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Dr.-Hans-Krug-Ruhe
in Hötting
Für den Innsbrucker
Verschönerungsverein sind es die erfreulichsten Ereignisse,
wenn man eine Gedenkstätte, einen Aussichts- oder Kinderspielplatz
oder anderes seiner Bestimmung übergeben kann.
Am 18. Juli fand im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Eröffnung
der dem ehemaligen Obmann des Vereines, Dr. Hans Krug gewidmeten
Dr.- Hans-Krug-Ruhe statt. Oberhalb der alten
Höttinger Kirche entstand ein Ruhe- und Erholungsplatz,
und dass es gerade dieser Platz wurde, hat seinen guten Grund.
Es war im Jahr 1978, als es Dr. Krug gelang, die beiden prachtvollen
alten Robinien, die seit Jahrzehnten dort stehen, unter Naturschutz
stellen zu lassen.

Dr. Krug war in den Jahren 1974
bis 1989 Obmann des
Innsbrucker Verschönerungsvereines und in seine Ära
fallen die Anlegung des Gsetzbichlparkes in Igls,
die Erweiterung des Pradler Rapoldiparkes, die Renovierung
der Sebastianskapelle auf der Hungerburg und die Sanierung
der Geographensäule im Waltherpark. Die Reihe ließe
sich beliebig fortsetzen.
Für seine Verdienste wurde Dr. Krug im Jahr 1980 mit
der Humanitätsmedaille und 1984 mit dem Ehrenzeichen
für Kunst und Kultur durch die Stadt Innsbruck ausgezeichnet.
Sein plötzlicher Tod im Jahr 1989 setzte seinen Aktivitäten
ein jähes Ende.
Der Innsbrucker Verschönerungsverein hat mit der neu
geschaffenen Dr.-Hans-Krug-Ruhe eine Erinnerungsstätte
an diesen verdienten Obmann geschaffen. Die Eröffnung,
die der Innsbrucker Bürgermeister DDr. Herwig van Staa
vornahm, wurde von Klängen der Höttinger Bläser
feierlich umrahmt. Zusammen mit Frau Krug, der Witwe des Geehrten,
enthüllte der Bürgermeister die Gedenktafel. Eine
festlich gestimmte Runde von Freunden, Mitgliedern und Sympathisanten
der Familie Krug bzw. des Innsbrucker Verschönerungsvereines
gaben zu dieser Feierstunde im heurigen Sommer den festlichen
Rahmen.
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Einladung zum Herbstvortrag!
Am Dienstag, 12. November, 19.00 Uhr im Raiffeisensaal, Adamgasse
3, 2. Stock, Innsbruck.
Die Kunsthistorikerin und Juristin Frau Mag. Dr. Gertraud
DONKE spricht über Innsbruck-Ansichten im Vorübergehen.
Bürger und Adel bauten sich Häuser und Palais, schmückten
sie mit liebevoll gewählten Details. Der heutige Betrachter
geht daran oft achtlos vorüber, aber sein Blick kann
wieder geschärft und für verborgene Schönheit
neu begeistert werden.Eintritt frei, Gäste sind herzlich
willkommen!
Im Anschluss an den Vortrag lädt der Innsbrucker Verschönerungsverein
wie immer zu einem kleinen Imbiss.
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Gedenken an Hans
Andre
Auf
Initiative des Innsbrucker Verschönerungsvereines wurde
die Marmortafel über dem Grab des Tiroler Malers und
Bildhauers Hans Andre (19021991), die sich an der Südseite
der Wiltener Basilika befindet, durch Mag. Peter Kuttler restauriert.
Hans Andre war der Künstler, der in vielen von den Bomben
schwer getroffenen Innsbrucker Kirchen, Wilten, Servitenkirche,
Dom St. Jakob, Spitalkirche u. a., zerstörte Wand- und
Deckengemälde teilweise restaurierte bzw., wenn total
zerstört, neu schuf. Auch die Madonnenstatue, die sich
am linken Seitenaltar der Servitenkirche befindet, stammt
von ihm.
Franz-Thurner-Denkmal
restauriert
Im
Waltherpark an der Innbrücke steht das Denkmal, das an
Franz Thurner erinnert. Frau Ilga Lechner hat sich liebenswürdigerweise
bereit erklärt, die verblasste Schrift kostenlos zu erneuern.
Auch hier erfolgte auf Anregung des
Innsbrucker Verschönerungsvereines diese Renovierung.
Franz Thurner, er lebte von 1828 bis 1879, war kämpferischer
Patriot, er nahm als Landesverteidiger anno 1848, 1850 und
1866 an kriegerischen Einsätzen teil. Er war Gründer
der Freiwilligen Feuerwehr in Innsbruck, aber auch als engagierter
Förderer des Turnwesens Gründer des Turnerbundes,
dem 1863 der 1. Innsbrucker Turnverein folgte. Die vier gegeneinander
gestellten Buchstaben F, die am Denkmal zu sehen sind, stehen
für den Wahlspruch eines echten Turners für die
Begriffe frisch fromm fröhlich
frei.
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Sinnloser Vandalismus
kostet viel Geld!
Es
scheint ein Zeichen der Zeit zu sein, dass Vandalismus und
blinde Zerstörungswut immer mehr um sich greifen. Keine
frisch verputzte Mauer, die nicht innerhalb kürzester
Zeit mit zumeist völlig sinnlosen Parolen und Schmierereien
versehen wird. Der Innsbrucker Verschönerungsverein stellt
in zunehmendem Maße fest, dass Ruhebänke bekritzelt
werden, dass Holz herausgeschnitzt wird oder ganze Balken
einfach abmontiert werden. Wegweiser und Übersichtskarten
werden zugesprayt und sind unleserlich. Sie müssen abmontiert
und völlig erneuert werden. Den Spaziergängern wie
auch den Mitarbeitern des Vereines ist solches Vorgehen völlig
unverständlich. Kein Mensch hat etwas davon, es macht
nur Schaden, kostet Geld, das man anderswo nützlicher
verwenden könnte, und lustig kann das Sprayen ja nun
auch nicht sein.
Doch nicht nur die Sprayer sind am Werk!
Fast schon zum Dauerbrenner scheint die Geographensäule
im Waltherpark an der Innbrücke geworden zu sein. Wieder
einmal wurde das Barometer beschädigt, Zeiger herausgebrochen
und das nützliche Gerät unbrauchbar gemacht.
Was Leute bewegt, von Ruhebänken die Messingschildchen
abzumontieren, wird dem Verschönerungsverein auf ewig
unverständlich bleiben. Wer hat etwas davon?
Wenn z. B. in der Sillschlucht, wo an schönen Sommerabenden
gerne gegrillt wird, die Latten der Ruhebänke abgeschraubt
werden, um sie als Brennholz zu verwenden, dann bedeutet das
für den Verschönerungsverein einen spürbaren
Schaden. Warum, wieso, weshalb? In Zeiten, wo es den Leuten
doch eigentlich recht gut geht, Schaden zu stiften? Ist es
Bosheit, ist es die Lust am Zerstören oder ist es nur
ganz einfach bodenlose Dummheit?!
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Wir danken allen
Bankspendern sehr herzlich!
Die
Liste der Bankspender wird von Jahr zu Jahr länger und
keiner freut sich darüber mehr als der Innsbrucker Verschönerungsverein!
Zu den Bankspendern ab Herbst 2001 zählen:
Werner Gnigler, Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Franz-Heinz Hye,
Amras, Hotel Europa, Innsbruck, Kurt Lanziner, Natters, Luis
Netzer, Innsbruck, OENB Pensionisten-Reisegruppe Wien, Ernst
Pechlaner, Innsbruck, Josef Piegger, Sistrans, Johannes Graf
Trapp, Innsbruck, Frau Wurmböck, Lans, Bank-Austria-Creditanstalt,
Innsbruck (Verlängerung), Casinos Austria, Innsbruck,
LHStv.Hannes Gschwendtner, Innsbruck, Industriellenvereinigung
Tirol, Gretl Köllensperger, Innsbruck, Ortner &.
Stanger, Innsbruck, Oesterr. Nationalbank,
Innsbruck, Peter Rittinger, Innsbruck, Hans Sauer, Innsbruck,
Erna Schmid,
Innsbruck, Arbeiterkammer Tirol, Martha Rauch, Innsbruck,
Schützenkompanie Mühlau, Wildfutter Thalhammer,
Innsbruck (Verlängerung), Tiroler Sparkasse, Innsbruck
(2 Bankverlängerungen), Riese Haymon, Innsbruck, Luise
Wurzer, Innsbruck, Vbm. Hilde Zach und Dr. Kurt Bruni, Innsbruck.
Inzwischen stehen etliche Ruhebänke bereits 10 Jahre
und die Zeitspanne, in welcher der Innsbrucker Verschönerungsverein
diese Bänke betreut, ist abgelaufen. Es ist selbstverständlich
möglich, dass
jeder Bankspender die Betreuung für seine Bank mit einer
Summe von € 150, verlängern kann.
Wer gerne eine Bank spenden möchte, der Weg ist ganz
einfach! Bitte beim Innsbrucker Verschönerungsverein
melden, Anruf oder schriftlich. Frau Veronika Hüttenberger
nimmt diese Wünsche gerne entgegen und erledigt alles
Weitere. Die Kosten für eine neue Bank belaufen sich
auf
€ 220,. Dafür wird eine neue Bank aufgestellt,
mit einem Widmungsschildchen versehen und 10 Jahre hindurch
betreut. Persönliche Wünsche für einen Aufstellungsort
werden so weit möglich gerne berücksichtigt.
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Herbstzeit ist Museumszeit!
Hand
aufs Herz, wann waren Sie zum letzten Mal in einem der Innsbrucker
Museen?
Wenn graue Tage kommen, die Lust auf größere Wanderungen
und Ausflüge auf den Nullpunkt sinkt, wäre der Besuch
eines Museums so auf die Art Nicht zuhause und doch
nicht an der frischen Luft zu empfehlen.
Wunderschön ist zum Beispiel ein Ausflug in eine völlig
andere Zeit dann, wenn man die Innsbrucker Hofburg besucht.
Täglich von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr sind die prachtvoll
eingerichteten Prunkräume zu besichtigen. Wie hat man
damals gespeist? Eine gedeckte Tafel zeigt, wie man bei Kaisers
gegessen hat. Das Schreibzimmer, das Frühstückszimmer,
die Kapelle, der Riesensaal, alles Begegnungen mit der Welt
von gestern, die das Zurückkommen in die Wirklichkeit
nicht ganz leicht machen! Wenige Schritte weiter lädt
das Tiroler Volkskunstmuseum ein. Die bäuerliche Welt
von gestern wird hier lebendig. Werkzeuge, Gebrauchsgegenstände
des Alltags, original Bauernstuben, Möbel, Kunsthandwerk,
Modelle von Bauernhöfen bestätigen, in unserem Land
hatte die Wohnkultur einen besonderen Stellenwert. Die historischen
Trachten zeigen, wie man sich damals gekleidet hat. In die
Welt der Miniatur taucht man ein, wenn man sich die wunderschönen
Tiroler Weihnachtskrippen ansieht.
Das Tiroler Landeskundliche Museum im Zeughaus zeigt Handel
und Wirtschaft, Politik und Handwerk. Im Augenblick wegen
Umbau geschlossen ist das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum,
doch dann, wenn es wieder geöffnet sein wird, erwartet
die Besucher Kunst vom Allerfeinsten, Schönsten und Wertvollsten.
Bis dahin braucht es noch etwas Geduld, aber das Warten lohnt
sich!
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Wandervorschlag zur
Naviser Hütte
Vielleicht
ist es heuer schon zu spät für eine Almwanderung,
dann nehmen Sie sich dieses Ziel für den nächsten
Sommer vor. Es sei denn, Sie gehören zu jenen sportlichen
Leuten, die auch im Winter gerne unterwegs sind. Unser Foto
bestätigt, auch in der weißen Jahreszeit ist die
Naviser Hütte ein lohnendes Ziel!
Navis in 1.350 m Seehöhe wird im Jahre 1297 erstmals
als Navisse urkundlich erwähnt und ist Geburtsort
des Baumeisters im Priesterkleid Franz de Paula Penz (1707
bis 1772). Die Pfarrkirche St. Christoph wird bereits 1577
erwähnt und im Jahre 1756 durch Pfarrer Franz de Paula
Penz barockisiert, musste jedoch wegen Einsturzgefahr abgetragen
werden. Clemens Holzmeister errichtete unter Verwendung des
Turmes und des Altarraumes eine neue Kirche. Von Bedeutung
ist die geschnitzte Kreuzigungsgruppe von Josef Bachlechner.
Auch der schön bemalte Pfarrhof wurde von Franz de Paula
Penz erbaut.
Ausgangspunkt unseres Wandervorschlages ist der gebührenpflichtige
Parkplatz (ca. 1 km taleinwärts vom Dorfplatz). Auf dem
Forstweg bzw. auf dem Wanderweg Nr. 325 wird nach 11/4 bis
11/2 Stunden die in 1.787 m Seehöhe gelegene Naviser
Hütte der Akademischen Sektion des Oesterreichischen
Alpenvereines erreicht.
Seit Juni dieses Jahres wird die Hütte durch die Familie
Vantsch aus dem Ridnauntal bewirtschaftet. Das große
Haus ist außer im April ganzjährig geöffnet
und bietet mit 34 Betten und 10 Lagern auch eine gute Übernachtungsmöglichkeit
(Tel. und Fax 05278/6209).
Hermann Vantsch hat mit seiner Familie seit dem Jahr 1988
13 Jahre lang das Becherhaus (Südtirols höchstgelegene
Schutzhütte) am 3.200 m hohen Becher bewirtschaftet;
u. a. waren seine Yeti-Nudeln in Bergsteigerkreisen
berühmt und begehrt.
Mit dem gleichen Einsatz wie am Becher wird Hermann
mit seiner Familie nun die Naviser Hütte bewirtschaften,
wobei er im Winter auf eine gepflegte Rodelbahn großen
Wert legen wird, hat er doch mit der Rodelbahn von der Poschalm
nach Maiern eine der schönsten Südtiroler Rodelbahnen
geschaffen.
Von der Naviser Hütte besteht die Möglichkeit, in
knapp 2 Stunden das 2.536 m hohe Naviser Kreuzjöchl zu
besteigen.
Ideal jedoch ist die Hütte als Ausgangspunkt der Naviser
Almenrunde:
Über die StöcklAlm zur Polten-Alm und zur Klamm-Alm,
die von der Lizumer Sonnenspitze im Osten und von der südlichen
Schoberspitze im Norden überragt wird.
Der Weiterweg führt von der Klamm-Alm über die Peer-Alm
zurück zum Ausgangspunkt.
Hermann Hell!
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