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Mitteilungsblatt Nr. 02 / 2002
Mitteilungsblatt Nr. 59 Herbst 2002

Dr.-Hans-Krug-Ruhe in Hötting

Am 18. Juli fand im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Eröffnung der dem ehemaligen Obmann des Vereines, Dr. Hans Krug
gewidmeten „Dr.- Hans-Krug-Ruhe“ statt. Oberhalb der alten Höttinger Kirche entstand ein Ruhe- und Erholungsplatz, und dass es gerade dieser Platz wurde, hat seinen guten Grund. [weiter]
 

weitere aktuelle Themen:
Einladung zum Herbstvortrag
Inschriften vom Verschönerungsverein renoviert
Sinnloser Vandalismus kostet viel Geld!
Wir danken allen Bankspendern sehr herzlich!
Herbstzeit ist Museumszeit!
Wandervorschlag zur Naviser Hütte

 

Dr.-Hans-Krug-Ruhe in Hötting

Für den Innsbrucker Verschönerungsverein sind es die erfreulichsten Ereignisse, wenn man eine Gedenkstätte, einen Aussichts- oder Kinderspielplatz oder anderes seiner Bestimmung übergeben kann.
Am 18. Juli fand im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Eröffnung der dem ehemaligen Obmann des Vereines, Dr. Hans Krug gewidmeten „Dr.- Hans-Krug-Ruhe“ statt. Oberhalb der alten Höttinger Kirche entstand ein Ruhe- und Erholungsplatz, und dass es gerade dieser Platz wurde, hat seinen guten Grund. Es war im Jahr 1978, als es Dr. Krug gelang, die beiden prachtvollen alten Robinien, die seit Jahrzehnten dort stehen, unter Naturschutz stellen zu lassen.

Dr. Krug war in den Jahren 1974 bis 1989 Obmann des
Innsbrucker Verschönerungsvereines und in seine Ära fallen die Anlegung des „Gsetzbichlparkes“ in Igls, die Erweiterung des Pradler Rapoldiparkes, die Renovierung der Sebastianskapelle auf der Hungerburg und die Sanierung der Geographensäule im Waltherpark. Die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen.
Für seine Verdienste wurde Dr. Krug im Jahr 1980 mit der Humanitätsmedaille und 1984 mit dem Ehrenzeichen für Kunst und Kultur durch die Stadt Innsbruck ausgezeichnet. Sein plötzlicher Tod im Jahr 1989 setzte seinen Aktivitäten ein jähes Ende.
Der Innsbrucker Verschönerungsverein hat mit der neu geschaffenen „Dr.-Hans-Krug-Ruhe“ eine Erinnerungsstätte an diesen verdienten Obmann geschaffen. Die Eröffnung, die der Innsbrucker Bürgermeister DDr. Herwig van Staa vornahm, wurde von Klängen der Höttinger Bläser feierlich umrahmt. Zusammen mit Frau Krug, der Witwe des Geehrten, enthüllte der Bürgermeister die Gedenktafel. Eine festlich gestimmte Runde von Freunden, Mitgliedern und Sympathisanten der Familie Krug bzw. des Innsbrucker Verschönerungsvereines gaben zu dieser Feierstunde im heurigen Sommer den festlichen Rahmen.

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Einladung zum Herbstvortrag!

Am Dienstag, 12. November, 19.00 Uhr im Raiffeisensaal, Adamgasse 3, 2. Stock, Innsbruck.
Die Kunsthistorikerin und Juristin Frau Mag. Dr. Gertraud DONKE spricht über „Innsbruck-Ansichten im Vorübergehen“.
Bürger und Adel bauten sich Häuser und Palais, schmückten sie mit liebevoll gewählten Details. Der heutige Betrachter geht daran oft achtlos vorüber, aber sein Blick kann wieder geschärft und für verborgene Schönheit neu begeistert werden.Eintritt frei, Gäste sind herzlich willkommen!
Im Anschluss an den Vortrag lädt der Innsbrucker Verschönerungsverein wie immer zu einem kleinen Imbiss.

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Gedenken an Hans Andre

Auf Initiative des Innsbrucker Verschönerungsvereines wurde die Marmortafel über dem Grab des Tiroler Malers und Bildhauers Hans Andre (1902–1991), die sich an der Südseite der Wiltener Basilika befindet, durch Mag. Peter Kuttler restauriert.
Hans Andre war der Künstler, der in vielen von den Bomben schwer getroffenen Innsbrucker Kirchen, Wilten, Servitenkirche, Dom St. Jakob, Spitalkirche u. a., zerstörte Wand- und Deckengemälde teilweise restaurierte bzw., wenn total zerstört, neu schuf. Auch die Madonnenstatue, die sich am linken Seitenaltar der Servitenkirche befindet, stammt von ihm.

Franz-Thurner-Denkmal restauriert

Im Waltherpark an der Innbrücke steht das Denkmal, das an Franz Thurner erinnert. Frau Ilga Lechner hat sich liebenswürdigerweise bereit erklärt, die verblasste Schrift kostenlos zu erneuern. Auch hier erfolgte auf Anregung des
Innsbrucker Verschönerungsvereines diese Renovierung. Franz Thurner, er lebte von 1828 bis 1879, war kämpferischer Patriot, er nahm als Landesverteidiger anno 1848, 1850 und 1866 an kriegerischen Einsätzen teil. Er war Gründer der Freiwilligen Feuerwehr in Innsbruck, aber auch als engagierter Förderer des Turnwesens Gründer des Turnerbundes, dem 1863 der 1. Innsbrucker Turnverein folgte. Die vier gegeneinander gestellten Buchstaben F, die am Denkmal zu sehen sind, stehen für den Wahlspruch eines echten Turners für die Begriffe „frisch – fromm – fröhlich – frei“.

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Sinnloser Vandalismus kostet viel Geld!

Es scheint ein Zeichen der Zeit zu sein, dass Vandalismus und blinde Zerstörungswut immer mehr um sich greifen. Keine frisch verputzte Mauer, die nicht innerhalb kürzester Zeit mit zumeist völlig sinnlosen Parolen und Schmierereien versehen wird. Der Innsbrucker Verschönerungsverein stellt in zunehmendem Maße fest, dass Ruhebänke bekritzelt werden, dass Holz herausgeschnitzt wird oder ganze Balken einfach abmontiert werden. Wegweiser und Übersichtskarten werden zugesprayt und sind unleserlich. Sie müssen abmontiert und völlig erneuert werden. Den Spaziergängern wie auch den Mitarbeitern des Vereines ist solches Vorgehen völlig unverständlich. Kein Mensch hat etwas davon, es macht nur Schaden, kostet Geld, das man anderswo nützlicher verwenden könnte, und lustig kann das Sprayen ja nun auch nicht sein.
Doch nicht nur die Sprayer sind am Werk!
Fast schon zum „Dauerbrenner“ scheint die Geographensäule im Waltherpark an der Innbrücke geworden zu sein. Wieder einmal wurde das Barometer beschädigt, Zeiger herausgebrochen und das nützliche Gerät unbrauchbar gemacht.
Was Leute bewegt, von Ruhebänken die Messingschildchen abzumontieren, wird dem Verschönerungsverein auf ewig unverständlich bleiben. Wer hat etwas davon?
Wenn z. B. in der Sillschlucht, wo an schönen Sommerabenden gerne gegrillt wird, die Latten der Ruhebänke abgeschraubt werden, um sie als Brennholz zu verwenden, dann bedeutet das für den Verschönerungsverein einen spürbaren Schaden. Warum, wieso, weshalb? In Zeiten, wo es den Leuten doch eigentlich recht gut geht, Schaden zu stiften? Ist es Bosheit, ist es die Lust am Zerstören oder ist es nur ganz einfach bodenlose Dummheit?!

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Wir danken allen Bankspendern sehr herzlich!

Die Liste der Bankspender wird von Jahr zu Jahr länger und keiner freut sich darüber mehr als der Innsbrucker Verschönerungsverein!
Zu den Bankspendern ab Herbst 2001 zählen:
Werner Gnigler, Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Franz-Heinz Hye, Amras, Hotel Europa, Innsbruck, Kurt Lanziner, Natters, Luis Netzer, Innsbruck, OENB Pensionisten-Reisegruppe Wien, Ernst Pechlaner, Innsbruck, Josef Piegger, Sistrans, Johannes Graf Trapp, Innsbruck, Frau Wurmböck, Lans, Bank-Austria-Creditanstalt, Innsbruck (Verlängerung), Casinos Austria, Innsbruck, LHStv.Hannes Gschwendtner, Innsbruck, Industriellenvereinigung Tirol, Gretl Köllensperger, Innsbruck, Ortner &. Stanger, Innsbruck, Oesterr. Nationalbank,
Innsbruck, Peter Rittinger, Innsbruck, Hans Sauer, Innsbruck, Erna Schmid,
Innsbruck, Arbeiterkammer Tirol, Martha Rauch, Innsbruck, Schützenkompanie Mühlau, Wildfutter Thalhammer, Innsbruck (Verlängerung), Tiroler Sparkasse, Innsbruck (2 Bankverlängerungen), Riese Haymon, Innsbruck, Luise Wurzer, Innsbruck, Vbm. Hilde Zach und Dr. Kurt Bruni, Innsbruck. Inzwischen stehen etliche Ruhebänke bereits 10 Jahre und die Zeitspanne, in welcher der Innsbrucker Verschönerungsverein diese Bänke betreut, ist abgelaufen. Es ist selbstverständlich möglich, dass
jeder Bankspender die Betreuung für seine Bank mit einer Summe von € 150,– verlängern kann.
Wer gerne eine Bank spenden möchte, der Weg ist ganz einfach! Bitte beim Innsbrucker Verschönerungsverein melden, Anruf oder schriftlich. Frau Veronika Hüttenberger nimmt diese Wünsche gerne entgegen und erledigt alles Weitere. Die Kosten für eine neue Bank belaufen sich auf
€ 220,–. Dafür wird eine neue Bank aufgestellt, mit einem Widmungsschildchen versehen und 10 Jahre hindurch betreut. Persönliche Wünsche für einen Aufstellungsort werden so weit möglich gerne berücksichtigt.

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Herbstzeit ist Museumszeit!

Hand aufs Herz, wann waren Sie zum letzten Mal in einem der Innsbrucker Museen?
Wenn graue Tage kommen, die Lust auf größere Wanderungen und Ausflüge auf den Nullpunkt sinkt, wäre der Besuch eines Museums so auf die Art „Nicht zuhause und doch nicht an der frischen Luft“ zu empfehlen.
Wunderschön ist zum Beispiel ein Ausflug in eine völlig andere Zeit dann, wenn man die Innsbrucker Hofburg besucht. Täglich von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr sind die prachtvoll eingerichteten Prunkräume zu besichtigen. Wie hat man damals gespeist? Eine gedeckte Tafel zeigt, wie man bei „Kaisers“ gegessen hat. Das Schreibzimmer, das Frühstückszimmer, die Kapelle, der Riesensaal, alles Begegnungen mit der Welt von gestern, die das Zurückkommen in die Wirklichkeit nicht ganz leicht machen! Wenige Schritte weiter lädt das Tiroler Volkskunstmuseum ein. Die bäuerliche Welt von gestern wird hier lebendig. Werkzeuge, Gebrauchsgegenstände des Alltags, original Bauernstuben, Möbel, Kunsthandwerk, Modelle von Bauernhöfen bestätigen, in unserem Land hatte die Wohnkultur einen besonderen Stellenwert. Die historischen Trachten zeigen, wie man sich damals gekleidet hat. In die Welt der Miniatur taucht man ein, wenn man sich die wunderschönen Tiroler Weihnachtskrippen ansieht.
Das Tiroler Landeskundliche Museum im Zeughaus zeigt Handel und Wirtschaft, Politik und Handwerk. Im Augenblick wegen Umbau geschlossen ist das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, doch dann, wenn es wieder geöffnet sein wird, erwartet die Besucher Kunst vom Allerfeinsten, Schönsten und Wertvollsten. Bis dahin braucht es noch etwas Geduld, aber das Warten lohnt sich!

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Wandervorschlag zur Naviser Hütte

Vielleicht ist es heuer schon zu spät für eine Almwanderung, dann nehmen Sie sich dieses Ziel für den nächsten Sommer vor. Es sei denn, Sie gehören zu jenen sportlichen Leuten, die auch im Winter gerne unterwegs sind. Unser Foto bestätigt, auch in der weißen Jahreszeit ist die Naviser Hütte ein lohnendes Ziel!
Navis in 1.350 m Seehöhe wird im Jahre 1297 erstmals als „Navisse“ urkundlich erwähnt und ist Geburtsort des Baumeisters im Priesterkleid Franz de Paula Penz (1707 bis 1772). Die Pfarrkirche St. Christoph wird bereits 1577 erwähnt und im Jahre 1756 durch Pfarrer Franz de Paula Penz barockisiert, musste jedoch wegen Einsturzgefahr abgetragen werden. Clemens Holzmeister errichtete unter Verwendung des Turmes und des Altarraumes eine neue Kirche. Von Bedeutung ist die geschnitzte Kreuzigungsgruppe von Josef Bachlechner. Auch der schön bemalte Pfarrhof wurde von Franz de Paula Penz erbaut.
Ausgangspunkt unseres Wandervorschlages ist der gebührenpflichtige Parkplatz (ca. 1 km taleinwärts vom Dorfplatz). Auf dem Forstweg bzw. auf dem Wanderweg Nr. 325 wird nach 11/4 bis 11/2 Stunden die in 1.787 m Seehöhe gelegene Naviser Hütte der Akademischen Sektion des Oesterreichischen Alpenvereines erreicht.
Seit Juni dieses Jahres wird die Hütte durch die Familie Vantsch aus dem Ridnauntal bewirtschaftet. Das große Haus ist außer im April ganzjährig geöffnet und bietet mit 34 Betten und 10 Lagern auch eine gute Übernachtungsmöglichkeit (Tel. und Fax 05278/6209).
Hermann Vantsch hat mit seiner Familie seit dem Jahr 1988 13 Jahre lang das Becherhaus (Südtirols höchstgelegene Schutzhütte) am 3.200 m hohen Becher bewirtschaftet; u. a. waren seine „Yeti-Nudeln“ in Bergsteigerkreisen berühmt und begehrt.
Mit dem gleichen Einsatz wie am „Becher“ wird Hermann mit seiner Familie nun die Naviser Hütte bewirtschaften, wobei er im Winter auf eine gepflegte Rodelbahn großen Wert legen wird, hat er doch mit der Rodelbahn von der Poschalm nach Maiern eine der schönsten Südtiroler Rodelbahnen geschaffen.
Von der Naviser Hütte besteht die Möglichkeit, in knapp 2 Stunden das 2.536 m hohe Naviser Kreuzjöchl zu besteigen.
Ideal jedoch ist die Hütte als Ausgangspunkt der Naviser Almenrunde:
Über die StöcklAlm zur Polten-Alm und zur Klamm-Alm, die von der Lizumer Sonnenspitze im Osten und von der südlichen Schoberspitze im Norden überragt wird.
Der Weiterweg führt von der Klamm-Alm über die Peer-Alm zurück zum Ausgangspunkt.
Hermann Hell!

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Termine 2009 

Führung durch die generalsanierte Hofburg in Innsbruck

Dienstag, 13. Juli 2010, um 9.30 Uhr
Hofburg, Haupteingang

 
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