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LOB UND DANK
Ohne
private Initiative kann eine Stadt weder wachsen, noch schön
werden, geschweige denn schön bleiben. Eine solche Initiative
hat nun Herr Helmut Tschaupp in der Höttinger Dorfgasse
gesetzt. Eine kleine Kapelle an einer
Wegkreuzung wurde vorbildlich renoviert und ist nun wieder
in bestem Zustand.
Es ist uns ein Anliegen, Herrn Tschaupp für diese Initiative
ganz herzlich zu danken. Eine frühere Renovierung hatte
1996 schon der Innsbrucker Verschönerungsverein vorgenommen.
Das Gartenamt Innsbruck hat nun auch Pflanzenkübel aufgestellt,
um das Verparken der kleinen Kapelle zu verhindern.
Es werden zwar täglich Beschwerden und Wünsche an
uns herangetragen und wir kümmern uns auch darum, es
ist aber eine große und bewundernswerte Ausnahme, dass
jemand selbst initiativ wird und unsere Arbeit auf diese Weise
unterstützt.
Wir machen auch andere Erfahrungen. Bestes Beispiel dafür
sind Ruhebänke. Wenn eine von unseren rund 700 Bänken
zerkratzt, zerstört oder auch gestohlen wird, was gar
nicht selten vorkommt, dann werden unsere Arbeiter an den
Wegen sofort darauf angesprochen und auch an unser Büro
ergeht gleich mehrfach die Aufforderung, doch hier und dort
für eine Erneuerung zu sorgen. In den meisten Fällen
stellt sich heraus, dass dies jene am vehementesten verlangen,
die weder Mitglied des Innsbrucker Verschönerungsvereins
sind, geschweige denn selbst eine Ruhebank gespendet haben
oder spenden wollen.
Wir reagieren trotzdem auf die meisten dieser Wünsche,
wir fänden es aber doch schön, wenn unsere Arbeit
wenigstens durch das kleine Engagement einer Mitgliedschaft
anerkannt würde.Wie wohltuend ist dagegen die private
Initiative in der Dorfgasse in Hötting.
Wir sagen Lob und Dank.
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GRENZSTEINE IN EINER ÖKONOMISCHEN
WELT
Durch
Jahrtausende haben Menschen immer wieder ihr Leben und ihre
religiösen Vorstellungen in Felsen geritzt, auf Höhlenwände
gemalt
oder in kleinen Skulpturen verewigt. Diese Tradition ist nie
erloschen. In den alpinen Gegenden sind es besonders Bildstöcke,
Marterln, Wegkreuze
und kleine Kapellen, die die Volksfrömmigkeit dokumentieren.
Dass sie auch heute, in dieser so rationalen Welt nicht verschwinden,
ist das Verdienst vieler einzelner Menschen und vieler Vereine.
Einer davon ist der Innsbruk-ker Verschönerungsverein.
Der Bischof von Innsbruck, Manfred Scheuer, hat uns zu diesem
Thema einen Gastartikel geschrieben:
Das Gedächtnis gehört entscheidend zur Identität
eines einzelnen und auch zum Selbstbewusstsein einer Gemeinschaft
und eines Volkes. Gedächtnisschwund kann so weit führen,
dass ein Mensch von seiner Ver-gangenheit wie abgeschnitten
ist: Er weiß nicht mehr, wer er ist. In Kriegen wurden
bewusst Bibliotheken, Museen, Kunstwerke, Denkmäler und
Einrichtungen zerstört, auf die ein Volk stolz war. Die
Verdammung aus
dem Gedächtnis war ein Mittel der Sieger und Herrscher,
um Feinde, Konkurrenten und Opfer mit letzter Verachtung zu
treffen.
In alpinen Gegenden sind es Bildstöcke, Marterln, Wegkreuze
und kleine Kapellen, in denen sich das Gedächtnis der
Menschen, auch und gerade der einfachen Leute, dokumentiert.
Sie sind Zeugnisse des Glaubens,der liebenden Erinnerung,
der Sinnsuche von Generationen.
Wer mit offenen Augen durch das Land und durch die Stadt geht,
kann sie nicht übersehen. Es sind hunderte "Kleindenkmäler",
die an Wegen, an Waldrändern, bei Bauernhöfen und
auch in der Stadt an schmerzliche,
existenziell tiefgehende Ereignisse erinnern. Sie sind aber
auch Zeugnisse dafür, dass der Mensch mehr ist als ein
funktionierender Produktionsfaktor, dass es im Leben mehr
gibt als ökonomische Zwänge, mehr als die
Geschäftigkeit des Alltags. Dies kann ein Kreuz sein,
das zum Gedenken an jenen mahnt, der für uns an einem
Holzbalken einen einsamen Tod gestorben ist, das kann auch
ein Andenken an einen Menschen sein,
den ein Unglück aus dem Leben gerissen hat.
Säulen und Kapellen erinnern auch an große Schicksalsschläge
wie Pest und Krieg.
Die meisten dieser Kleindenkmäler sind nicht als organisierte,
durchgeplante Bauvorhaben entstanden. Sie sind das Werk einzelner
Menschen, sie entstammen der Initiative ganzer Familien oder
dörflicher Gemeinschaften.
In ihnen drückt sich schlichte Volksfrömmigkeit
aus, sie kümmern sich wenig um reine Stile der Stilepochen,
meist wurden nicht prominente Künstler engagiert. Und
doch sind sie wertvoll und zwar in mehrfacher Hinsicht: Sie
zeigen uns, dass Menschen immer schon über den jeweiligen
Tag hinaus
gedacht haben und sie setzen Grenzsteine in einer Welt, deren
Alltag derzeit wenig Raum für Momente des Innehaltens
und des seelischen
Durchatmens lässt. Bildstöcke, Marterln, Wegkreuze
und Kapellen beweisen
schon allein durch ihre Existenz, dass es immer noch und immer
wieder Menschen gibt, die Gedanken, Zeit, Mühe und Geld
in ihre Erhaltung investieren.
Dass sie auch in unserer rationalen und ökonomisch orientierten
Welt nicht verschwinden, ist der Verdienst vieler einzelner
Menschen und vieler Vereine. Einer davon ist derInnsbrucker
Verschönerungsverein. Es sind
Menschen, die ein liebendes Gedächtnis und eine Kultur
der Erinnerung wahren wollen.
"Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung"
(Franz Rosenzweig). Es sind Menschen mit einer Liebe zum Detail,
die aus der Gewissheit heraus leben, dass eine Welt mit noch
so vollkommener Architektur aus Beton, Stahl und Glas noch
lange nicht vollkommen wäre.
Der Innsbrucker Verschönerungsverein engagiert sich im
Erhalten solcher Kleinode. Nur zwei Beispiele dafür sind
der alte Pestfriedhof an der Innsbrucker Höhenstraße
und nun die Maria-Hilf-Kapelle in Arzl. Dem Verein,
seinen Mitgliedern und Freunden werden dies auch noch kommende
Generationen danken.
Dr. Manfred Scheuer
Bischof von Innsbruck.
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IM GLASHAUS
Es
waren einige hochinteressante Stunden, die rund 25 unserer
Mitglieder und Gäste im Juni in den Glashäusern
des Botanischen Instituts der Universität Innsbruck verbringen
konnten. Univ.-Prof. Dr. Georg Gärtner hat die Führung
gestaltet und konnte seine persönliche Begeisterung für
alles was da grünt und blüht ansteckend und fesselnd
vermitteln.
Vielen Dank!
Das Interesse an der Führung hat uns darin
bestärkt, weiterhin Führungen und kleine Exkursionen
zu attraktiven Objekten unserer Stadt zu organisieren. Wenn
Sie selbst Anregungen und Fragen dazu haben, wenden Sie sich
bitte an unser Büro.
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RENOVIERUNG DER MARIA
HILF-KAPELLE
Die
Renovierung der Maria Hilf-Kapelle in Arzl macht Fortschritte.
Wie schon in unserem letzten Heft berichtet, erinnert die
kleine Kapelle über der Straße viele Innsbrucker
an die traurige Kriegszeit, als sie hier um die
Rückkehr ihrer Väter, Männer und Söhne
sowie um den Schutz vor Bombenschäden gebetet haben.
Für die Renovierung bitten wir
nun um Ihre Hilfe.
Dieser Ausgabe unseres Mitteilungsheftes liegt ein Erlagschein
bei, mit dem wir Sie um einen Beitrag zu dem doch recht großen
Vorhaben bitten. Sowohl die Stadt Innsbruck wie das Land Tirol
haben bereits geholfen und wollen dies je nach ihren Möglichkeiten
auch weiterhin tun, ohne Hilfe unserer Mitglieder und Freunde
kann das Werk aber nicht gelingen.
Die Kosten für die Außenarbeiten, die Trockenlegung
sowie für Spengler- und Dachdeckerarbeiten sind bereits
aufgebracht, an größeren Arbeiten bleiben aber
noch die Renovierung des Kapellengitters, das Reinigen
des Altars und der Holzboden zu finanzieren.
Dafür bitten wir um Spenden und freuen uns über
noch so kleine Beiträge. Schon jetzt herzlichen Dank!
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UNSER 2000. MITGLIED: LR
DR. ELISABETH ZANON
Aus Anlass der Renovierung
zur Maria Hilf-Kapelle in Arzl hatte Obmann Hermann Hell
Gelegenheit, mit Frau Landesrat Dr. Elisabeth Zanon ein
Gespräch zu führen. Nicht nur, dass dabei die
Landesrätin ihre Hilfe zur Unterstützung des Vorhabens
zusagte, sie wurde auch spontan Mitglied des Innsbrucker
Verschönerungsvereins und stiftete eine Ruhebank.
Frau
Landesrat Dr. Zanon hatte den Zeitpunkt des Beitritts optimal
gewählt, denn sie bekam die Mitgliedsnummer 2000. Entsprechend
beeilt haben wir uns dann auch, die gestiftete Ruhebank
am Weg zur Enzianhütte aufzustellen. Vielen Dank Frau
Landesrat!
Trotz ständig vollem Terminkalender will Frau Landesrat
Zanon ab und zu die Ruhe auf der von ihr gestifteten Ruhebank
geniessen. Wir wünschen Ihr, dass sie dazu möglichst
oft Gelegenheit hat.
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DIE "HEILIGE" VON ST.
NIKOLAUS
Bis 1789 gab es in St.Nikolaus
ein Leprosenhaus. Es lag an der St.Nikolausgasse zwischen
dem dortigen Friedhof und dem Haus Nr.33. Die älteste
Nachricht darüber stammt aus dem Jahr 1313 und besagt,dass
per Verfügung des Innsbrucker Stadtrates dieses "Siechenhaus"
nur Innsbruckern zur Verfügung stehen sollte. Wenig später,
nämlich 1333, wird dieses Haus ausdrücklich als
Anstalt der "Sondersiechen",
das heißt Leprakranken bezeichnet und damit deutlich
vom Stadtspital zum Hl.Geist unterschieden.
Die Betreuung der Kranken oblag einer Bruderschaft, die sich
zu diesem
Zweck zusammengeschlossen hatte.
Heute
erinnert fast nichts mehr an diese soziale Einrichtung. Nur
im malerischen Friedhof von St.Ni-kolaus findet man einen
versteckten Hinweis. An
einem Strebepfeiler des südlichen Querschiffes ist
eine Marmortafel angebracht. Ihre Inschrift erin-nert an die
erste Betreuerin des Siechenhauses, an die aus Wilten stammende
"Siechenmutter" Margarethe Huber.
Diese "gottselige Jungfrau" habe ihr Leben im Dienste
der Kranken und Armen verbracht und sei im Rufe der Heiligkeit
verstorben.
Margarethe Hubers Grab soll bei Gelegenheit von
Umbauten 1662 geöffnet worden sein. Wundersamerweise
habe man den Körper unverwest und mit frischen Rosen
geschmückt aufgefunden. Aus Angst vor zu viel öffentlichem
Aufsehen habe man, so berichtet die Tafel weiter, Margarethes
Leichnam wieder in ihr Grab gelegt. Späteres Nachsuchen
im Jahre 1792 ist erfolglos geblieben und so erinnern an Margarethe
Huber
nur eine Marmortafel und eine fromme Legende.
Mag. Dr. Gertraud Donke.
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PRADL: SEIT HUNDERT JAHREN
EIN STADTTEIL VON INNSBRUCK
1904 wurden die damals noch
selbständigen Gemeinden Wilten und Pradl zu Stadtteilen
von Innsbruck. Univ.-Prof. Franz-Heinz von Hye setzt sich
in dieser Fortsetzung unserer Stadtteilserie mit der Geschichte
Pradls auseinander.
Gemeinsamkeiten
zwischen Pradl und Innsbruck setzten schon lange vor der
selbstgewählten
Eingemeindung in die Landeshauptstadt vor 100 Jahren ein.
Am Anfang stand selbstverständlich die Verbindung beider
Orte durch die alte Sillbrücke.
Über diese Brücke rollten nicht nur die einstigen
Fuhrwerke und auf ihr hallte nicht nur das Trappeln der
höfischen Pferde auf ihrem Weg von Innsbruck nach Schloss
Ambras, über diese Brücke führte auch spätestens
seit 1654, also nachweisbar seit 350 Jahren, Inns-brucks
erste Wasserleitung nach Pradl. Konkret handelte es sich
dabei um einen Nebenast des um 1594 angelegten Mühlauer
Hofbrunnengeleites.
Das Wasser kam vom Wurm- bzw. Mühlauer Klammbach, floss
zur Innsbrucker Hofburg und ihren Nebenbauten und versorgte
auch das Regelhaus, das Servitinnenkloster, an der Stelle
der heutigen SOWI.
Die 1796 angelegte älteste Trinkwasserkarte von Innsbruck
verzeichnet in Pradl bereits einige
Brunnen bei einem ehemaligen "Bier-Würth"
bei der alten Sillbrücke, beim "Winkl-Würth",
dem heutigen Goldenen Winkel, beim Lodronischen Hof und
zwei öffentliche Brunnen, einer an der unteren Prad-ler
Straße und den "Pradler Gemeins-Brunnen"
vor der alten Pradler Kirche, also vor der heutigen Leitgeb-Turnhalle.
Die in Aussicht genommene Versorgung mit dem qualitativ
optimalen Trinkwasser aus der ersten städtischen Hochdruck-Quellwasserleitung
aus der Mühlauer Klamm 1887/91, war auch ein wesentliches
Argument, welches die Vertreter der Fraktion Pradl, Gemeinde
Amras, dazu bewogen, der seit 1902 verhandelten Eingemeindung
von Pradl nach Innsbruck ihre Zustimmung zu geben.
[Übersicht]
NEUER WEG AM PURNHOF
Einige unserer Mitglieder
haben uns in den letzten Wochen angerufen und geschrieben,
da sie gegen die Sperre des Wiesenweges beim Purnhof auf dem
Weg zum Rechenhof protestieren wollten. Sie vermuteten ein
ei-genmächtiges Vorgehen des Besitzers und eine Einschränkung
alter, erwanderter Rechte. Dem ist aber nicht so.
Es
liegt kein unfreundlicher oder gar illegaler Versuch vor,
den Wanderern den Spaziergang zum Rechenhof zu vermiesen.
Es geht um eine neue Gestaltung des Durchgangsrechtes, zu
der die Stadt Innsbruck mit dem Eigentümer nun mehrere
Verträge abgeschlossen hat.
Es war dem Eigentümer ein verständliches Anliegen,
dass das unbestritten vorhandene Durchgangsrecht nicht weiterhin
durch die Felder und direkt am Hof vorbeiführt. Der neu
verhandelte Weg führt nun im Norden an der Feldgrenze
entlang, wo ein öffentlicher Weg besteht und erst im
Westen wieder über die Grundflächen des Purnhofes.
Es sind keine Nachteile in Bezug auf Weglänge, Steigung
oder Aussicht zu erkennen. Im Gegenteil,
die Aussicht vom Norden über den Hof, die Wiesen bis
zur Serles ist noch schöner geworden.
Im Ausgleich für dieses Entgegenkommen räumte der
Eigentümer ein öffentliches Durchgangsrecht am östlichen
Rand des Purnhofes, an der gemeinsamen Grenze zum Rechenhof
ein. Dadurch ist nun die Nord-Süd-
Querung des Purnhofgeländes wieder möglich, wie
sie schon früher einmal bestanden hat. Man kann nun vom
Gatter am Purnhofweg nach Süden unter schattigen Bäumen
bis zu einer Hangkante wandern, wo man
nach Osten abzweigt und einen Wiesenweg zum Rechenhof benutzt
auf dem der Durchgang bis auf Widerruf freiwillig gestattet
ist.
Insgesamt,so glauben wir, ist eine Wanderung zum Rechenhof
nun im Bereich des Purnhofes noch attraktiver geworden.
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WANDERTIPP: VON PATSCH
ZUR PATSCHER ALM UND HEILIGWASSER UND ZURÜCK
Ausgangsort u. -ziel: Wanderskizze
Patsch,Tourismusbüro, 998 m
Zielort: Patscher Alm, 1694
m
Höhenunterschied: 696
m
Wanderzeit: 4 Stunden
Weglänge: 13 km gesamt;
Patsch 5,5 km Patscher Alm 4 km
Heilig-wasser 2,5 km -Grünwalderhof 1km
Patsch.
Einkehr: Patsch: Hotel Eschenhof,
Hotel Bär, Hotel Grünwalderhof;
Patscher Alm, Gasthof Heiligwasser
Diese waldreiche Wanderung beginnen wir beim Tourismusbüro
Patsch-Ellbögen im
Ortszentrum und gehen in nordöstlicher Richtung aus dem
Dorf hinaus und stoßen auf den Speckbacherweg. Nach
ca. 200 m rechts auf dem Wanderweg mit der Nummer 31 bergwärts
(führt bis auf den Patscherkofel).
Die
ersten 600 m ist dies auch ein Kreuzweg, den wir aber bei
der Kapelle St. Johannes in der ersten Kehre nach rechts verlassen.
Nun geht es ständig ca. 300 m gleichmäßig
auf dem Forstweg 31, der auch von Mountainbikern benutzt wird,
hinauf. In ca. 1600 m Höhe treffen wir auf den Almenweg
1600, nachdem wir vorher an der Magdalenenkapelle vorbeigewandert
sind. Den Wegweisern zur Patscher Alm folgend erreichen wir
diese und können uns auf eine erfrischende Jause freuen.
Zugleich sind wir am höchsten Punkt 1694 m unserer Wanderung
angelangt. Auch die Aussicht über Innsbruck hinweg auf
die Nordkette und die gegenüberliegenden Kalkkögel
sollte genossen werden.
Auf
dem gleichen Weg geht es wieder hinab bis zur zweiten Kehre,
wo der Weg 31A nach rechts abzweigt und die kurze Verbindung
zur unbewirtschafteten Igler Alm auf 1475 m herstellt.Von
hier geht es auf einem Forstweg mit der AV-Nummer 350 in drei
Kehren hinab zum Alpengasthof Heiligwasser auf 1234 m Höhe.
Bei herrlichen Schlutzkrapfen und gutem Speck mit Bauernbrot
lässt sich auf der Terrasse gut jausnen und man hat dazu
noch eine der schönsten Aussichten auf Innsbruck und
die Nordkette. 1662 wurde eine kleine Kapelle von Abt Dominikus
Löhr erbaut und hieß "Maria Schnee".
Der Wallfahrtsort wurde sehr oft erneuert und auch um die
Ottilienkapelle 1722 erweitert. Erst 1786 wurde durch ein
Attest die heilende Wirkung des Quellwassers bestätigt.
Auf dem Weiterweg nach unten kann der 1802 mit sieben bildstockartigen
Kapellen versehene Heiligwasserweg, der direkt zum Ort Patsch
führt oder der Fahrweg zur Lan-desstraße benützt
werden. Die Straße geht am Hotel Grünwalderhof
mit Schwimmbad vorbei und an der Abzweigung gehen wir das
kurze Stück bergab Richtung Autobahn und sind nach ein
paar Minuten beim Hotel Eschenhof in Patsch. Bevor uns der
Bus oder das eigene Auto wieder nach Innsbruck zurückbringen,
sollten wir uns auf der schönen Terrasse des Hotels noch
den hausgemachten Kuchen oder die Tiroler Speisen schmecken
lassen.
Wanderskizze
[Übersicht]
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