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Mitteilungsblatt Nr. 02 / 2003
121. JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG

Bürgermeisterin Hilde Zach war nur einer der illustren Ehrengäste bei der Jahreshauptversammlung des Innsbrucker Verschönerungsvereins am 24.März 2003. In einer launigen Rede bedankte sich die Bürgermeisterin beim Verschönerungsverein für seine Tätigkeit und gab ihrer Überzeugung Ausdruck, dass dem Verein ganz sicher nicht die Aufgaben für die Zukunft
ausgehen würden. [weiterlesen]

 
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121. JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG
(Fortsetzung)

Obmann Hermann Hell dankte in seinem Jahresbericht für 2002 der Stadt, dem Tourismusverband, der Wirtschaftskammer, der Industriellenvereinigung und der Arbeiterkammer Tirol für Ihre Unterstützung. Insbesondere der Bau der neuen Fussgängerbrücke über den Klammbach in Kranebitten wäre ohne Sondersubvention der Stadt und einem namhaften Beitrag von Vizebürgermeister Eugen Sprenger nicht möglich gewesen.

Im Jahr 2002 wurden wesentliche Neuerungen der Vereinsarbeit eingeleitet. Das Mitteilungsblatt erscheint nun durchwegs in Farbe und in erweitertem Umfang, die EDV des Vereinsbüros wurde erneuert und die Statuten wurden dem neuen Vereinsgesetz angepasst. Die Hauptversammlung nahm alle Punkte der Tagesordnung einstimmig zur Kenntnis und nach dem Bericht der Kassaprüfer wurde dem Vorstand die Entlastung erteilt.

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GELUNGENE RENOVIERUNG
Planötzenhof-Kreuz

Das Planötzenhof-Kreuz an der Weggabelung zwischen Planötzenhof und Höttinger Bild. Nur einige hundert Meter über dem Stadtteil Sadrach beweist dieses Wegkreuz die glükkliche Lage Innsbrucks zwischen Bergen, Wiesen und den vielfältigen Zeugnissen von Volkskultur. Der Innsbrucker Verschönerungsverein hat zur Renovierung des Planötzenhof-Kreuzes einen finanziellen Beitrag geleistet.


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Eine neue Brücke in Kranebitten
Innsbrucker Verschönerungsverein baut das Wegenetz aus

Die neue Brücke ist fertig

In Kranebitten ist eine neue Brücke für Fussgänger errichtet worden. Die Konstruktion von Architekt Jörg Streli wurde von der Firma Huter im Werk in Völs vorgefertigt und auf einer bestehenden Wildbachverbauung des Klammbaches ohne weitere Fundamente montiert. Der Brückenbau erfolgte so unter grösster Schonung der Umwelt. Der Innsbrucker Verschönerungsverein investiert mit der neuen Brücke rund 30.000 Euro in die Erweiterung des Wegenetzes in und um Innsbruck. Die neue Brücke schließt die Wegelücke zwischen den östlich der Klamm gelegenen Wohngebieten und dem Gebiet über der Kaserne Kranebitten. Westlich der neuen Brücke wird ein Rastplatz mit Tisch und Bänken eingerichtet. Bürgermeisterin Hilde Zach unterstützte das Vorhaben und die Stadt Innsbruck leistete eine Subvention von 7000,- Euro.

Ein idealer Bauplatz

Der für den Brückenbau ausgewählte Platz hat viele Vorteile. Er liegt an der Haltestelle und Umkehrschleife der Linie LK und ist daher mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar. Der Bau konnte an dieser Stelle die Geschiebesperren des Klammbaches nutzen, auf denen die Brücke aufsitzt. Es müssen daher keine Pfeiler im Bachbett errichtet werden, was nicht nur Kosten spart, sondern auch grösstmögliche Sicherheit gegen Hochwasser und Muren bietet.

Ein Fest zur Eröffnung

Offiziell eröffnet wurde die neue Fussgängerbrücke am Samstag, dem 28.Juni 2003 um 11.00 Uhr. Ort des kleinen Stadtteilfestes war die Brücke selbst, bzw. die Zugangsbereiche auf beiden Seiten des Baches. Der Innsbrucker Verschönerungsverein und die "Initiative Lebensraum Kranebitten" konnten sich über zahlreiche Besucher freuen. »Bilder von der Eröffnung

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TIROL IN FARBE – BILDER DES 20. JAHRHUNDERTS
AUSSTELLUNG IM TIROLER VOLKSKUNSTMUSEUM

Tirols Landschaft, üppig ausgestattet mit Farben und Formen,hat seit mehr
als 500 Jahren immer wieder Maler zu Meisterwerken angeregt. Noch im
19.Jahrhundert galt es als höchste Kunst, die Landschaft möglichst naturge-treu wiederzugeben, heute geht es mehr um Interpretation, um Stimmung,
um Überhöhung oder um die Beziehung zwischen Künstler und Motiv.

Das Tiroler Volkskunstmuseum eröffnet am 27.Juni die Ausstellung „Tirol in Farbe – Bilder des 20.Jahrhunderts“. In rund 80 Exponaten wird gezeigt und bewiesen, wie sehr sich Tirols Kulturlandschaft innerhalb weniger Jahrzehnte verändert hat. Manches Motiv hat sich durch Eingriffe des Menschen stark gewandelt, manches ist ganz verschwunden, Neues bietet sich zur
künstlerischen Auseinandersetzung an.
Auch die Ordnung der einzelnen Objekte wird das Beobachten dieser Veränderungen erleichtern. Die Bilder werden in Art alter Gemäldegalerien so gehängt,dass die wichtigsten Landschaften des alten Tirol direkt vergleichbar sind. Die Ausstellung ist bis 28. September 2003 geöffnet.

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DIE SOPHIENRUHE

Unbegründete Befürchtungen
Um die Sophienruhe, ein kleines Waldplateau nahe der Weiherburg und dem Alpenzoo, gab es in den letzten Monaten immer wieder Gerüchte. Die schlimmste Variante war die, dass die Sophienruhe ersatzlos einem neuen Parkplatz für den Alpenzoo wird weichen müssen. Dies ist nicht wahr, wie so oft haben aber auch diese Gerüchte einen wahren Kern. Die Sophienruhe könnte irgendwann eine Umgestaltung erfahren, nach den bisherigen
Gesprächen würden diese aber eine Aufwertung bedeuten.

Dunkel und kalt
Derzeit wird die Sophienruhe kaum genutzt. Der Waldboden ist kahl, die Luft ist immer kühl und
die gemauerte Ecke mit der Gedenktafe wird ebenso gemieden wie die kleine Quelle.
Auch wenn heute um jeden einzelnen Baum gerungen wird, hier sind zu viele und zu hohe
Bäume nicht im Sinne der Sache. Die Sophienruhe sollte luftig, sonnig und frei sein. Sie könnte es wieder werden.

Die Pläne
Derzeit gibt es keine Detailpläne, unbestritten ist aber, dass der Alpenzoo neue Parkplätze braucht. Bei aller Liebe zu öf-fentlichen Verkehrsmitteln muss man zur Kenntnis nehmen, dass Zoobesucher in
weit überwiegender Zahl mit dem PKW anreisen. Daran könnte auch eine neue Hungerburgbahn nichts ändern. Für Busse ist überdies die gesamte Zufahrt über Villa Blanka und Weiherburg ungeeignet. Solche neuen Parkplätze sind östlich des Alpenzoos, also auch
östlich der Sophienruhe möglich.
Die Zufahrt zu diesen neuen Parkplätzen würde die jetzige Lage der Sophienruhe tatsächlich berühren.

Die Zukunft
Auch wenn es Detailpläne gäbe, wäre die Finanzierung derzeit völlig offen. Der Alpenzoo ist wirtschaftlich keinesfalls in der Lage, ein solches Grossprojekt zu verwirklichen und auch die Stadt Innsbruck muss ihre Mittel je nach Prioritäten einsetzen. Sollte es aber zur Umsetzung der bisherigen Vorschläge kommen, so ist der Innsbrucker Verschönerungsverein in jeder Phase eingebunden und kann dafür sorgen, dass die Sophienruhe so umgestaltet wird, dass sie an Erholungswert und Attraktivität gewinnt.

Die Gedenktafel
Benannt ist die Sophienruhe
nach einer grossen Gönnerin
des Innsbrucker Verschönerungsvereins




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NEUES LEBEN FÜR ALTE BRUNNEN

2003 ist das “Jahr des Wassers“. Der Innsbrucker Verschönerungsverein und der Verein für Heimatschutz und Heimatpflege haben aus diesem Anlass ein Brunnenprojekt gestarten. Ziel ist es, solche Brunnen zu renovieren, die an landschaftlich reizvol-len Stellen entlang von Wanderwegen liegen oder die in ihrer volkstümlichen Gestaltung erhaltenswert sind. Landeshauptmann
Herwig van Staa hat die Förderung solcher Renovierungen und Gestaltungen nun aus Kulturförderungsmitteln zugesagt. Die Aktion erstreckt sich auf ganz Tirol. Wenn unseren Lesern daher Brunnen oder Quellfassungen bekannt sind, die einer Re-novierung, Instandsetzung oder besonderer Pflege bedürfen, so teilen Sie uns das bitte mit. Ihr Ansprechpartner ist Dr. Volkmar Rachlé, Lanserstrasse 13, A-6071 Al-drans, Fon und Fax: (0512) 392024.

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RUNDWANDERUNG UM DIE STANDSCHÜTZENKASERNE KRANEBITTEN

Ausgangsort: Wanderskizze
Kranebitten, Haltestelle Bus LK
Höhenunterschied: 112 m
Wanderzeit: 1 1 /2 Stunden
Weglänge: 4,5 km
Einkehr: Gasthof Kranebitten, Gasthof Klammstub´n


Bei der End-Haltestelle der Buslinie LK stehen wir wenige Meter vor der neuen Fussgängerbrücke über den Klammbach, die vom Innsbrucker Verschönerungsverein errichtet wurde. Einige Meter oberhalb unseres Standortes sehen wir eine der 1912 erbauten Brücken der Mittenwaldbahn.
Wegen der Bauarbeiten am Bahnhof Hochzirl ist derzeit ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, der aber Kranebitten nicht anfährt.

Unser Weg führt uns knapp unterhalb der Bahntrasse durch Wald fast eben nach Westen. Nach etwa 10 Minuten erreichen wir eine Stelle mit schöner Aussicht über den Flughafen hinweg zum Patscherkofel und zur Nockspitze. Bei einer kleinen Rast lässt sich an schönen Tagen von hier aus besonders gut das elegante Gleiten der Segelflieger beobachten.
Auf dem Weiterweg geht es nun in zwei Serpentinen hinab zur Hauptstrasse Innsbruck-Zirl.

Beim Überqueren der Strasse bitte besonders vorsichtig sein, da man die Geschwindigkeit der Autos hier leicht unterschätzt. Nun führt ein kurzer Trampelpfad hinab zu einem guten Weg in die Kranebitter Innauen.Diese und die südlich des Inn gelegenen Völser Innauen wurden vor einigen Jahren unter Naturschutz gestellt. In diesem Gebiet von etwa 35 Hektar sind derzeit 89 Vogelarten nachgewiesen, die hier zum grossen Teil brüten. Einige Arten sind nur auf der Durchreise.
Aber auch die Vegetation der Au mit ihrem Ulmen-Eichen-Mischwald im Überschwemmungsgebiet, dem Bestand an Grauerlen und dem Weidengebüsch ist bemerkenswert.

Abseits der Hauptstrasse führt der Weg eben zum FKK-Gelände Hawai zurück nach Kranebitten.
Wo der Weg aus den Auen wieder die Hauptstrasse erreicht, quert man diese nochmals und wandert nach Norden am Gelände der Standschützenkaserne entlang am rechten Uferweg des Sulzenbachs
bergauf. Die Kaserne wurde 1986 eingeweiht, umfasst rund 20 Hektar Gelände und 10 Gebäude einschliesslich einer Sporthalle, einem Parkdeck für 245 Kraftfahrzeuge und einem Exerzierplatz. Fast der gesamte Energiebedarf der Kaserne wird über Wärmepumpen abgedeckt.
Nach 20 Minuten leichtem Anstieg erreichen wir wieder unseren Ausgangpunkt bei der neuen Fussgängerbrücke.

Wer noch mehr vom Ortsteil Kranebitten sehen will, insbesondere seine alte und neue Kirche, muss südlich der Hauptstrasse bleiben und bis zur Hans-Flöckinger-Promenade gehen, wo eine Brücke über den Autobahnzubringer
führt. Auf dieser Strecke ist gewisse Vorsicht geboten, da sich hier Wan-derer und Radfahrer den Weg teilen müssen.
Oberhalb der Brücke lädt der Gasthof Kranebitten zur Einkehr ein und auf der anderen Strassenseite stehen zwei Kirchen dicht beieinander. Die ältere ist die Pestkapelle aus dem Jahr 1620, die neue ist die Kirche „Mariä Heimsuchung“ aus dem Jahr 2002. Diese neue Kirche ist ein sehenswerter Rundbau mit zentralem Altar der Innsbrucker Architekten Illmer und Tautschnig.
Am Rückweg zur Haltestelle Klammgeist der Linie LK kommen wir in der Klammstrasse zum Gasthof „Klammstub´n“, wo man auf schattiger Terrasse seinen Durst löschen kann.

Wanderskizze

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Termine 2009 

Führung durch die generalsanierte Hofburg in Innsbruck

Dienstag, 13. Juli 2010, um 9.30 Uhr
Hofburg, Haupteingang

 
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