Startseite Kontakt Vorstand Ehrentafel Wandertipps Archiv
Mitglieder werben

Du gehst den Weg,
sitzt auf der Bank,
so werde Mitglied
auch zum Dank!







Bankverbindung:
Blz 57000
KtNr. 30053133875
bei der
Hypo Tirol Bank


©2009
rundum.com

Mitteilungsblatt Nr. 03 / 2003
DENKMAL FRANZ THURNER
FESTAKT ZUM 125.GEBURTSTAG


Sein Denkmal steht im Waltherpark. Ohne die Inschrift zu lesen, wird kaum einer der vielen hastigen Fussgänger wissen,wer Franz Thurner war.Als St.Nikolauser wurde er am 25.Oktober 1828 geboren, erlernte das Seilerhandwerk und ging, wie es damals üblich war, auf Wanderschaft. Besonders aus deutschen Städten brachte er zwei wesentliche Ideen mit: Die Freiwilligen Feuerwehren und die Turnvereine.

[weiterlesen]

 
weitere aktuelle Themen:



DENKMAL FRANZ THURNER
FESTAKT ZUM 125.GEBURTSTAG
(Fortsetzung)

Den Turnerbund, aus dem später der Turnverein wurde, gründete Franz Thurner 1848, im Jahr der bürgerlichen Revolution. Da war er gerade zwanzig Jahre alt. Aus diesen Turnern ging dann 1857 die erste freiwillige Feuerwehr hervor und wieder war Franz Thurner der Gründer. 1879 starb Franz Thurner und die Stadt liess ihm ein Denkmal errichten. Norbert Pfretschner schuf die Büste aus Bronze. Im 2.Weltkrieg wurde das ThurnerDenkmal beschädigt und heuer hat der Innsbrucker Verschönerungsverein die Renovierung durchgeführt. Frau Ilga Lechner hat die Schrift erneuert, die Firma Grassmayr hat die Büste saniert und die Firma Hannes Schlögel hat die Scharten der Bombensplitter am Sockel beseitigt. Am 25.Oktober dieses Jahres, am 125.Geburtstag von Franz Thurner, wurde zum Abschluss der Renovierung beim Denkmal im Waltherpark ein kleiner Festakt abgehalten.




[Übersicht]

 



RENOVIERUNG: ERINNERUNGSTAFEL AN DIE FAMILIE GUMPP

Die Erinnerungstafel an die Familie Gumpp, die dieses Haus anderthalb Jahrhunderte bewohnte, wurde von der Restauratorin Ilga Lechner erneuert. Der Innsbrucker Verschönerungsverein hat die Renovierung finanziert.

Die Zeit des Barock in Tirol ist untrennbar mit der Familie Gumpp verbunden. Die Dynastie brachte die Baumeister Christoph, Johann Martin und Georg Anton hervor, aus ihr stammen die beiden Festungsbauer Elias und Johann Baptist sowie die Maler Michael und Johann Anton. Bestaunte Bauten sind Stift Stams,das alte Landhaus in Innsbruck,die Stiftskirche Wilten, die Spitalskirche, das Franziskaner und das Ursulinenkloster. Das Stammhaus der Gumpps trägt die Adresse Kiebachgasse 16 in Innsbruck. Dieses „GumppHaus“ wurde von Christoph Gumpp 1653 als „Pflaumersche Behausung in der Rindergasse“ gekauft, 1680 kauft Johann Martin Gumpp die zweite Haushälfte. 1720 wird der gesamte Komplex umgebaut, vermutlich nach Plänen von Georg Anton Gumpp. Karoline von Menghin, eine geborene Gumpp, verkauft schließlich das Haus 1803 an Josef Kircher. 1897 gründet Johann Munding seine Konditorei, die mit ihren Köstlichkeiten bis heute zum Verweilen im GumppHaus einlädt. Der kleine Gastgarten der Konditorei unter der Fassade mit dem großen Bild des heiligen Christophorus ist einer der vielen malerischen Winkel der Innsbrucker Altstadt. Mag. Dr. Gertraud Donke


[Übersicht]

 

INNSBRUCKS BÄDER EINST UND JETZT
EINE AUSSTELLUNG AB MITTE NOVEMBER


In Kooperation zwischen den Innsbrukker Kommunalbetrieben und dem Stadtarchiv Innsbruck ist derzeit eine Ausstellung in Vorbereitung, die eindringlich zeigt, wie schnell sich das Leben, das Verhalten und auch gesellschaftliche Normen der Stadt verändert haben.

Gezeigt wird dies aus Anlass des Jahres des Wassers 2003 am Beispiel von Innsbrucker Bädern. Einige existieren nicht mehr, z.B. das Bad am östlichen Ende der Museumstrasse, ungefähr dort, wo heute das Einkaufszentrum Sillpark steht. Dort badeten ab 1908 zuerst einmal nur Männer, erst 1913 kam ein Bad für Damen dazu. Getrennt blieben die Geschlechter weiterhin.

Schon 1870 entstand das Freischwimmbad am Gießen in der Höttinger Au, damals noch Schwimmschule genannt. 1972 wurde es durch ein Hallenbad ersetzt. 1927 wurde das Dampfbad in der Salurner Strasse als „schönstes Bad Österreichs“ bezeichnet. 1980 diskutierte man seine Schließung, dem damaligen Stadtrat Dr.Wilhelm Steidl aber war die Sanierung ein Anliegen und sie ist gelungen. Auch heute noch geniessen Innsbrucker Bürgerinnen und Bürger die Saunen, das Dampfbad, die Wannen und die Duschen.

Die Ausstellung wird Mitte November im Kundencenter der Innsbrucker Kommunalbetriebe in der Salurner Strasse eröffnet.



[Übersicht]




ELISABETH HABICHER NEU IM SEKRETARIAT

Seit 1.Juli 2003 ist unser Sekretariat am Burggraben neu besetzt. Frau Elisabeth Habicher hat die Funktion der Vereinssekretärin übernommen und bringt dafür exzellente Voraussetzungen mit. Sie war rund 20 Jahre für den Österreichischen Alpenverein in Innsbruck tätig und weiss daher, worauf es bei Vereinsarbeit ankommt. Aber auch sonst sind ihre Kenntnisse beachtlich: Staatliche Stenotypistenprüfung, Kenntnisse in einigen Fremdsprachen, Buchhaltungskenntnisse und vor allem ist Frau Habicher mit moderner Datenverarbeitung bestens vertraut. Die 1946 in Innsbruck geborene Frau Habicher ist mit einem Juristen verheiratet, geht gerne auf Reisen und liebt das Leben. Natürlich ist unsere neue Kraft auch Mitglied des Innsbrucker Verschönerungsvereins. Wir sind sicher, dass sich alle unsere Mitglieder gerne in allen Angelegenheiten an Frau Habicher wenden werden und dabei in besten Händen sind. Viel Glück und Freude in der neuen Tätigkeit! Elisabeth Habicher, die neue starke Frau im Sekretariat

[Übersicht]

 

EIN BRÜCKENFEST: DIE NEUE FUSSGÄNGERBRÜCKE IN KRANEBITTEN WURDE EINGEWEIHT


Es war Ende Juni. Mit einem kleinen aber feinen Fest wurde die neue Brücke über den Klammbach eingeweiht. Den Kranebittern, allen Innsbruckern und den Gästen steht damit eine bequeme Verbindung zum Wandernetz westlich der Stadt und zu den Innauen zur Verfügung.


Ein Beispiel für Bürgerinitiative

Bürgermeisterin Hilde Zach lobte in Ihrer Festansprache besonders die Entstehungsgeschichte der Brücke. Es war nämlich ein Bürger Kranebittens, Dr.Norbert Beyer, der die Idee zum Brückenbau hatte. Er wandte sich an den Innsbrucker Verschönerungsverein, dieser nahm die Idee auf und knapp ein Jahr nach Geburt der Idee war die Brücke schon fertig. Bürgermeisterin Zach nannte diesen Vorgang ein positives Beispiel für Bürger, die zuerst einmal selbst Initiativen setzen, anstatt darüber zu klagen, dass zuwenig geschehe. Die Stadt hat den Brückenbau dann auch mit einem namhaften Beitrag unterstützt.

Weihe, Musik und viele helfende Hände

Kranebittens Pfarrer Jakob Patsch gab der Brücke seinen Segen und hofft wie alle Beteiligten, dass auch die symbolische Funktion der neuen Verbindung, des Übergangs, für die Bürger Kranebittens spürbar sein werde.

Junge Musiker gaben der Weihe und dem Fest einen würdigen und auch fröhlichen Rahmen. Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe kündigten in ihren Bussen das Fest an und gaben die Umkehrschleife beim Klammbach für die Dauer des Festes zur Benützung frei.

Der Wirt der Klammstub´n, Peter Hutter spendete die Würstchen und legt selbst mit Hand an. Tische und Bänke kamen von der Brau AG, das Gebäck von der Bäckerei Lanziner, allerhand Gutes von der Firma Wedl, beste Laune brachten die Gäste selbst mit.Wir danken allen Beteiligten!



[Übersicht]




HERBSTVORTRAG: FRAUENLEBEN IN INNSBRUCK

Gleich drei Damen sind diesmal Referentinnen unseres Herbstvortrages am 11. November um 19.00 Uhr im Raiffeisensaal in der Innsbrucker Adamgasse. Ellinor Forster, Uschi Stanek und Astrid von Schlachta sind die Autorinnen von „Frauenleben in Innsbruck. Ein historisches Stadt und Reisebuch“.

Die Autorinnen begeben sich auf Spurensuche nach jenen vielen Frauen,die in der Stadtgeschichte weitgehend unsichtbar geblieben sind, deren Wirken man aber immer wieder erkennt, wenn man genauer hinsieht.

Zu einem Blick auf das „weibliche Innsbruck“ laden wir unsere Mitglieder und Gäste herzlich ein: Dienstag, 11.November 2003, 19.00 Uhr, Raiffeisensaal, Adamgasse 3, 2.Stock. Musikalisch begleitet wird der Vortrag von Veronika Kopf.






[Übersicht]


 

WANDERVORSCHLAG: AM ROSNERWEG ZUM RECHENHOF

Ausgangsort: Wanderskizze
Bergstation der Hungerburgbahn
(868m)
Ziel: Gasthof Rechenhof (869m)
Höhendifferenz:1m; in gesamten Verlauf ca. 60m
Gehzeit: ca. 1 Stunde Weglänge: 4,5 km
Einkehr: Gasthof Rechenhof
Bild links: Die Teestube, ein malerisch gewagter Bau aus der Zeit der Jahrhundertwende schmiegt sich an die Felswand der Mühlauer Klamm. Die Teestube liegt einige Meter unterhalb der Abzweigung zum Rechenhof.

Auf die Hungerburg gibt es den bequemen Weg mit dem Bus J oder mit der Hungerburgbahn. Und dann gibt es noch die sportliche Variante über Schloss Weiherburg, den Alpenzoo und den WilhelmGreil Weg. Über die alte Variante dieses doch recht steilen Wegs haben bis etwa 1930 „Ziegelinnen“ und Ziegelträger rund 60 000 Ziegel zum Bau der Wallfahrtskirche auf das Hungerburgplateau geschleppt. Die WeilerFresken in der Theresienkirche sind einen Besuch wert.

Vom Parkplatz führt der Rosnerweg vorerst noch asphaltiert leicht bergauf. Links zweigt ein Steig zur Arzler und Umbrüggler Alm ab, nach etwa 400 m steht eine Orientierungstafel des Innsbrucker Verschönerungsverein und schräg gegenüber geht der Amarellersteig steil bergab nach Mühlau.

Wir aber bleiben auf dem Rosnerweg und kommen zum Lawinendamm mit einem Aussichtspunkt und einigen Bänken des Verschönerungsvereins. Dass man auf einem Damm geht, bemerkt man nur am schnurgeraden, ebenen Verlauf des Weges, denn die Natur hat in den letzten 20 Jahren für ausreichendes Grün gesorgt. Der Blick auf die Stadt und zum Patscherkofel lässt sich geniessen. Den höchsten Punkt mit 929m erreichen wir kurz vor der Mühlauer Klamm.Hier war einmal ein kleiner Tunnel, der durch die steilen Felsen führte.

An den Bau des Rosnerwegs 1908 erinnert eine Marmortafel an der Felswand. Kurz nachdem der Weg die Klamm überquert, müssen wir links ziemlich steil durch Felsen wieder nach oben. Etwa 300m geht es nun durch Wald bis zu einem Gatter. Hier betreten wir die weiten Wiesen des Purnhofes. Es ist eine überraschend grosse, weite Fläche mit herrlichem Blick auf Patscherkofel und Glungezer. Durch die Wiesen führt der Weg am Bauernhof vorbei, führt uns zum Ansitz Hernstein und dann in wenigen Minuten zur Gastwirtschaft Rechenhof. Dieses gepflegte Ausflugsgasthaus mit langer Tradition und guter Küche ist durch ein modernes „Salettl“ erweitert worden, in dem sich sehr gemütlich sitzen und geniessen lässt.

Der Name Rechenhof leitet sich von „Reachhof“ ab und geht auf das Jahr 1363 zurück, als der Ansitz auch als Tiergehege für die Jagd der Habsburger diente. Zum Rechenhof führt kein öffentliches Verkehrsmittel und so geht es auch wieder zurück über den Rosnerweg. Die Zeit knapp vor der Dämmerung belohnt Wanderer manchmal mit dem Anblick von Rehen oder auch einmal einem Fuchs auf den weiten Wiesen des Purn hofes. Der Rosnerweg ist für einen gemütlichen Ausflug, für Auftanken in der Natur und für das Schauen einfach ideal.

Wanderskizze

[Übersicht]

 

[startseite] [kontakt] [vorstand] [ehrentafel] [wandertipps] [archiv] [mitglieder werben]
Termine 2009 

Führung durch die generalsanierte Hofburg in Innsbruck

Dienstag, 13. Juli 2010, um 9.30 Uhr
Hofburg, Haupteingang

 
aktuelle Aussendung
sollten Sie noch kein Exemplar des aktuellen Mitteilungsblattes erhalten haben, können Sie es hier nachbestellen.