Startseite Kontakt Vorstand Ehrentafel Wandertipps Archiv
Mitglieder werben

Du gehst den Weg,
sitzt auf der Bank,
so werde Mitglied
auch zum Dank!







Bankverbindung:
Blz 57000
KtNr. 30053133875
bei der
Hypo Tirol Bank


©2011
rundum.com

Beiträge aus dem Mitteilungsblatt Frühjahr 2004

INNSBRUCK WIRD LEBENDIG

Man kann in Schönheit sterben. Das trifft für Städte dann zu, wenn letztlich nur Baudenkmäler übrigbleiben, Handel und Wandel aber erlahmen und die Gewerbezonen an den Rändern lebendiger sind als die Innenstädte. Innsbruck war von dieser Gefahr eine Zeit lang bedroht. Besonders ab Samstag Mittag und am Sonntag war die Stadt sehr still, sie war zu ruhig und besonders die Jugend suchte das Weite..

Das hat sich geändert. Moderne Geschäfte auch im Altstadtbereich, ausreichend Parkraum im Untergeschoss der Stadt, eine abwechslungsreiche Gastronomie, ein neues Rathaus, das viel mehr als ein Beamtensilo ist und jetzt auch noch ein Lebensmittelmarkt am Bahnhof, der an sieben Tagen der Woche von 6.00 Uhr bis 21.00 geöffnet hat, auch am Sonntag. Das wird von einer aufgeschlossenen Stadtführung ermöglicht und von den Konsumenten, Einheimischen wie Gästen, begeistert angenommen.

Gegenstimmen waren zu erwarten. Da ist es geradezu einTreppenwitz der Geschichte, dass der neue Markt ausgerechnet am Bahnhof aufgesperrt hat. Auch beim Bau der Eisenbahn im 19. Jahrhundert gab es wütende Gegner und besonders der Bau von Tunneln wurde als nicht im Willen Gottes gelegen immer wieder abgelehnt (siehe Peter Rosegger). Hätten die Eisenbahner selbst ein Geschäft eröffnet, so könnte man gar nichts einwenden, denn die arbeiten nun schon rund 150 Jahre auch an Sonntagen. Das wäre man gewöhnt gewesen. So aber gibt es wieder einige Arbeitsplätze für Menschen, die gerne arbeiten, dafür gutes Geld verdienen und sich ihre Freizeit einteilen, ohne dass ihnen weltliche oder geistliche Obrigkeit verordnen muss, wie sie dies tun sollen.

Das macht Innsbruck lebendiger und hoffentlich haben all jene Recht, die dies als „nur den Anfang“ bezeichnen. Zu viel Lebendigkeit kann einer Stadt niemals schaden, und übrigens, früher haben die Dorfläden am Sonntag nach der Kirche selbstverständlich offen gehabt. Aber davon sind ja jetzt die meisten gesperrt – nicht nur am Sonntag.

Hermann Hell,
Obmann des Innsbrucker Verschönerungsvereins.

 
weitere aktuelle Themen:


UNSER NEUES EHRENMITGLIED: Ao.Univ.-Prof. Dr. FRANZ HEINZ
von HYE


Ein langes Berufsleben für die Wissenschaft, für die Geschichte der Stadt Innsbruck und weit darüber hinaus,eine auch in der Pension ungebrochen anhaltende Begeisterung für Vorträge, Publikationen und Diskursen, das alles wäre schon mehr als genug für das Verleihen der Ehrenmitgliedschaft des Innsbrucker Verschönerungsvereins an Professor von Hye. Unser Motiv zur Verleihung war aber vor allem die so offensichtliche Liebe zu Innsbruck, zu seiner Geschichte und das ständige Streben, diese Liebe gekonnt zu vermitteln.

Am Dienstag, dem 16. März 2004 wird Univ.-Prof. Dr. Franz-Heinz von Hye die Verleihungsurkunde aus den Händen von Obmann Hermann Hell entgegennehmen.Anlass dafür ist die Jahreshauptversammlung 2004, die um 19.00 Uhr im Raiffeisensaal in der Innsbrucker Adamgasse beginnt. Die wievielte Urkunde dies für Professor von Hye sein wird, kann er wohl selbst kaum beantworten. Zu lang ist die Reihe von Ehrungen und ehrenvollen Berufungen in wissenschaftliche Vereinigungen und Institutionen. Als einige wenige Beispiele seien nur die Mitgliedschaft in der „Académie Internationale d´Heraldique“, die korrespondierende Mitgliedschaft des „Herold“ in Berlin, der Status des wissenschaftlichen Beraters der Genealogischheraldischen Gesellschaft „Adler“ in Wien.

Ausnahmsweise gilt in der Person von Professor von Hye auch einmal der Prophet im eigenen Land.Dies beweisen zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen des Landes Tirol, der Diözese Innsbruck, des Österreichischen Arbeitskreises für Stadtge-schichtsforschung, einiger Innsbrucker Stadtteile sowie des Bundes der Tiroler Schützenkompanien und des Südtiroler Schützenbundes.

Professor von Hye wurde 1937 in Amras geboren, studierte in Innsbruck Geschichte und Geographie, absolvierte eine Spe-zialausbildung am „Institut für Österreichische Geschichtsforschung“ in Wien, wurde 1963 Archivar des Tiroler Landesarchivs und schon 1969 Direktor des Innsbrucker Stadtarchivs. 1998 zog sich Professor Hye in die Pension, keineswegs aber in einen Zustand der Ruhe zurück.

Ein ganz besonderes Anliegen sind dem Heraldiker Franz-Heinz von Hye die Innsbrucker Stadtteilwappen. Vierzehn hat er geschaffen und ihre Annahme durch die Bürger beweist, dass sich wissenschaftliche Begründung und Ästethik bei Professor Hye bestens ergänzen. Gerade bei seiner Begeisterung für Wappen kommt aber auch die kämpferische Natur des gar nicht so stillen Gelehrten zum Vorschein: Dilettanten, die ein Wappen und ein Logo nicht voneinander unterscheiden können, müssen schon mit der einen oder anderen hörbaren Wortmeldung des Fachmannes rechnen.

Der Innsbrucker Verschönerungsverein freut sich, dass Univ. Prof. Franz-Heinz von Hye die Ernennung zum Ehrenmitglied annehmen will. Zur Teilnahme daran am 16. März 2004 um 19.00 Uhr in den Raiffeisensälen in der Innsbrucker Adamgasse, laden wir alle Mitglieder, Freunde und Interessenten herzlich ein.



[Übersicht]

 



BURGI DECRISTOFORO: UNSERE NEUE KASSIERIN

Seit ihrem achtzehnten Lebensjahr ist Burgi Decristoforo Mitglied des Innsbrucker Verschönerungsvereins. Als Chefsekretärin eines grossen Bankinstituts hatte sie ein erfülltes, anspruchsvolles Berufsleben. Der ehemalige Obmann und nunmehrige Ehrenobmann des Innsbrucker Verschönerungsvereins, Anton Rauch, wusste diese Fähig-keiten zu schätzen und holte Burgi Decristoforo nach ihrer Pensionierung in den Ausschuss des Vereins. Auch der jetzige Obmann, Hermann Hell, ist nicht nur von den Fähigkeiten, sondern auch vom starken Einsatz von Frau Decristoforo überzeugt und bat sie daher um die Annahme der Funktion des Vereinskassiers.

Burgi Decristoforo nahm an und ist damit auch Mitglied des Vereinsvorstandes.
Burgi Decristoforo löst damit Bianca Amorth ab, die wegen neuer beruflicher
Aufgaben um die Entlastung von den Vereinsfunktionen gebeten hat. Wir danken Bianca Amorth ganz herzlich für die geleistete Arbeit!



[Übersicht]

 

KASSABERICHT UND VEREINSAKTIVITÄTEN 2003



[Übersicht]




HERMANN VON GILM: STIMME AUS FERNER ZEIT3

So fern wäre die Zeit gar nicht. Es war 1812, als Hermann von Gilm im Obexerhaus, der heutigen Buchhandlung Tyrolia, geboren wurde. Am Haus gab es sogar eine Büste vom Tiroler Dichter, bis sie einer Neugestaltung der Fassade zum Opfer fiel. 1812 war der Beginn vom Ende Napoleons, es war eine wirre Zeit in Europa..

Geborgen bürgerlich begann im Gegensatz dazu das Leben Hermann von Gilms. Sein Vater war Jurist, genauer Landrichter. Die Mutter starb, als Hermann vier Jahre alt war an Tuberkulose, der Vater wurde nach Feldkirch versetzt, heiratete wieder und kehrte mit der Familie 1826 nach Innsbruck zurück. Hermann von Gilm studierte Jus und bewohnte bis 1840 den Ansitz Ettenau in der Höttinger Gasse 25.Dort erinnert eine Gedenktafel an Hermann von Gilm, die wir renovieren wollen. Die älteste Darstellung des Ansitzes Ettenau stammt von Johann Martin Gumpp, der 1693 eine Planzeichnung vom Höttin-ger Bach und seiner Umgebung angefertigt hatte.

Der Name „Ettenau“ erinnert an Johann Baptist von Ettenau, der den Ansitz erbauen liess. Die Gedenktafel neben dem schmiedeeisernen Tor bezeichnet Hermann von Gilm als „tirolischen Dichter“. Versucht man heute seine umfangreiche Lyrik zu lesen, z. B. seinen ersten Lyrikband „Märzveilchen“ aus dem Jahr 1836, so spürt man weniger Tirolisches als vielmehr einen Ozean von Zeit. So anders sind heute Sprache und Empfinden, so schwülstig, gedrechselt und gekünstelt wirkt auf uns diese Lyrik, dass kaum jene Ergriffenheit aufkommt, mit der Dichter damals rechnen konnten. Nur hin und wieder, so etwa im Gedicht „Allerseelen“, finden wir Zeilen, die auch heute noch klingen:

„Stell auf den Tisch die duftenden Reseden, die letzten bunten Astern trag herbei, und lass uns wieder von der Liebe reden wie einst im Mai.“

„Allerseelen“ wurde 37 Mal vertont, unter anderem von Richard Strauss. In der Literaturgeschichte zählt man Hermann von Gilm zur „Stimmungs- und Empfindungslyrik“, was zu diesem sensiblen, in sich gekehrten und melancholischen Dichter durchaus passt. Er führte ein unauffälliges Leben, arbeitete als beamteter Jurist in Schwaz, Bruneck, Rovereto, Wien und Llinz. Er war verheiratet, er hatte einen Sohn und er starb 1864, mit 52 Jahren, so wie seine Mutter an Tuberkulose.

Mag. Dr. Gertraud Donke.

[Übersicht]


 

KULTUREHRENZEICHEN FÜR HANSJÖRG PATSCHEIDER


Viele Jahrzehnte ehrenamtliche Arbeit für den Innsbrucker Verschönerungsverein und damit für die Stadt,haben öffentliche Anerkennung und Dank erfahren! Unser Ausschußmitglied Hansjörg Patscheider erhielt das Kulturehrenzeichen der Stadt Innsbruck.

Die Mitgliedschaft beim Innsbrucker Verschönerungsverein hat für die Familie Patscheider
Tradition. Das „Haus Linde“ auf der Hungerburg wurde 1908 gebaut und da war jedenfalls der Grossvater von Hansjörg Patscheider schon beim Verein. Dem begeisterten Hobby-Historiker und Kenner Innsbrucks war die Mitgliedschaft allein aber nicht genug. Er nahm seit Jahrzehnten Vereinsfunktionen an und leistete ungezählte Stunden ehrenamtliche Arbeit.

An einem grossen Teil dieser Arbeit war Hansjörg Patscheider selbst schuld. Immer wieder setzte er Initiativen für das Schaffen, den Erhalt und das Restaurieren von Kleindenkmälern. Dazu gehören die Gedenktafel „Bederlungerquelle“ am Schillerweg, die Sophienruhe beim Alpenzoo, die Gedenktafel am Andreas-Hofer-Weg, die Erinnerungstafel für das Pickentor in der Altstadt und die Geographensäule im Waltherpark. Seiner Initiative sind auch die Renovierung der Kapelle in der Höttinger Dorfgasse, Gedenkrelief „500 Jahre Maximilian Venus Bad“, der Votivtafelbaum „Maria im Walde“, die Bartgeier-Plastik im Alpenzoo, die Steigerruhe und viele andere kleine Kostbarkeiten unserer Stadt zu verdanken.

Gemeinsam mit Obmann Hermann Hell gelang auch die Restaurierung des Pestfried-hofes in Hötting, eines der grössten Vorhaben des Innsbrucker Verschönerungsvereins. Mit der Verleihung des Kulturehrenzeichens fanden alle diese Bemühungen öffentliche Anerkennung der Stadt Innsbruck, die Hansjörg Patscheider als seine Heimat liebt und auch lobt. Die Stadt sei immer dann zu Hilfe und auch zum Mit-Finanzieren bereit, wenn Bürger Initiativen setzen und auch selbst Hand anlegen. Nur dasitzen und fordern, dass andere etwas tun, ist nicht die Einstellung von Hansjörg Patscheider.

Auch der Innsbrucker Verschönerungsverein gratuliert
und dankt für viele Jahre unermüdlichen Einsatz!



[Übersicht]




WILTEN: 3000 JAHRE ALT UND SEIT HUNDERT JAHREN EIN STADTTEIL VON INNSBRUCK

Als vor hundert Jahren Wilten und Pradl eingemeindet wurden, wuchs die Bevölkerung Innsbrucks mit einem Schlag von 26000 auf 42000. Damit begann eine neue Ära der Stadtentwicklung. Mit einer geschichtlichen Betrachtung von Wilten setzen wir in dieser Ausgabe die Artikelserie von UProf. Dr. Franz-Heinz von Hye fort.

An der Mündung des Wipptales in das Inntal gelegen und damit an der schon frühgeschichtlich wichtigen Brennerroute, ist das Gebiet von Wilten seit rund 3.000 Jahren ununterbrochen besiedelt. Das beweisen archäologische Funde und Urnengräber aus der Zeit von ca. 1.200 – 800 v. Chr. Die römische Strassenstation „Veldidena” wurde um das Jahr 46 n. Chr. errichtet. Zum Teil auf den Mauerresten dieses Kastells, bzw. etwas südlich davon, entstand wohl noch in spätrömischer Zeit, im 5.Jahrhundert, die erste Kirche an der Stelle der heutigen Basilika und nach der bayrischen Landnahme, angeblich noch im 9. Jahrhundert, die Klosteranlage von Wilten. Kurz vor 1138 wurde sie vom Orden der Prämonstratenser-Chorherren besiedelt. Der Stifter des Klosters ist unbekannt, hinter dem „Riesen Haymon” verbirgt sich eine bayerische Sagenfigur.

Durch die bayerische Landnahme im 6.Jahrhundert vollzog sich ein ethnischer und kultureller Wandel. Das von Rom geschaffene Strassennetz blieb aber in Teilen in Verwendung und erhalten. Das betrifft z. B. die Wiesengasse in Richtung Amras und einen Weg nach Westen, nach Martinsbühel (Teriolis). Bis zum Bau der Arlbergbahn 1882 stand zwischen Völs und Kematen noch ein römischer Meilenstein. Römische Brücken aber verfielen und so betrieb das Kloster als Ersatz eine Fähre über den Inn. Diese Fähre garantierte die Verbindung nach Hötting, das bis 1835 zur Pfarre Wilten gehört hat. Die Innsbrucker Innbrücke wurde von Graf Berchtold III um die Jahre 1165/80 gebaut und auch zu ihr, wie zur Fähre, führte der Zugang auf der Trasse der heutigen Haymongasse und der Leopoldstrasse.

Vom ansehnlichen, mit zwei Erkern geschmückten Haus Leopoldstrasse 30 bis hinunter zu der von 1281 bis 1904 gültigen Grenze gegen Innsbruck erstreckten sich noch um 1850Wiesen und Felder. Der 1743 mitWappenreliefs erneuerte Grenzstein gegen die Stadt hat sich bis heute an der Ecke des Hotels „Zur goldenen Krone“ erhalten. Die 1765 errichtete Triumphpforte bildet daher an dieser Strasse das nördlichste Gebäude des alten Wilten.

(Diese Serie wird in unseren nächsten Mitteilungsblättern fortgesetzt)



[Übersicht]


 

WANDERTIPP: VON INNSBRUCK-AMRAS ÜBER AMPASS NACH ALDRANS UND ZUM HERZSEE


Ausgangsort: Wanderskizze
Innsbruck-Amras/Dorf, 576 m
Zielort: Herzsee 812 m
Höhenunterschied: 236 m, bisThaur fast eben, dann abwärts
Wanderzeit: 4 Stunden
Weglänge: 9 km
Einkehr: In Amras Bierwirt und Schloss-café, in Aldrans Aldranser Hof.

Von der Endhaltestelle der Strassenbahnlinie 3, bzw. näher dem Ausgangsort der Endhaltestelle der Buslinie C, gehen wir die Luigenstrasse am Schlosscafé vorbei bergauf aus dem Ort. Nach ca. 200 m zweigt rechts der angezeigte Pfaffensteig nach Ampass ab. Dieser Weg führt ca. 2 km ständig durch Wald leicht bergauf bis zur Landesstrasse von Hall nach Aldrans. Nach deren Überquerung lohnt ein Abstecher zur Ampasser Pfarrkirche St. Johannes auf dem Palmbühel. Bei einer Rast auf einer der Ruhebänke sehen wir den separaten Glockenturm, der 1739 gebaut werden musste, da die vorgesehene Glocke für den Turm der Kirche zu schwer war. Die Ampasser Kirche unter dem Campanile war schon im 13. Jahrhundert vorhanden, wurde nach einem Brand 1574 umgebaut und im 18. Jahrhundert barockisiert.

Unterhalb, im Dorf Ampass, steht noch die spätgotische ehemalige Pfarrkirche zum Hl.Veit aus dem Jahr 1521. Beim Widum am Fuss des Hügels folgen wir der Markierung 11 des Rundwanderweges durch das schöne Pfarrtal. Beachten Sie den Weingarten in der Nähe des Fussballplatzes und gehen Sie nach Erreichen des Ortes Aldrans kurz nach rechts zur Pfarrkirche St. Martin mit dem Schalenstein als Fundament des Kirchturms. Durch die wechselvolle Geschichte des Gotteshauses entstanden im Lauf der Zeit einige hässliche Anbauten, die 1966 bei einer Neugestaltung wieder abgerissen wurden.

Gleich neben der Kirche ist die Einkehr in den traditionellen Familiengasthof „Aldranser Hof“ zu empfehlen. Erstmals genannt wurde der Hof im Jahre 1242, er gehörte damals dem Kloster Tegernsee. Vom schattigen Gastgarten kann man die schönste Aussicht auf Innsbruck und die Nordkette geniessen.

Nach der Stärkung müssen wir ein Stück Asphaltstrasse vorbei am Brandlhof bis zum Prockenhofweg in Richtung Herzsee benutzen. Kurz vor Erreichen des Herzsees steigt links in den Wald ein Weg ohne Markierung an. Oben angelangt führt ein Abstecher nach rechts zum Andachtsort „Maria im Walde“. Bei einer links stehenden kleinen Futterkrippe folgt man einem schmalen Steig rechts bergauf. An einer ganzen Reihe von Bäumen sind hier rund 20 Votivtafeln angebracht. Nach kurzer Zeit erreichen wir den Waldrand mit sehr schöner Aussicht über eine grosse Lichtung in Richtung Oberinntal und Innsbruck.

Auch hier stehen angenehme Ruhebänke. Entweder wir steigen nun der Markierung 57 folgend zur Strasse Ampasser Widum – Ebenwald ab oder zweigen nach rechts ab und steigen auf schmalem Pfad hinunter zum Herztal. Wer den Weg über die Anhöhe abkürzen will, kann auch am Herzsee entlang zur Jausenstation und dann leicht abfallend durchs Herztal auf dem Rund-wanderweg 11 nach Ampass wandern. Talauswärts auf einem Forstweg mit der Markierung 11 zur Strasse und auf dieser nur ca. 250 m links talwärts zum Widum vonAmpass. DiesesWidum sieht von hinten wir eine Burg und von vorn durch den Torbogen wie ein herrlicher Ansitz aus.

Der Rückweg nachAmras entspricht dem Herweg über den Pfaffensteig. Wer die Tour abkürzen will, kann das Widum Ampass mit der Haltestelle der Buslinie Innsbruck-Ampass als Ausgangspunkt für den Rundweg 11 durch das Pfarrtal zum Herzsee und durch das Herztal zurück wählen.

Text: Dr. Hans Gschnitzer/Ing. Rolf Opitz;
Karte: Ing. Rolf Opitz

Wanderskizze

[Übersicht]

 

[startseite] [kontakt] [vorstand] [ehrentafel] [wandertipps] [archiv] [mitglieder werben]
Termine 2012 
Einladung in die Basilika Wilten Führung mit Kurzmeditation und Orgelmusik
Dienstag 10. Jänner 2011 Treffpunkt 15h am Platz vor der Basilika
 
aktuelle Aussendung
sollten Sie noch kein Exemplar des aktuellen Mitteilungsblattes erhalten haben, können Sie es hier nachbestellen.