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Mitteilungsblatt Nr. 01 / 2003
Frische Farben

Das erste Mitteilungsblatt des heurigen Jahres hat ein neues Gesicht. Der Innsbrucker Verschönerungsverein ist zwar mehr als 120 Jahre alt und hat Tradition, das heißt für uns aber nicht, dass wir nicht mit der Zeit gehen wollen. Ein kluger Mensch hat einmal gesagt: "Tradition ist das Weitergeben des Feuers und nicht das Anbeten der Asche!" Wie schon immer in der Geschichte ist nicht alles Neue gut, aber etwas an unserer Gegenwart gefällt uns ganz besonders: Die Welt ist bunter geworden. Das gilt nicht nur für Farben, das gilt auch für die Vielfalt. [weiterlesen]
 
weitere aktuelle Themen:

 

Frische Farben (Fortsetzung)

Zuerst einmal haben wir ein neues Logo. Sie sehen es am Kopf des Mitteilungsblattes und es ziert auch unser neues Briefpapier und überhaupt alles, was wir an Druckwerken herausbringen. Dieses Logo pflegt die Tradition, verpackt sie aber neu.

Und dann sind die Mitteilungsblätter umfangreicher geworden. Der Wandertipp lässt sich nun so heraustrennen, dass Sie auf einem einzigen Blatt die Wegbeschreibung auf der einen und eine detailreiche Karte auf der anderen Seite in der Hand haben. So können Sie die Wandertipps leichter nutzen und auch sammeln.

Zum größeren Umfang tragen aber auch zwei Seiten bei, die uns ein ganz besonderes Anliegen sind: Das Werben um neue Mitglieder. Nur ein starker Verein kann seine Anliegen wirksam vertreten und das wollen wir weiterhin tun. Je mehr wir sind, desto stärker ist unsere Stimme.

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Einladung zur 121. Jahreshauptversammlung!

Am 25. März um 19.00 Uhr im Raiffeisensaal, Innsbruck, Adamgasse 3.

TAGESORDNUNG
1. Begrüßung durch Obmann-Stellvertreterin Josefine Justic
2. Genehmigung des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2002
3. Bericht des Obmannes Hermann Hell
4. Bericht der Kassierin Bianca Amorth
5. Bericht der Kassaprüfer und Antrag auf Entlastung des Vorstandes
6. Anpassung der Vereinssatzung an das Vereinsgesetz 2002
7. Allfälliges

Anträge an die Jahreshauptversammlung müssen 5 Tage vor der Sitzung beim Obmann schriftlich eingebracht werden.
Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung bitten wir zu einem Vortrag von
Univ. Prof. Dr. Gernot Patzelt zum Thema: "Auf den Spuren der Eiszeit im Raum von Innsbruck"
Die eiszeitlichen Gletscher gaben den Bergen und Tälern den letzten Schliff, und mit dem Abschmelzen der Eismassen entwi-ckelte sich der neue Lebensraum für Pflanzen und Tiere, denen der Mensch rasch folgte.

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Eine neue Brücke in Kranebitten

So soll die neue Fußgängerbrücke in Kranebitten nach einer von Architekt DIng. Jörg Streli am Computer erstellten Bildmontage aussehen. Bemerkenswert ist die Konstruktion über der bestehenden Wildbachverbauung. Auf diese Weise wird kein weiterer Naturgrund beansprucht und keine aufwendige Fundierung nötig. Die Aufgangsrampen sind für Rollstuhlfahrer geeignet. Die Fertigstellung ist für den Frühsommer 2003 geplant
.

Das Wegenetz wird erweitert
In Kranebitten entsteht eine neue Brücke für Fußgänger. Der Innsbrucker Verschönerungsverein investiert mit ihrem Bau wieder einmal in das Wegenetz in und um Innsbruck und damit in den Erholungswert der Landeshauptstadt. Die neue Brücke schließt die Wegelücke zwischen den östlich der Klamm gelegenen Wohngebieten und dem Gebiet über der Kaserne Kranebitten. Westlich der neuen Brücke wird ein Rastplatz mit Tisch und Bänken eingerichtet.
Die Idee eines Bürgers
Die Anregung zum Brückenbau kam von einem Bewohner Kranebittens. Dr.
Norbert Beyer wandte sich an den Obmann des Innsbrucker Verschönerungsvereins, Hermann Hell und dieser unterbreitete das Vorhaben dem Ausschuss des Vereins. Nach Einholen von Kostenvoranschlägen wurde der Brückenbau schließlich beschlossen und soll in den nächsten Wochen in Angriff genommen werden.

Die Stadt Innsbruck hilft mit
Bürgermeisterin Hilde Zach sagte bei einem Informationsgespräch sofort die Hilfe der Stadt je nach deren finanziellen Möglichkeiten zu. Die in Aussicht gestellte Subvention ist derzeit noch nicht beziffert. Vizebürgermeister Eugen Sprenger, selbst ein Forstmann, versprach die Lieferung von Bauholz an die ausführende Firma.
Architekt DIng. Jörg Streli erstellte den Plan und die Firma Huter & Söhne wurde mit der Ausführung beauftragt. Die Kosten sollen etwas mehr als 30.000,- Euro betragen.

Ein idealer Bauplatz
Der für den Brückenbau ausgewählte Platz hat viele Vorteile. Er liegt an der Haltestelle und Umkehrschleife der Linie LK und ist daher mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar.

Der Bau kann an dieser Stelle auch die Geschiebesperren des Klammbaches nutzen, auf denen die Brücke aufsitzen wird. Diese Idee stammt von Senatsrat DIng. Randl vom Amt für Tiefbau der Stadt Innsbruck. Diplomingenieur Bednarz von der Wildbach- und Lawinenverbauung hat diese Variante geprüft und vorgeschlagen. Es müssen daher keine Pfeiler im Bachbett errichtet werden, was nicht nur Kosten spart, sondern auch größtmögliche Sicherheit gegen Hochwasser und Muren bietet.

Die neue Kranebitter Fußgänger-Brücke soll im Frühjahr 2003 fertig sein.



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Josefine Justic folgt Ingelies Zimmermann als Obmannstellvertreterin

Ingelies Zimmermann

Frau Ingelies Zimmermann war mehr als 3 Jahre Obmann-Stellvertreterin des Innsbrucker Verschönerungsvereins.

Im Herbst 2002 hat sie sich aus beruflichen und privaten Gründen von dieser Funktion zurückgezogen. Das Mitteilungsblatt vom Herbst 2002 war das letzte, das Frau Zimmermann gestaltet hat.

Für Redaktion und Gestaltung unseres Mitteilungsblattes war Frau Zimmermann 10 Jahre lang verantwortlich. Der Innsbrucker Verschönerungsverein sagt für diesen Einsatz herzlichen Dank!


Josefine Justic, die neue Obmann-Stellvertreterin des Innsbrucker Verschönerungsvereins

Kennen gelernt habe ich die Arbeit und die Aktivitäten des Innsbrucker Verschönerungsvereins im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeiten im Stadtarchiv. Sowohl die jährlichen Tätigkeitsberichte als auch die Zeitungen sind oft zur weiteren "Bearbeitung" auf meinem Schreibtisch gelandet.

Daher betrat ich dann kein völliges "Neuland", als mich der Obmann, Herr Hell fragte, ob ich mir vorstellen könnte, aktiv bei "seinem" Verein mitzutun. Während einer "Schnupperphase" in der ich an den Ausschusssitzungen teilnehmen durfte, lernte ich die vielfältigen Aufgaben des Vereins dann näher kennen.

Schließlich wurde ich ein Jahr später in den Ausschuss des Verschönerungsvereines gewählt und versuche nun, mein Wissen und meine Ideen in diesem Kreis einzubringen.
Hilfreich dabei sind mir sicher mein beruflicher Hintergrund - es sind mittlerweile mehr als dreißig Jahre, die ich im Stadtarchiv Innsbruck arbeite - und die freundliche und zielorientierte Atmosphäre, mit der im Verschönerungsverein gearbeitet wird.Gerade jetzt, da sich der Verein neu orientiert, ist es für mich einerseits sehr spannend dabei zu sein, andererseits glaube ich, dass ich mit der einen oder anderen Idee auch zur weiteren "Entwicklung" des Innsbrucker Verschönerungsvereines beitragen kann.
Jedenfalls wäre das mein Bestreben im Zusammenhang mit dieser "neuen" Tätigkeit und ich hoffe, dass es auch gelingen wird.

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Wir danken allen Bankspendern sehr herzlich!

Ruhebänke laden zur gemütlichen Rast, zum Genießen von Ausblicken oder zu trauter Zweisamkeit ein. Viele dieser Bänke sind Spenden von Bürgern und Firmen. Ihre Namen werden auf blitzenden Messingschildern angebracht und drücken den Dank des Vereines aus.
Eine neue Bank plus Namensschild gibt es für einen Unkostenbeitrag von Euro 220,-. Wünsche nach einem bestimmten Aufstellungsplatz werden, wenn möglich, berück-sichtigt. Für die Basisspende wird die Bank 10 Jahre lang vom Innsbrucker Verschönerungsverein betreut, wenn nötig repariert und liebevoll gepflegt. Nach Ablauf der 10 Jahre, kann der Spender dann die Patenschaft für "seine" Bank für den Betrag von e 150,- auf weitere zehn Jahre verlängern.

Der Innsbrucker Verschönerungsverein dankt den Bankspendern der letzten
Monate:
Gretl Köllensberger, Arbeiterkammer Tirol, Bank Austria Creditanstalt AG, Casinos Austria AG, LHStlv. Hannes Gschwentner, Industriellenvereinigung Tirol, Bäckerei Kurt Lanziner, Eisenwaren Ortner und Stanger, Oesterreichische Nationalbank, Martha Rauch, DIng. Peter Rittinger, Hans Sauer, Erna Schmid, Schützenkompanie Mühlau, Ingrid Thalhammer, Tiroler Sparkasse Bank AG, Traditionsgasthaus Riese Haymon, Luise Wurzer, Dr. Luis Bassetti, Weingroßhandel Gottardi, Farben Holzbaur Mühlau, GR Helmut Kritzinger, Werkzeugbau Johann Rathgeber GmbH., Schenker und Co AG, Paul und Traudl Schwaighofer, Dr. Emmi Torggler.

Spender einer Bank zu werden, ist ganz einfach. Bitte den Innsbrucker Verschönerungsverein anrufen oder faxen unter:
(0512) 58 00 36, schreiben oder mailen (info@verschoenerungsverein.at).
Frau Veronika Hüttenberger nimmt Ihre Wünsche gerne entgegen, der Innsbrucker Verschönerungsverein bereitet den Standort vor, fertigt die Bank an, stellt sie auf und lässt das Messingschild nach Ihren Wünschen gravieren. Wenn Ihre Bank steht, werden wir Sie gerne verständigen.

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Unser Wandertipp: Von St. Peter in Ellbögen nach Innsbruck

Wanderskizze

Ausgangsort: Gemeinde Ellbögen,
Ortsteil St. Peter, 1070 m
Zielort: Innsbruck, Wilten bzw. Amras, 575 m
Höhenunterschied:495 m, fast nur abwärts
Wanderzeit: 3 Stunden
Weglänge: 11 km gesamt: Ellbögen - 3,5 km - Patsch - 3 km - Igls - 1,5 km - Lanser See - 3 km - Innsbruck
Einkehr: St. Peter: GH St. Peter; Patsch: Hotel Bär, Hotel Eschenhof, Hotel Grünwalderhof; Igls: mehrere Hotels und GH im Ort; Vill: GH Turmbichl; Lanser See: Jausenstation im Badgelände; Jausenstation Voglhütte

Des einen Freund, des anderen Leid! Innsbrucks Winter sind schneearm und wärmer geworden. So kann man mitten im Winter in manchen Jahren, ohne Angst vor vereisten Wegen haben zu müssen, recht reizvolle kleine Wanderungen unternehmen. Unser Wandervorschlag gilt dem südlichen Mittelgebirge. Also gilt es den Autobus zu nehmen, der entweder um 8.15 oder ab 11.15 Uhr im Stundenabstand uns in 25 Minuten nach St. Peter bringt. Nach einem Besuch der im Kern gotischen, aber im 18. Jahrhundert barocki-sierten Kirche von St. Peter wandern wir auf der schmalen kaum befahrenen Straße hinunter zu den Rinnerhöfen (942 m) und verlassen beim Hof Pfraum die Straße um nach Norden den sehr reizvollen, zuerst leicht ansteigenden Wanderweg (Rauherbrunnenweg) Markierung 1 durch Wald und Wiesen nach Patsch zu nehmen; sehr bequem in einer Stunde zu erreichen.

Auch in Patsch ist es empfehlenswert der schönen spätgotischen, im Inneren jedoch barockisierten Dorfkirche einen Besuch abzustatten, dann aber am unteren Dorfrand die Dorfstraße nach Norden zu gehen, den Autobahnzubringer beim Hotel Eschenhof zu queren und über die Patscher Wiesen sehr sonnig auf guten Wegen nach Igls zu wandern. Ca. 500 m nach Querung des Autobahnzubringers teilt sich der Weg.
Auf dem oberen, rechten aussichtsreichen Weg geht es am Pfaffenbichl (989 m) und später links am Pfarrbründl vorbei zur Tennishalle in Igls. Durch den Kurpark
mit dem Congress - Igls (Einkehr) gehen wir hinab zur schönen ebenfalls barockisierten Kirche mit sehenswertem Deckengemälde, Hochaltar und Rokokokanzel.
Im Sommer finden jeweils sonntags abends sehr schöne anmutige Orgel- und Kammerkonzerte in der Kirche statt.

Der untere Weg erreicht ebenfalls nach 3 km beim Fernkreuz vorbei den unteren Ortsteil von Igls (900 m). Von der Kirche wandern wir über den Viller Steig abwärts nach Vill (817 m). Am Turmhügel sind die Ausgrabungen einer bronzezeitlichen Siedlung der illyrischen Räter zu sehen.
In Vill ist eine Einkehr im GH Turmbichl empfehlenswert.Weiter durchs Viller Moor zum Lanser See, wieder etwa eine halbe Stunde, immer mit der Aussicht auf die Nordkette und über Mutters und Natters hinweg zur Hohen Munde und der Mieminger Kette. Vom Lanser See (im Sommer freier Eintritt zur Jausenstation im Badgelände) gibt es verschiedene Varianten um nach Innsbruck zu kommen:

1) Über den Seerosenweiher nördlich am Golfplatz Sperberegg entlang zur beliebten Einkehr "Vogelhütte". Weiter über die Haltestelle Aldrans auf dem Bederlungerweg zur nächsten Haltestelle Tantegert und am Tummelplatz und Schloss Ambras vorbei oder durch ihn zur Straßenbahnendhaltestelle 3.

2) Der kürzere Weg jedoch ohne Zwischeneinkehr führt über den Lanser Steig an der Poltenhütte vorbei, von hier den Paschbergweg hinab zum Kraftwerk Untere Sill und unter der Autobahnbrücke hindurch zum GH Bretterkeller, wo wir uns kurz vor dem Ende unserer Wanderung laben können. Bis zur Endhaltestelle der Linie 1 sind es nur noch ein paar Minuten.

Noch ein paar Ratschläge:

Im Winter ist es ratsam, früh am Nachmittag die Wegstrecke zwischen Patsch und Igls zu gehen, denn die Nockspitze, von den Einheimischen des westlichen Mittelgebirges vielfach Saile genannt, wirft früh ihren Schatten auf die Flur von Patsch.
Rechnen Sie aber auch mit vereisten Wegen, besonders auf dem Rauherbrunnenweg (Rauher Brunnen nennt sich das Wegstück zwischen den Rinnerhöfen und dem südlichen Waldrand von Patsch). Es ist besser den konsequent markierten Rundweg Patsch - St. Peter in der warmen Jahreszeit zu gehen und im Winter die Wanderung in Patsch zu beginnen.

Dr. Hans Gschnitzer

Wanderskizze

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Termine 2009 

Führung durch die generalsanierte Hofburg in Innsbruck

Dienstag, 13. Juli 2010, um 9.30 Uhr
Hofburg, Haupteingang

 
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