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Frische Farben (Fortsetzung)
Zuerst einmal haben wir
ein neues Logo. Sie sehen es am Kopf des Mitteilungsblattes
und es ziert auch unser neues Briefpapier und überhaupt
alles, was wir an Druckwerken herausbringen. Dieses Logo pflegt
die Tradition, verpackt sie aber neu.

Und dann sind die Mitteilungsblätter
umfangreicher geworden. Der Wandertipp lässt sich nun
so heraustrennen, dass Sie auf einem einzigen Blatt die Wegbeschreibung
auf der einen und eine detailreiche Karte auf der anderen
Seite in der Hand haben. So können Sie die Wandertipps
leichter nutzen und auch sammeln.
Zum größeren Umfang tragen aber auch zwei Seiten
bei, die uns ein ganz besonderes Anliegen sind: Das Werben
um neue Mitglieder. Nur ein starker Verein kann seine Anliegen
wirksam vertreten und das wollen wir weiterhin tun. Je mehr
wir sind, desto stärker ist unsere Stimme.
[Übersicht]
Einladung zur 121.
Jahreshauptversammlung!
Am 25. März um 19.00 Uhr im Raiffeisensaal, Innsbruck,
Adamgasse 3.
TAGESORDNUNG
1. Begrüßung durch Obmann-Stellvertreterin Josefine
Justic
2. Genehmigung des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2002
3. Bericht des Obmannes Hermann Hell
4. Bericht der Kassierin Bianca Amorth
5. Bericht der Kassaprüfer und Antrag auf Entlastung
des Vorstandes
6. Anpassung der Vereinssatzung an das Vereinsgesetz 2002
7. Allfälliges
Anträge an die Jahreshauptversammlung
müssen 5 Tage vor der Sitzung beim Obmann schriftlich
eingebracht werden.
Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung bitten wir zu einem
Vortrag von
Univ. Prof. Dr. Gernot Patzelt zum Thema: "Auf den Spuren
der Eiszeit im Raum von Innsbruck"
Die eiszeitlichen Gletscher gaben den Bergen und Tälern
den letzten Schliff, und mit dem Abschmelzen der Eismassen
entwi-ckelte sich der neue Lebensraum für Pflanzen und
Tiere, denen der Mensch rasch folgte.
[Übersicht]
Eine neue Brücke
in Kranebitten
So
soll die neue Fußgängerbrücke in Kranebitten
nach einer von Architekt DIng. Jörg Streli am Computer
erstellten Bildmontage aussehen. Bemerkenswert ist die Konstruktion
über der bestehenden Wildbachverbauung. Auf diese Weise
wird kein weiterer Naturgrund beansprucht und keine aufwendige
Fundierung nötig. Die Aufgangsrampen sind für Rollstuhlfahrer
geeignet. Die Fertigstellung ist für den Frühsommer
2003 geplant.
Das Wegenetz wird erweitert
In Kranebitten entsteht eine neue Brücke für Fußgänger.
Der Innsbrucker Verschönerungsverein investiert mit ihrem
Bau wieder einmal in das Wegenetz in und um Innsbruck und
damit in den Erholungswert der Landeshauptstadt. Die neue
Brücke schließt die Wegelücke zwischen den
östlich der Klamm gelegenen Wohngebieten und dem Gebiet
über der Kaserne Kranebitten. Westlich der neuen Brücke
wird ein Rastplatz mit Tisch und Bänken eingerichtet.
Die Idee eines Bürgers
Die Anregung zum Brückenbau kam von einem Bewohner Kranebittens.
Dr.
Norbert Beyer wandte sich an den Obmann des Innsbrucker Verschönerungsvereins,
Hermann Hell und dieser unterbreitete das Vorhaben dem Ausschuss
des Vereins. Nach Einholen von Kostenvoranschlägen wurde
der Brückenbau schließlich beschlossen und soll
in den nächsten Wochen in Angriff genommen werden.
Die Stadt Innsbruck hilft mit
Bürgermeisterin Hilde Zach sagte bei einem Informationsgespräch
sofort die Hilfe der Stadt je nach deren finanziellen Möglichkeiten
zu. Die in Aussicht gestellte Subvention ist derzeit noch
nicht beziffert. Vizebürgermeister Eugen Sprenger, selbst
ein Forstmann, versprach die Lieferung von Bauholz an die
ausführende Firma.
Architekt DIng. Jörg Streli erstellte den Plan und die
Firma Huter & Söhne wurde mit der Ausführung
beauftragt. Die Kosten sollen etwas mehr als 30.000,- Euro
betragen.
Ein idealer Bauplatz
Der für den Brückenbau ausgewählte Platz hat
viele Vorteile. Er liegt an der Haltestelle und Umkehrschleife
der Linie LK und ist daher mit öffentlichen Verkehrsmitteln
leicht erreichbar.
Der Bau kann an dieser Stelle
auch die Geschiebesperren des Klammbaches nutzen, auf denen
die Brücke aufsitzen wird. Diese Idee stammt von Senatsrat
DIng. Randl vom Amt für Tiefbau der Stadt Innsbruck.
Diplomingenieur Bednarz von der Wildbach- und Lawinenverbauung
hat diese Variante geprüft und vorgeschlagen. Es müssen
daher keine Pfeiler im Bachbett errichtet werden, was nicht
nur Kosten spart, sondern auch größtmögliche
Sicherheit gegen Hochwasser und Muren bietet.
Die neue Kranebitter
Fußgänger-Brücke soll im Frühjahr 2003
fertig sein.
[Übersicht]
Josefine Justic folgt
Ingelies Zimmermann als Obmannstellvertreterin
Ingelies
Zimmermann
Frau
Ingelies Zimmermann war mehr als 3 Jahre Obmann-Stellvertreterin
des Innsbrucker Verschönerungsvereins.
Im Herbst 2002 hat sie sich
aus beruflichen und privaten Gründen von dieser Funktion
zurückgezogen. Das Mitteilungsblatt vom Herbst 2002 war
das letzte, das Frau Zimmermann gestaltet hat.
Für Redaktion und
Gestaltung unseres Mitteilungsblattes war Frau Zimmermann
10 Jahre lang verantwortlich. Der Innsbrucker Verschönerungsverein
sagt für diesen Einsatz herzlichen Dank!
Josefine
Justic, die neue Obmann-Stellvertreterin des Innsbrucker Verschönerungsvereins
Kennen gelernt habe ich die
Arbeit und die Aktivitäten des Innsbrucker Verschönerungsvereins
im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeiten im Stadtarchiv.
Sowohl die jährlichen Tätigkeitsberichte als auch
die Zeitungen sind oft zur weiteren "Bearbeitung"
auf meinem Schreibtisch gelandet.
Daher betrat ich dann kein
völliges "Neuland", als mich der Obmann, Herr
Hell fragte, ob ich mir vorstellen könnte, aktiv bei
"seinem" Verein mitzutun. Während einer "Schnupperphase"
in der ich an den Ausschusssitzungen teilnehmen durfte, lernte
ich die vielfältigen Aufgaben des Vereins dann näher
kennen.
Schließlich wurde
ich ein Jahr später in den Ausschuss des Verschönerungsvereines
gewählt und versuche nun, mein Wissen und meine Ideen
in diesem Kreis einzubringen.
Hilfreich dabei sind mir sicher mein beruflicher Hintergrund
- es sind mittlerweile mehr als dreißig Jahre, die ich
im Stadtarchiv Innsbruck arbeite - und die freundliche und
zielorientierte Atmosphäre, mit der im Verschönerungsverein
gearbeitet wird.Gerade jetzt, da sich der Verein neu orientiert,
ist es für mich einerseits sehr spannend dabei zu sein,
andererseits glaube ich, dass ich mit der einen oder anderen
Idee auch zur weiteren "Entwicklung" des Innsbrucker
Verschönerungsvereines beitragen kann.
Jedenfalls wäre das mein Bestreben im Zusammenhang mit
dieser "neuen" Tätigkeit und ich hoffe, dass
es auch gelingen wird.
[Übersicht]
Wir danken allen
Bankspendern sehr herzlich!
Ruhebänke
laden zur gemütlichen Rast, zum Genießen von Ausblicken
oder zu trauter Zweisamkeit ein. Viele dieser Bänke sind
Spenden von Bürgern und Firmen. Ihre Namen werden auf
blitzenden Messingschildern angebracht und drücken den
Dank des Vereines aus.
Eine neue Bank plus Namensschild gibt es für einen Unkostenbeitrag
von Euro 220,-. Wünsche nach einem bestimmten Aufstellungsplatz
werden, wenn möglich, berück-sichtigt. Für
die Basisspende wird die Bank 10 Jahre lang vom Innsbrucker
Verschönerungsverein betreut, wenn nötig repariert
und liebevoll gepflegt. Nach Ablauf der 10 Jahre, kann der
Spender dann die Patenschaft für "seine" Bank
für den Betrag von e 150,- auf weitere zehn Jahre verlängern.
Der Innsbrucker Verschönerungsverein dankt den Bankspendern
der letzten
Monate:
Gretl Köllensberger, Arbeiterkammer
Tirol, Bank Austria Creditanstalt AG, Casinos Austria AG,
LHStlv. Hannes Gschwentner, Industriellenvereinigung Tirol,
Bäckerei Kurt Lanziner, Eisenwaren Ortner und Stanger,
Oesterreichische Nationalbank, Martha Rauch, DIng. Peter Rittinger,
Hans Sauer, Erna Schmid, Schützenkompanie Mühlau,
Ingrid Thalhammer, Tiroler Sparkasse Bank AG, Traditionsgasthaus
Riese Haymon, Luise Wurzer, Dr. Luis Bassetti, Weingroßhandel
Gottardi, Farben Holzbaur Mühlau, GR Helmut Kritzinger,
Werkzeugbau Johann Rathgeber GmbH., Schenker und Co AG, Paul
und Traudl Schwaighofer, Dr. Emmi Torggler.
Spender einer Bank zu werden, ist ganz einfach. Bitte den
Innsbrucker Verschönerungsverein anrufen oder faxen unter:
(0512) 58 00 36, schreiben oder mailen (info@verschoenerungsverein.at).
Frau Veronika Hüttenberger nimmt Ihre Wünsche gerne
entgegen, der Innsbrucker Verschönerungsverein bereitet
den Standort vor, fertigt die Bank an, stellt sie auf und
lässt das Messingschild nach Ihren Wünschen gravieren.
Wenn Ihre Bank steht, werden wir Sie gerne verständigen.
[Übersicht]
Unser Wandertipp:
Von St. Peter in Ellbögen nach Innsbruck
Wanderskizze
Ausgangsort: Gemeinde Ellbögen,
Ortsteil St. Peter, 1070 m
Zielort: Innsbruck, Wilten bzw. Amras, 575 m
Höhenunterschied:495 m, fast nur abwärts
Wanderzeit: 3 Stunden
Weglänge: 11 km gesamt: Ellbögen - 3,5 km - Patsch
- 3 km - Igls - 1,5 km - Lanser See - 3 km - Innsbruck
Einkehr: St. Peter: GH St. Peter; Patsch: Hotel Bär,
Hotel Eschenhof, Hotel Grünwalderhof; Igls: mehrere Hotels
und GH im Ort; Vill: GH Turmbichl; Lanser See: Jausenstation
im Badgelände; Jausenstation Voglhütte
Des einen Freund, des anderen
Leid! Innsbrucks Winter sind schneearm und wärmer geworden.
So kann man mitten im Winter in manchen Jahren, ohne Angst
vor vereisten Wegen haben zu müssen, recht reizvolle
kleine Wanderungen unternehmen. Unser Wandervorschlag gilt
dem südlichen Mittelgebirge. Also gilt es den Autobus
zu nehmen, der entweder um 8.15 oder ab 11.15 Uhr im Stundenabstand
uns in 25 Minuten nach St. Peter bringt. Nach einem Besuch
der im Kern gotischen, aber im 18. Jahrhundert barocki-sierten
Kirche von St. Peter wandern wir auf der schmalen kaum befahrenen
Straße hinunter zu den Rinnerhöfen (942 m) und
verlassen beim Hof Pfraum die Straße um nach Norden
den sehr reizvollen, zuerst leicht ansteigenden Wanderweg
(Rauherbrunnenweg) Markierung 1 durch Wald und Wiesen nach
Patsch zu nehmen; sehr bequem in einer Stunde zu erreichen.
Auch
in Patsch ist es empfehlenswert der schönen spätgotischen,
im Inneren jedoch barockisierten Dorfkirche einen Besuch abzustatten,
dann aber am unteren Dorfrand die Dorfstraße nach Norden
zu gehen, den Autobahnzubringer beim Hotel Eschenhof zu queren
und über die Patscher Wiesen sehr sonnig auf guten Wegen
nach Igls zu wandern. Ca. 500 m nach Querung des Autobahnzubringers
teilt sich der Weg.
Auf dem oberen, rechten aussichtsreichen Weg geht es am Pfaffenbichl
(989 m) und später links am Pfarrbründl vorbei zur
Tennishalle in Igls. Durch den Kurpark
mit dem Congress - Igls (Einkehr) gehen wir hinab zur schönen
ebenfalls barockisierten Kirche mit sehenswertem Deckengemälde,
Hochaltar und Rokokokanzel.
Im Sommer finden jeweils sonntags abends sehr schöne
anmutige Orgel- und Kammerkonzerte in der Kirche statt.
Der untere Weg erreicht ebenfalls
nach 3 km beim Fernkreuz vorbei den unteren Ortsteil von Igls
(900 m). Von der Kirche wandern wir über den Viller Steig
abwärts nach Vill (817 m). Am Turmhügel sind die
Ausgrabungen einer bronzezeitlichen Siedlung der illyrischen
Räter zu sehen.
In Vill ist eine Einkehr im GH Turmbichl empfehlenswert.Weiter
durchs Viller Moor zum Lanser See, wieder etwa eine halbe
Stunde, immer mit der Aussicht auf die Nordkette und über
Mutters und Natters hinweg zur Hohen Munde und der Mieminger
Kette. Vom Lanser See (im Sommer freier Eintritt zur Jausenstation
im Badgelände) gibt es verschiedene Varianten um nach
Innsbruck zu kommen:
1)
Über den Seerosenweiher nördlich am Golfplatz Sperberegg
entlang zur beliebten Einkehr "Vogelhütte".
Weiter über die Haltestelle Aldrans auf dem Bederlungerweg
zur nächsten Haltestelle Tantegert und am Tummelplatz
und Schloss Ambras vorbei oder durch ihn zur Straßenbahnendhaltestelle
3.
2) Der kürzere Weg jedoch
ohne Zwischeneinkehr führt über den Lanser Steig
an der Poltenhütte vorbei, von hier den Paschbergweg
hinab zum Kraftwerk Untere Sill und unter der Autobahnbrücke
hindurch zum GH Bretterkeller, wo wir uns kurz vor dem Ende
unserer Wanderung laben können. Bis zur Endhaltestelle
der Linie 1 sind es nur noch ein paar Minuten.
Noch ein paar Ratschläge:
Im Winter ist es ratsam, früh
am Nachmittag die Wegstrecke zwischen Patsch und Igls zu gehen,
denn die Nockspitze, von den Einheimischen des westlichen
Mittelgebirges vielfach Saile genannt, wirft früh ihren
Schatten auf die Flur von Patsch.
Rechnen Sie aber auch mit vereisten Wegen, besonders auf dem
Rauherbrunnenweg (Rauher Brunnen nennt sich das Wegstück
zwischen den Rinnerhöfen und dem südlichen Waldrand
von Patsch). Es ist besser den konsequent markierten Rundweg
Patsch - St. Peter in der warmen Jahreszeit zu gehen und im
Winter die Wanderung in Patsch zu beginnen.
Dr. Hans Gschnitzer
Wanderskizze
[Übersicht]
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