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Beiträge aus dem Mitteilungsblatt Winter 2004

ABSCHIED VON DER SILLSCHLUCHT

Der Innsbrucker Verschönerungsverein zieht sich von der Pflege von Freizeiteinrichtungen in der Sillschlucht zurück. Wir halten es unseren Mitgliedern und Spendern gegenüber nicht für vertretbar, ihre Beiträge und Spenden in ein Fass ohne Boden fließen zu lassen. Und zu solch einem Fass von Unverstand, Vandalismus und mangelndem Umweltbewusstsein ist die Sillschlucht in den letzten Jahren geworden.

Ende August haben sich Frau Bürgermeisterin Hilde Zach, ein Vertreter des Stiftes Wilten als Grundeigentümer, Sicherheitsdirektor Dr. Ebenbichler, Vertreter der Bundespolizeidirektion, Herr Kurt Pröller vom Forstamt der Stadt Innsbruck und der Obmann des Innsbrucker Verschönerungsvereins Hermann Hell zu einem Lokalaugenschein im Bereich Kinderspielplatz und Fußballplatz getroffen. Der Eindruck war erschreckend.

Sämtliche Spiel und Sportgeräte waren wieder einmal zerstört, ein ehemaliges Zeltlager war völlig desolat, Holzlatten der Ruhebänke waren zum Grillen verbrannt worden und überall lagen Müll und Scherben herum. Damit bestätigte sich ein Zustand, den unsere Arbeiter immer wieder feststellen müssen und der sowohl uns wie auch das Stift Wilten beunruhigt. Die Polizei kann die Sillschlucht nicht rund um die Uhr kontrollieren, bei Stichproben trafen die Beamten aber immer wieder auf Mitglieder der Suchtgift und der Punkszene.

In diesem Zustand ist die Sillschlucht für Wanderer und Spaziergänger unzumutbar geworden. Wir bedauern dies ebenso wie das Stift Wilten und die Stadt Innsbruck, mit vernünftigem Aufwand ist dieser Zustand aber derzeit nicht zu ändern. Das Stift Wilten überlegt, bestimmte Areale einfach aufzuforsten. Eine Entscheidung darüber ist noch nicht gefallen.

 
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SCHMETTERLINGSPROJEKT MIT ERFREULICHEN ERGEBNISSEN


Seit dem Frühjahr 2004 sind Experten des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum sowie des Vereines BIODATAlpin in Kooperation mit der Stadt in den Bergen Innsbrucks, aber auch im urbanen Stadtgebiet damit befasst, die Schmetterlingsbestände zu erheben. Die UFOartigen Einrichtungen zur Anlockung von Nachtfaltern haben dabei schon wiederholt für mediales Aufsehen gesorgt, gleichzeitig aber auch zu bemerkenswerten Funden beigetragen.

Dass die bunten Falter, trotz vorhandener Gefährdung, an vielen Plätzen des Innsbrucker Gemeindegebietes noch immer artenreich vertreten sind, ist nach Projektleiter Dr. Peter Huemer von den Naturwissenschaftlichen Sammlungen eine erste erfreuliche Feststellung. So konnten an den Südhängen der Nordkette mehrfach über 250 verschiedene Schmetterlingsarten in einer Nacht beobachtet werden, in Mitteleuropa ein Spitzenwert. Eine echte Überraschung

für die Experten waren dabei mehrere in Tirol noch nie nachgewiesene Arten,darunter sogar ein Neufund für Österreich! So wurden etwa seit Jahrzehnten verschollene Schmetterlinge wie das Eichenkarmin oder eine aus Afrika einwandernde Eulenfalterart beobachtet. Auch der Schwarzfleckige AmeisenBläuling, der auf Grund seiner Seltenheit in vielen Gebieten Europas von der EU unter besonderen Schutz gestellt wurde, ist auf der Nordkette eine weit verbreitete Erscheinung. Die Klimaerwärmung der letzten Jahre hat ebenfalls Einfluss auf die Falterpopulation: Wanderfalter wie das auch im Stadtgebiet von Innsbruck häufig an Balkonblumen oder Sommerflieder saugende Taubenschwänzchen (es wird häufig mit einem Kolibri verwechselt), überleben zunehmend die kalte Jahreszeit.

Während Tagfalter unter anderem an den offenen Lawinenböschungen, aber auch entlang der Wegränder noch günstige Bedingungen vorfinden,sieht die Situation für die Wiesenfalter der Tallagen viel kritischer aus. Verbauung, Düngung und intensive Nutzung haben hier gegenüber früheren Jahren zu massiven Bestandseinbrüchen geführt. Restvorkommen gefährdeter Arten wie der Rote Scheckenfalter im Gebiet von Vill sind daher dringend schutzbedürftig,vor allem durch die Förderung und langfristige Sicherung traditioneller extensiver Bewirtschaftung. Das Schmetterlingsprojekt wird fortgesetzt.



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DANKE, FRAU PROFESSOR !

Dr. Ellen Thaler-Kottek,Zoologin in Innsbruck, hielt unseren heurigen Herbstvortrag Ende September. Thema waren unsere gefiederten Freunde, also die heimische Vogelwelt im Bereich der Stadt Innsbruck und ihrer Umgebung.

Frau Thaler ist für ihre fachlich fundierten und dabei doch launigen Vorträge bekannt.

Vor den gespannt lauschenden
Mitgliedern des Innsbrucker Verschönerungsvereins und Gästen wurde sie diesem Ruf wieder einmal voll gerecht. Wir alle glauben, unsere heimischen Vögel ganz gut zu kennen. Dass wir aber
sehr wenig wissen,wie diese Tiere leben, wie sie ihre Partner finden, wie sie Nester bauen, wie sie ihren Nachwuchs aufziehen und wie sie mit uns Menschen als Nachbarn zurecht kommen, das alles gab mehr als genug Stoff für einen faszinierenden Abend.
Vielen Dank !



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FASZINIERENDE ZEITREISE


Eine Zeitmaschine steht für Sie bereit: Im Innsbrucker Stadtarchiv, Montag bis Freitag von 09.00 bis 17.00 Uhr. Mit wenigen Schritten stehen Sie vor faszinierenden Fotografien aus der Innsbrucker Stadtgeschichte. Die früheste Form einer Innsbrucker Straßenbahn, hier am Marktgraben, wurde von einer Dampflok gezogen. Die Stadt Innsbruck hat im Jahr 2001 die private Fotosammlung von Walter Kreutz gekauft.

Walter Kreutz hat durch viele Jahre alles gesammelt, was an historischen Fotografien zu bekommen war. Darunter sind Bilder berühmter Fotografen, teils noch auf Glasplatten, von Josef und Hermann Redlich, Fritz und Anton Gratl, von Emil Schirmer und anderen. Vor allem aber erinnern die Bilder an eine Stadt, die es niemals statisch irgendwann gegeben hat,sondern die sich ständig verändert, immer erneuert und die von Menschen bewohnt wird, die mitten in diesen Veränderungen leben.

Josefine Justic, Mitarbeiterin des Stadtarchivs und Mitglied unseres Vorstandes, hat an der Gestaltung dieser Ausstellung maßgeblichen Anteil. Für sie war bei Durchsicht der reichen Sammlung Kreutz bald klar, dass es mit nur einer Ausstellung nicht getan sein wird.Weitere werden daher folgen, sei es nach anderen Epochen oder nach Themen geordnet. Darüber wird noch nachgedacht.


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FRISCHE FARBEN FÜR DIE MARIA-HILF-KAPELLE

Die Arbeiten an der Arzler Straße sind abgeschlossen, Staub und Lärm gehören der Vergangenheit an. Das gibt der Restauratorin Mag. Hemma Kundratitz Gelegenheit, mit ihrer Arbeit an der Fassade der MariaHilfKapelle zu beginnen.

Die lange Bauzeit an der Arzler Straße hat die Renovierung der Maria-Hilf-Kapelle nicht entscheidend gebremst, man hat davon nur weniger gesehen, als es ohne Staub und Schmutz durch den Straßenbau der Fall gewesen wäre. Hinter dem neuen Gitter sind vor allem die Sicherung des Mauerwerks, das Trockenlegen und Verputzarbeiten ausgeführt worden.

Der Altar wurde abgebaut und in die Leutasch in eine RestauratorWerkstatt gebracht, das Gestühl und der Fußboden wurden entfernt und vor allem Ausschreibungen und Planungen konnten sorgfältig vorbereitet werden. Möglich war und ist das alles nur, weil wir neben der Unterstützung durch Stadt und Land auch viele Spenden unserer Mitglieder und Gönner erhalten haben. Danke !

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EINE ERINNERUNG AN DEN BOMBENKRIEG IM DOM


Nachdem nun in der Jesuitenkirche zur Hl. Dreifaltigkeit durch die großartige, fast perfekte Rekonstruktion des Hochaltars (ohne Tabernakel) und durch das neue Altarbild des St. AnnaAltars im Dom zu St. Jakob nach der Schadensbehebung der Servitenkirche und des Klosters Wilten beinahe alle großen Bombenschäden des 2.Weltkriegs behoben worden sind - namentlich ausgenommen den Wiederaufbau des Eckhauses Leopoldstraße 49 , erscheint es angebracht auf ein sehr dezentes Denkmal hinzuweisen, welches bereits im Jahre 1950 geschaffen wurde und in höchst kompetenter und angemessenkünstlerischer Weise an einen der schwersten Bombenschäden unserer Stadt erinnert.

Gemeint ist damit das damals von Hans Andre (19021991) gemalte Fresko in der Lunette über dem Hochaltar der Dompfarrkirche von St. Jakob. Dieses Fresko zeigt zuoberst Gott Vater und die Hl. GeistTaube sowie das Kreuz Christi hier belegt mit dem Agnus Dei - und darunter die durch den Krieg verursachten Zerstörungen. Bekanntlich hat die Furie des Krieges in den ersten Jahren von 1939 bis 1943 fast nur die Staaten außerhalb des Deutschen Reiches, beginnend in Polen, heimgesucht. Nach der Landung der Alliierten in Sizilien im Sommer 1943 wendete sich dann der Kriegsverlauf, und nun wurden von Italien aus immer mehr und immer häufiger auch die seit 1945 wieder österreichischen Länder des damaligen Deutschen Reiches bombardiert.

Die ersten Bombardements auf Innsbruck erfolgten am 15. und 19. Dezember 1943. Hierauf folgte eine Pause bis zum 13. Juni 1944. Ab dem 20. Oktober 1944 blieb Innsbruck dann durch alle Monate mit Ausnahme des Jänner '45 bis Kriegsende (für Tirol am 3. Mai 1945) ziemlich permanentes Ziel von Luftangriffen. Insgesamt wurde die Stadt 1943/45 von 21 Bombardements heimgesucht, wobei selbstverständlich stets der Hauptbahnhof und die Brennerbahn wie überhaupt die Bahnanlagen das eigentliche strategische Ziel der alliierten Luftwaffe bildeten, um den deutschen Nachschub zu behindern. Allerdings wurden auch viele Wohnbauten, Kirchen und andere Bau und Kunstwerke, insbesondere aber fast unzählige menschliche Schicksale davon schmerzlich betroffen (20,5 % aller beschädigten Gebäude wiesen mittlere bis totale Schäden auf, 33,1% waren leicht beschädigt.)!

Beim Angriff am 16. Dezember 1944 wurde verhängnisvollerweise auch die Dompfarrkirche zu St. Jakob getroffen schwer getroffen! Dabei wurde das komplette Querschschiff durchschlagen, die prächtige Barockkanzel total zertrümmert und vieles andere mehr oder weniger zerstört so wie das oben genannte St.AnnaAltarbild. Es gehörte nun zu den ganz großen Leistungen des Wiederaufbaues in Innsbruck, dass es möglich war, die schwersten Schäden der Domkirche bereits fünf Jahre nach Kriegsende wieder in dem Maße zu beheben, dass Innsbruck im Jahre 1950 das 300JahrJubiläum der Stiftung des MariahilfGnadenbildes in die St. JakobsPfarrkirche im Jahre 1650 feierlich begehen konnte.

Durch den energischen Einsatz von Propst Dr. Josef Weingartner und des Landeskonservators Dr. Oswald Graf Trapp konnte damals nicht nur das Dach und die durchschlagene Decke über der Vierung der Kirche sowie die Kanzel wiederhergestellt, sondern auch das dortige Deckenfresko von Cosmas Damian Asam auf Grund von alten Fotografien rekonstruiert werden.An die fürchterlichen Zerstörungen erinnert seither in der Kirche nur die Symbolik des von Hans Andre gemalten Freskos in der Lunette über dem Hochaltar, wo links neben einem vom Kriegssturm geknickten Baumstamm das durch den Bombenkrieg gesprengte Stadtwappen und rechts über Ruinentrümmern die beschädigte St. JakobsKirche dargestellt erscheint. Rechts darüber wird mit folgender lateinischer Inschrift auf die Zerstörung und den Wiederaufbau hingewiesen, der zum 300. Gedenkjahr der Stiftung des Mariahilfbildes (1650 1950) weitgehend abgeschlossen werden konnte: "BELLO DIE 16. DEC(embris) 1944 VASTATA TERTIO TRANSLATIONIS IMAGINIS B(eatae). M(ariae).V(irginis). CENTENARIO REFECTA 1950."

Univ.Prof. Dr .FranzHeinz von Hye



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GEDENKTAFEL HERMANN VON GILM

Die Gedenktafel an den Dichter Hermann von Gilm ist wieder lesbar. Frau Ilga Lechner hat sie an Ort und Stelle, am Ansitz Ettenau in der Höttinger Gasse, behutsam restauriert. Der 1812 geborene Dichter wohnte hier bis 1840. Der Dichter der "Stimmungs- und Empfindungslyrik" war von Beruf Jurist, arbeitete in Schwaz, Bruneck, Rovereto und Wien und starb 1864 im Alter von 52 Jahren an Tuberkulose..









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VORSTANDSSITZUNG AUF SCHLOSS RODENEGG


Auf Einladung von Leonhard Graf Wolkenstein hielt der Innsbrucker Verschönerungsverein eine Vorstandsitzung auf Schloss Rodenegg in Südtirol ab. Die herrlichen Stuben in den historischen Räumen sorgten für gediegene Arbeitsatmosphäre, eine Führung zu den ywain-Fresken gab den kulturellen Rahmen und die Gastfreundschaft des Burgherren sorgte für das leibliche Wohl.Als Dank für die Einladung auf Schloss Rodenegg übergab der Obmann des Innsbrucker Verschönerungsvereins, Hermann Hell, eine Ruhebank an Leonhard Graf Wolkenstein. Der Burgherr suchte sich sofort einen geeigneten Standplatz in den Gärten der Burg aus und kündigte an, auf seiner Bank nun einige der seltenen Mußestunden verbringen zu wollen.



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SPECKBACHER GEDENKTAFEL

Wie rasch der Zahn der Zeit (und der Umweltverschmutzung) wirkt, hat uns der Zustand der „Speckbacher Gedenktafel“ am St. Nepomuk Bildstock bei der Wiltener Sillbrücke (Trientiner Brücke) wieder einmal vor Augen geführt.

Ihm Jahre 1983 wurde der gesamte Bildstock durch die Stadt Innsbruck generalrestauriert und neu aufgestellt. Jetzt, 20 Jahre später, wurde auf unsere Initiative hin, die Schrift der Gedenktafel erneuert.

Dies führte in bewährter Weise Frau Ilga Lechner durch.Im Übrigen wurde diese Gedenktafel im Jahre 1930 in den St. Nepomuk Bildstock integriert und erinnert an die Erstürmung der Brücke durch die Tiroler Schützen unter Josef Speckbacher am 13.August 1809.






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WA N D E R T I P P: RUNDWANDERUNG VON NATTERS ÜBER NATTERER SEE NACH
GÖTZENS AUF DEM PANORAMAWEG ÜBER MUTTERS


Ausgangsort u. -ziel: Wanderskizze
Natters,Tourismusbüro, 998 m
Höhenunterschied: 220 m
Wanderzeit: 4 Stunden
Weglänge: Gesamt: 12 km; Natters - 2,5 km - Natterer See - 2,5 km -
Götzens - 6 km - Mutters - 1 km - Natters.
Einkehr: Natterer See (nur Sommer), Klammhütte (Öffnungszeiten - siehe
Seite 8), Gruberwirt, Gasthöfe in Götzens, Mutters und Natters

Für diese Rundwanderung lassen wir den PKW beim Parkplatz des Gemeindeamtes (Ansitz Waidburg) stehen oder wir verlassen die Stubaitalbahn in Natters und wandern zur gotischen Pfarrkirche des heiligen Michael. Der 49 m hohe barockisierte Turm hat eine vom Tiroler Kartographen Peter Anich (18.Jh.) entworfene Sonnenuhr. Vom Dorfplatz wandern wir zuerst den Magdalenenweg leicht ansteigend hinauf,um auf halber Höhe nach links in den Weg „Troie“ abzubiegen. Erst durch bebautes Gebiet, doch bald am Waldrand oberhalb des flachen Tales „Tiefental“ auf dem ebenen Wanderweg Nr. 3 in Richtung Natterer See. Auf der Straße bis zum Natterer See mit gut geführtem Gasthaus (doch leider im Winter geschlossen) und nördlich am dazugehörigen Campingplatz vorbei, dann kurz etwas steil zum Ortsteil Geroldsmühle hinab und an den Einethö fen vorbei auf dem Wanderweg 47 in ca. 20 Minuten durch Felder in den Ort Götzens hinein.

In Götzens ist die schönste Rokoko Dorfkirche Tirols und auch Wallfahrtskirche sehenswert: 1772 – 75 von Baumeister Franz Singer erbaut und mit kunstvollen Stukkaturen versehen. Bei Konzerten kann die hervorragende Akustik des Gotteshauses bewundert werden.Außerdem ist die Kirche die letzte Ruhestätte des 1996 selig gesprochenen Märtyrerpfarrers Otto Neururer. Auf der Straße „Steinangerl“ verlassen wir wieder Götzens in südöstlicher Richtung, um eventuell kurz vor dem Überschreiten des Geroldbaches auf der linken Seite im Restaurant „Klammhütte“ Einkehr zu halten, denn auf dem ca. 5 km langen Panoramaweg Nr. 15 gibt es bis Mutters keine Labestation. Der Panoramaweg führt langsam ansteigend zuerst immer am Waldrand, doch später eben im Wald mit kurzen Ausblicken über das Mittelgebirge auf die Nordkette nach Mutters. Kurz vor Mutters, einem der schönsten Dörfer Tirols, liegt rechter Hand der Waldfriedhof mit Kapelle. (Von hier aus kann man nach links zur Landstraße absteigen und auf dem Weg am schönen Landhaus Gigglberg vorbei nach Natters gelangen.)

Nach Überqueren der Schienen der Stubaitalbahn hinab zur Dorfstraße mit wunderschönen, im Sommer blumengeschmückten Bauernhäusern. Auch hier in Mutters hat Peter Anich am 54 m hohen Turm der gotischen Pfarrkirche zum heiligen Nikolaus die Sonnenuhr gezeichnet. Im 18. Jh. wurde der Innenraum barockisiert und mit Deckenbildern von Anton Zoller und dessen Sohn Josef Anton verziert.

Zum Ausgangsort Natters kann man leider nur auf einer wenig befahrenen Straße hinab gehen. Zur Stärkung nach diesem aussichtsreichen Rundweg empfehlen wir zum Abschluss noch die guten Gasthöfe in Mutters und Natters. Alle beschriebenen Wege werden im Winter geräumt.

Wanderskizze

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Termine 2009 

Führung durch die generalsanierte Hofburg in Innsbruck

Dienstag, 13. Juli 2010, um 9.30 Uhr
Hofburg, Haupteingang

 
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