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DENKMAL FRANZ THURNER
FESTAKT ZUM 125.GEBURTSTAG (Fortsetzung)
Den Turnerbund, aus dem später der Turnverein wurde,
gründete Franz Thurner 1848, im Jahr der bürgerlichen
Revolution. Da war er gerade zwanzig Jahre alt. Aus diesen
Turnern ging dann 1857 die erste freiwillige Feuerwehr hervor
und wieder war Franz Thurner der Gründer. 1879 starb
Franz Thurner und die Stadt liess ihm ein Denkmal errichten.
Norbert Pfretschner schuf die Büste aus Bronze. Im 2.Weltkrieg
wurde das ThurnerDenkmal beschädigt und heuer hat der
Innsbrucker Verschönerungsverein die Renovierung durchgeführt.
Frau Ilga Lechner hat die Schrift erneuert, die Firma Grassmayr
hat die Büste saniert und die Firma Hannes Schlögel
hat die Scharten der Bombensplitter am Sockel beseitigt. Am
25.Oktober dieses Jahres, am 125.Geburtstag von Franz Thurner,
wurde zum Abschluss der Renovierung beim Denkmal im Waltherpark
ein kleiner Festakt abgehalten.
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RENOVIERUNG: ERINNERUNGSTAFEL AN
DIE FAMILIE GUMPP
Die
Erinnerungstafel an die Familie Gumpp, die dieses Haus anderthalb
Jahrhunderte bewohnte, wurde von der Restauratorin Ilga Lechner
erneuert. Der Innsbrucker Verschönerungsverein hat die
Renovierung finanziert.
Die Zeit des Barock in Tirol ist untrennbar
mit der Familie Gumpp verbunden. Die Dynastie brachte die
Baumeister Christoph, Johann Martin und Georg Anton hervor,
aus ihr stammen die beiden Festungsbauer Elias und Johann
Baptist sowie die Maler Michael und Johann Anton. Bestaunte
Bauten sind Stift Stams,das alte Landhaus in Innsbruck,die
Stiftskirche Wilten, die Spitalskirche, das Franziskaner und
das Ursulinenkloster. Das Stammhaus der Gumpps trägt
die Adresse Kiebachgasse 16 in Innsbruck. Dieses GumppHaus
wurde von Christoph Gumpp 1653 als Pflaumersche Behausung
in der Rindergasse gekauft, 1680 kauft Johann Martin
Gumpp die zweite Haushälfte. 1720 wird der gesamte Komplex
umgebaut, vermutlich nach Plänen von Georg Anton Gumpp.
Karoline von Menghin, eine geborene Gumpp, verkauft schließlich
das Haus 1803 an Josef Kircher. 1897 gründet Johann Munding
seine Konditorei, die mit ihren Köstlichkeiten bis heute
zum Verweilen im GumppHaus einlädt. Der kleine Gastgarten
der Konditorei unter der Fassade mit dem großen Bild
des heiligen Christophorus ist einer der vielen malerischen
Winkel der Innsbrucker Altstadt. Mag. Dr. Gertraud Donke
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INNSBRUCKS BÄDER
EINST UND JETZT
EINE AUSSTELLUNG AB MITTE NOVEMBER
In
Kooperation zwischen den Innsbrukker Kommunalbetrieben und
dem Stadtarchiv Innsbruck ist derzeit eine Ausstellung in
Vorbereitung, die eindringlich zeigt, wie schnell sich das
Leben, das Verhalten und auch gesellschaftliche Normen der
Stadt verändert haben.
Gezeigt wird dies aus Anlass des Jahres des Wassers 2003 am
Beispiel von Innsbrucker Bädern. Einige existieren nicht
mehr, z.B. das Bad am östlichen Ende der Museumstrasse,
ungefähr dort, wo heute das Einkaufszentrum Sillpark
steht. Dort badeten ab 1908 zuerst einmal nur Männer,
erst 1913 kam ein Bad für Damen dazu. Getrennt blieben
die Geschlechter weiterhin.
Schon 1870 entstand das Freischwimmbad am Gießen in
der Höttinger Au, damals noch Schwimmschule genannt.
1972 wurde es durch ein Hallenbad ersetzt. 1927 wurde das
Dampfbad in der Salurner Strasse als schönstes
Bad Österreichs bezeichnet. 1980 diskutierte man
seine Schließung, dem damaligen Stadtrat Dr.Wilhelm
Steidl aber war die Sanierung ein Anliegen und sie ist gelungen.
Auch heute noch geniessen Innsbrucker Bürgerinnen und
Bürger die Saunen, das Dampfbad, die Wannen und die Duschen.
Die Ausstellung wird Mitte November im Kundencenter der Innsbrucker
Kommunalbetriebe in der Salurner Strasse eröffnet.
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ELISABETH HABICHER
NEU IM SEKRETARIAT
Seit
1.Juli 2003 ist unser Sekretariat am Burggraben neu besetzt.
Frau Elisabeth Habicher hat die Funktion der Vereinssekretärin
übernommen und bringt dafür exzellente Voraussetzungen
mit. Sie war rund 20 Jahre für den Österreichischen
Alpenverein in Innsbruck tätig und weiss daher, worauf
es bei Vereinsarbeit ankommt. Aber auch sonst sind ihre Kenntnisse
beachtlich: Staatliche Stenotypistenprüfung, Kenntnisse
in einigen Fremdsprachen, Buchhaltungskenntnisse und vor allem
ist Frau Habicher mit moderner Datenverarbeitung bestens vertraut.
Die 1946 in Innsbruck geborene Frau Habicher ist mit einem
Juristen verheiratet, geht gerne auf Reisen und liebt das
Leben. Natürlich ist unsere neue Kraft auch Mitglied
des Innsbrucker Verschönerungsvereins. Wir sind sicher,
dass sich alle unsere Mitglieder gerne in allen Angelegenheiten
an Frau Habicher wenden werden und dabei in besten Händen
sind. Viel Glück und Freude in der neuen Tätigkeit!
Elisabeth Habicher, die neue starke Frau im Sekretariat
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EIN BRÜCKENFEST: DIE
NEUE FUSSGÄNGERBRÜCKE IN KRANEBITTEN WURDE EINGEWEIHT
Es
war Ende Juni. Mit einem kleinen aber feinen Fest wurde die
neue Brücke über den Klammbach eingeweiht. Den Kranebittern,
allen Innsbruckern und den Gästen steht damit eine bequeme
Verbindung zum Wandernetz westlich der Stadt und zu den Innauen
zur Verfügung.
Ein Beispiel für Bürgerinitiative
Bürgermeisterin Hilde Zach lobte in Ihrer Festansprache
besonders die Entstehungsgeschichte der Brücke. Es war
nämlich ein Bürger Kranebittens, Dr.Norbert Beyer,
der die Idee zum Brückenbau hatte. Er wandte sich an
den Innsbrucker Verschönerungsverein, dieser nahm die
Idee auf und knapp ein Jahr nach Geburt der Idee war die Brücke
schon fertig. Bürgermeisterin Zach nannte diesen Vorgang
ein positives Beispiel für Bürger, die zuerst einmal
selbst Initiativen setzen, anstatt darüber zu klagen,
dass zuwenig geschehe. Die Stadt hat den Brückenbau dann
auch mit einem namhaften Beitrag unterstützt.
Weihe, Musik und viele helfende
Hände
Kranebittens Pfarrer Jakob Patsch gab der Brücke seinen
Segen und hofft wie alle Beteiligten, dass auch die symbolische
Funktion der neuen Verbindung, des Übergangs, für
die Bürger Kranebittens spürbar sein werde.
Junge
Musiker gaben der Weihe und dem Fest einen würdigen und
auch fröhlichen Rahmen. Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe
kündigten in ihren Bussen das Fest an und gaben die Umkehrschleife
beim Klammbach für die Dauer des Festes zur Benützung
frei.
Der Wirt der Klammstub´n, Peter Hutter spendete die
Würstchen und legt selbst mit Hand an. Tische und Bänke
kamen von der Brau AG, das Gebäck von der Bäckerei
Lanziner, allerhand Gutes von der Firma Wedl, beste Laune
brachten die Gäste selbst mit.Wir danken allen Beteiligten!
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HERBSTVORTRAG: FRAUENLEBEN IN INNSBRUCK
Gleich
drei Damen sind diesmal Referentinnen unseres Herbstvortrages
am 11. November um 19.00 Uhr im Raiffeisensaal in der Innsbrucker
Adamgasse. Ellinor Forster, Uschi Stanek und Astrid von Schlachta
sind die Autorinnen von Frauenleben in Innsbruck. Ein
historisches Stadt und Reisebuch.
Die Autorinnen begeben sich auf Spurensuche nach jenen vielen
Frauen,die in der Stadtgeschichte weitgehend unsichtbar geblieben
sind, deren Wirken man aber immer wieder erkennt, wenn man
genauer hinsieht.
Zu einem Blick auf das weibliche Innsbruck laden
wir unsere Mitglieder und Gäste herzlich ein: Dienstag,
11.November 2003, 19.00 Uhr, Raiffeisensaal, Adamgasse 3,
2.Stock. Musikalisch begleitet wird der Vortrag von Veronika
Kopf.
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WANDERVORSCHLAG: AM ROSNERWEG
ZUM RECHENHOF
Ausgangsort:
Wanderskizze
Bergstation der Hungerburgbahn
(868m)
Ziel: Gasthof Rechenhof (869m)
Höhendifferenz:1m; in gesamten Verlauf ca. 60m
Gehzeit: ca. 1 Stunde Weglänge: 4,5 km
Einkehr: Gasthof Rechenhof
Bild links: Die Teestube, ein malerisch gewagter Bau aus der
Zeit der Jahrhundertwende schmiegt sich an die Felswand der
Mühlauer Klamm. Die Teestube liegt einige Meter unterhalb
der Abzweigung zum Rechenhof.
Auf die Hungerburg gibt es den bequemen Weg mit dem Bus J
oder mit der Hungerburgbahn. Und dann gibt es noch die sportliche
Variante über Schloss Weiherburg, den Alpenzoo und den
WilhelmGreil Weg. Über die alte Variante dieses doch
recht steilen Wegs haben bis etwa 1930 Ziegelinnen
und Ziegelträger rund 60 000 Ziegel zum Bau der Wallfahrtskirche
auf das Hungerburgplateau geschleppt. Die WeilerFresken in
der Theresienkirche sind einen Besuch wert.
Vom Parkplatz führt der Rosnerweg vorerst noch asphaltiert
leicht bergauf. Links zweigt ein Steig zur Arzler und Umbrüggler
Alm ab, nach etwa 400 m steht eine Orientierungstafel des
Innsbrucker Verschönerungsverein und schräg gegenüber
geht der Amarellersteig steil bergab nach Mühlau.
Wir aber bleiben auf dem Rosnerweg und kommen zum Lawinendamm
mit einem Aussichtspunkt und einigen Bänken des Verschönerungsvereins.
Dass man auf einem Damm geht, bemerkt man nur am schnurgeraden,
ebenen Verlauf des Weges, denn die Natur hat in den letzten
20 Jahren für ausreichendes Grün gesorgt. Der Blick
auf die Stadt und zum Patscherkofel lässt sich geniessen.
Den höchsten Punkt mit 929m erreichen wir kurz vor der
Mühlauer Klamm.Hier war einmal ein kleiner Tunnel, der
durch die steilen Felsen führte.
An
den Bau des Rosnerwegs 1908 erinnert eine Marmortafel an der
Felswand. Kurz nachdem der Weg die Klamm überquert, müssen
wir links ziemlich steil durch Felsen wieder nach oben. Etwa
300m geht es nun durch Wald bis zu einem Gatter. Hier betreten
wir die weiten Wiesen des Purnhofes. Es ist eine überraschend
grosse, weite Fläche mit herrlichem Blick auf Patscherkofel
und Glungezer. Durch die Wiesen führt der Weg am Bauernhof
vorbei, führt uns zum Ansitz Hernstein und dann in wenigen
Minuten zur Gastwirtschaft Rechenhof. Dieses gepflegte Ausflugsgasthaus
mit langer Tradition und guter Küche ist durch ein modernes
Salettl erweitert worden, in dem sich sehr gemütlich
sitzen und geniessen lässt.
Der
Name Rechenhof leitet sich von Reachhof ab und
geht auf das Jahr 1363 zurück, als der Ansitz auch als
Tiergehege für die Jagd der Habsburger diente. Zum Rechenhof
führt kein öffentliches Verkehrsmittel und so geht
es auch wieder zurück über den Rosnerweg. Die Zeit
knapp vor der Dämmerung belohnt Wanderer manchmal mit
dem Anblick von Rehen oder auch einmal einem Fuchs auf den
weiten Wiesen des Purn hofes. Der Rosnerweg ist für einen
gemütlichen Ausflug, für Auftanken in der Natur
und für das Schauen einfach ideal.
Wanderskizze
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