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121. JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG (Fortsetzung)
Obmann Hermann Hell dankte
in seinem Jahresbericht für 2002 der Stadt, dem Tourismusverband,
der Wirtschaftskammer, der Industriellenvereinigung und der
Arbeiterkammer Tirol für Ihre Unterstützung. Insbesondere
der Bau der neuen Fussgängerbrücke über den
Klammbach in Kranebitten wäre ohne Sondersubvention der
Stadt und einem namhaften Beitrag von Vizebürgermeister
Eugen Sprenger nicht möglich gewesen.
Im Jahr 2002 wurden wesentliche Neuerungen der Vereinsarbeit
eingeleitet. Das Mitteilungsblatt erscheint nun durchwegs
in Farbe und in erweitertem Umfang, die EDV des Vereinsbüros
wurde erneuert und die Statuten wurden dem neuen Vereinsgesetz
angepasst. Die Hauptversammlung nahm alle Punkte der Tagesordnung
einstimmig zur Kenntnis und nach dem Bericht der Kassaprüfer
wurde dem Vorstand die Entlastung erteilt.
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GELUNGENE RENOVIERUNG
Planötzenhof-Kreuz
Das
Planötzenhof-Kreuz an der Weggabelung zwischen Planötzenhof
und Höttinger Bild. Nur einige hundert Meter über
dem Stadtteil Sadrach beweist dieses Wegkreuz die glükkliche
Lage Innsbrucks zwischen Bergen, Wiesen und den vielfältigen
Zeugnissen von Volkskultur. Der Innsbrucker Verschönerungsverein
hat zur Renovierung des Planötzenhof-Kreuzes einen finanziellen
Beitrag geleistet.
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Eine neue Brücke
in Kranebitten
Innsbrucker Verschönerungsverein
baut das Wegenetz aus
Die neue Brücke
ist fertig
In Kranebitten ist eine neue
Brücke für Fussgänger errichtet worden. Die
Konstruktion von Architekt Jörg Streli wurde von der
Firma Huter im Werk in Völs vorgefertigt und auf einer
bestehenden Wildbachverbauung des Klammbaches ohne weitere
Fundamente montiert. Der Brückenbau erfolgte so unter
grösster Schonung der Umwelt. Der Innsbrucker Verschönerungsverein
investiert mit der neuen Brücke rund 30.000 Euro in die
Erweiterung des Wegenetzes in und um Innsbruck. Die neue Brücke
schließt die Wegelücke zwischen den östlich
der Klamm gelegenen Wohngebieten und dem Gebiet über
der Kaserne Kranebitten. Westlich der neuen Brücke wird
ein Rastplatz mit Tisch und Bänken eingerichtet. Bürgermeisterin
Hilde Zach unterstützte das Vorhaben und die Stadt Innsbruck
leistete eine Subvention von 7000,- Euro.
Ein idealer Bauplatz
Der
für den Brückenbau ausgewählte Platz hat viele
Vorteile. Er liegt an der Haltestelle und Umkehrschleife der
Linie LK und ist daher mit öffentlichen Verkehrsmitteln
leicht erreichbar. Der Bau konnte an dieser Stelle die Geschiebesperren
des Klammbaches nutzen, auf denen die Brücke aufsitzt.
Es müssen daher keine Pfeiler im Bachbett errichtet werden,
was nicht nur Kosten spart, sondern auch grösstmögliche
Sicherheit gegen Hochwasser und Muren bietet.
Ein Fest zur Eröffnung
Offiziell eröffnet
wurde die neue Fussgängerbrücke am Samstag, dem
28.Juni 2003 um 11.00 Uhr. Ort des kleinen Stadtteilfestes
war die Brücke selbst, bzw. die Zugangsbereiche auf beiden
Seiten des Baches. Der Innsbrucker Verschönerungsverein
und die "Initiative Lebensraum Kranebitten" konnten
sich über zahlreiche Besucher freuen. »Bilder
von der Eröffnung
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TIROL IN FARBE
BILDER DES 20. JAHRHUNDERTS
AUSSTELLUNG IM TIROLER VOLKSKUNSTMUSEUM
Tirols
Landschaft, üppig ausgestattet mit Farben und Formen,hat
seit mehr
als 500 Jahren immer wieder Maler zu Meisterwerken angeregt.
Noch im
19.Jahrhundert galt es als höchste Kunst, die Landschaft
möglichst naturge-treu wiederzugeben, heute geht es mehr
um Interpretation, um Stimmung,
um Überhöhung oder um die Beziehung zwischen Künstler
und Motiv.
Das Tiroler Volkskunstmuseum eröffnet am 27.Juni die
Ausstellung Tirol in Farbe Bilder des 20.Jahrhunderts.
In rund 80 Exponaten wird gezeigt und bewiesen, wie sehr sich
Tirols Kulturlandschaft innerhalb weniger Jahrzehnte verändert
hat. Manches Motiv hat sich durch Eingriffe des Menschen stark
gewandelt, manches ist ganz verschwunden, Neues bietet sich
zur
künstlerischen Auseinandersetzung an.
Auch die Ordnung der einzelnen Objekte wird das Beobachten
dieser Veränderungen erleichtern. Die Bilder werden in
Art alter Gemäldegalerien so gehängt,dass die wichtigsten
Landschaften des alten Tirol direkt vergleichbar sind. Die
Ausstellung ist bis 28. September 2003 geöffnet.
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DIE SOPHIENRUHE
Unbegründete
Befürchtungen
Um die Sophienruhe, ein kleines Waldplateau nahe der Weiherburg
und dem Alpenzoo, gab es in den letzten Monaten immer wieder
Gerüchte. Die schlimmste Variante war die, dass die Sophienruhe
ersatzlos einem neuen Parkplatz für den Alpenzoo wird
weichen müssen. Dies ist nicht wahr, wie so oft haben
aber auch diese Gerüchte einen wahren Kern. Die Sophienruhe
könnte irgendwann eine Umgestaltung erfahren, nach den
bisherigen
Gesprächen würden diese aber eine Aufwertung bedeuten.
Dunkel und kalt
Derzeit wird die Sophienruhe kaum genutzt. Der Waldboden ist
kahl, die Luft ist immer kühl und
die gemauerte Ecke mit der Gedenktafe wird ebenso gemieden
wie die kleine Quelle.
Auch wenn heute um jeden einzelnen Baum gerungen wird, hier
sind zu viele und zu hohe
Bäume nicht im Sinne der Sache. Die Sophienruhe sollte
luftig, sonnig und frei sein. Sie könnte es wieder werden.
Die Pläne
Derzeit gibt es keine Detailpläne, unbestritten ist aber,
dass der Alpenzoo neue Parkplätze braucht. Bei aller
Liebe zu öf-fentlichen Verkehrsmitteln muss man zur Kenntnis
nehmen, dass Zoobesucher in
weit überwiegender Zahl mit dem PKW anreisen. Daran könnte
auch eine neue Hungerburgbahn nichts ändern. Für
Busse ist überdies die gesamte Zufahrt über Villa
Blanka und Weiherburg ungeeignet. Solche neuen Parkplätze
sind östlich des Alpenzoos, also auch
östlich der Sophienruhe möglich.
Die Zufahrt zu diesen neuen Parkplätzen würde die
jetzige Lage der Sophienruhe tatsächlich berühren.
Die Zukunft
Auch wenn es Detailpläne gäbe, wäre die Finanzierung
derzeit völlig offen. Der Alpenzoo ist wirtschaftlich
keinesfalls in der Lage, ein solches Grossprojekt zu verwirklichen
und auch die Stadt Innsbruck muss ihre Mittel je nach Prioritäten
einsetzen. Sollte es aber zur Umsetzung der bisherigen Vorschläge
kommen, so ist der Innsbrucker Verschönerungsverein in
jeder Phase eingebunden und kann dafür sorgen, dass die
Sophienruhe so umgestaltet wird, dass sie an Erholungswert
und Attraktivität gewinnt.
Die Gedenktafel
Benannt ist die Sophienruhe
nach einer grossen Gönnerin
des Innsbrucker Verschönerungsvereins
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NEUES LEBEN FÜR ALTE BRUNNEN
2003
ist das Jahr des Wassers. Der Innsbrucker Verschönerungsverein
und der Verein für Heimatschutz und Heimatpflege haben
aus diesem Anlass ein Brunnenprojekt gestarten. Ziel ist es,
solche Brunnen zu renovieren, die an landschaftlich reizvol-len
Stellen entlang von Wanderwegen liegen oder die in ihrer volkstümlichen
Gestaltung erhaltenswert sind. Landeshauptmann
Herwig van Staa hat die Förderung solcher Renovierungen
und Gestaltungen nun aus Kulturförderungsmitteln zugesagt.
Die Aktion erstreckt sich auf ganz Tirol. Wenn unseren Lesern
daher Brunnen oder Quellfassungen bekannt sind, die einer
Re-novierung, Instandsetzung oder besonderer Pflege bedürfen,
so teilen Sie uns das bitte mit. Ihr Ansprechpartner ist Dr.
Volkmar Rachlé, Lanserstrasse 13, A-6071 Al-drans,
Fon und Fax: (0512) 392024.
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RUNDWANDERUNG UM DIE STANDSCHÜTZENKASERNE
KRANEBITTEN
Ausgangsort:
Wanderskizze
Kranebitten, Haltestelle Bus LK
Höhenunterschied: 112 m
Wanderzeit: 1 1 /2 Stunden
Weglänge: 4,5 km
Einkehr: Gasthof Kranebitten, Gasthof Klammstub´n
Bei der End-Haltestelle der Buslinie LK stehen wir wenige
Meter vor der neuen Fussgängerbrücke über den
Klammbach, die vom Innsbrucker Verschönerungsverein errichtet
wurde. Einige Meter oberhalb unseres Standortes sehen wir
eine der 1912 erbauten Brücken der Mittenwaldbahn.
Wegen der Bauarbeiten am Bahnhof Hochzirl ist derzeit ein
Schienenersatzverkehr eingerichtet, der aber Kranebitten nicht
anfährt.
Unser
Weg führt uns knapp unterhalb der Bahntrasse durch Wald
fast eben nach Westen. Nach etwa 10 Minuten erreichen wir
eine Stelle mit schöner Aussicht über den Flughafen
hinweg zum Patscherkofel und zur Nockspitze. Bei einer kleinen
Rast lässt sich an schönen Tagen von hier aus besonders
gut das elegante Gleiten der Segelflieger beobachten.
Auf dem Weiterweg geht es nun in zwei Serpentinen hinab zur
Hauptstrasse Innsbruck-Zirl.
Beim Überqueren der Strasse bitte besonders vorsichtig
sein, da man die Geschwindigkeit der Autos hier leicht unterschätzt.
Nun führt ein kurzer Trampelpfad hinab zu einem guten
Weg in die Kranebitter Innauen.Diese und die südlich
des Inn gelegenen Völser Innauen wurden vor einigen Jahren
unter Naturschutz gestellt. In diesem Gebiet von etwa 35 Hektar
sind derzeit 89 Vogelarten nachgewiesen, die hier zum grossen
Teil brüten. Einige Arten sind nur auf der Durchreise.
Aber auch die Vegetation der Au mit ihrem Ulmen-Eichen-Mischwald
im Überschwemmungsgebiet, dem Bestand an Grauerlen und
dem Weidengebüsch ist bemerkenswert.
Abseits der Hauptstrasse führt der Weg eben zum FKK-Gelände
Hawai zurück nach Kranebitten.
Wo der Weg aus den Auen wieder die Hauptstrasse erreicht,
quert man diese nochmals und wandert nach Norden am Gelände
der Standschützenkaserne entlang am rechten Uferweg des
Sulzenbachs
bergauf. Die Kaserne wurde 1986 eingeweiht, umfasst rund 20
Hektar Gelände und 10 Gebäude einschliesslich einer
Sporthalle, einem Parkdeck für 245 Kraftfahrzeuge und
einem Exerzierplatz. Fast der gesamte Energiebedarf der Kaserne
wird über Wärmepumpen abgedeckt.
Nach 20 Minuten leichtem Anstieg erreichen wir wieder unseren
Ausgangpunkt bei der neuen Fussgängerbrücke.
Wer
noch mehr vom Ortsteil Kranebitten sehen will, insbesondere
seine alte und neue Kirche, muss südlich der Hauptstrasse
bleiben und bis zur Hans-Flöckinger-Promenade gehen,
wo eine Brücke über den Autobahnzubringer
führt. Auf dieser Strecke ist gewisse Vorsicht geboten,
da sich hier Wan-derer und Radfahrer den Weg teilen müssen.
Oberhalb der Brücke lädt der Gasthof Kranebitten
zur Einkehr ein und auf der anderen Strassenseite stehen zwei
Kirchen dicht beieinander. Die ältere ist die Pestkapelle
aus dem Jahr 1620, die neue ist die Kirche Mariä
Heimsuchung aus dem Jahr 2002. Diese neue Kirche ist
ein sehenswerter Rundbau mit zentralem Altar der Innsbrucker
Architekten Illmer und Tautschnig.
Am Rückweg zur Haltestelle Klammgeist der Linie LK kommen
wir in der Klammstrasse zum Gasthof Klammstub´n,
wo man auf schattiger Terrasse seinen Durst löschen kann.
Wanderskizze
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