Startseite Kontakt Vorstand Ehrentafel Wandertipps Archiv
Mitglieder werben

Du gehst den Weg,
sitzt auf der Bank,
so werde Mitglied
auch zum Dank!







Bankverbindung:
Blz 57000
KtNr. 30053133875
bei der
Hypo Tirol Bank


©2009
rundum.com

zur Zeit haben wir folgende Ausflugs- und Wandertipps für Sie:


Werben Sie neue Mitglieder für den Innsbrucker Verschönerungsverein und wir bedanken uns mit einem praktischen Geschenk

 

WANDERTIPP: VON PATSCH ZUR PATSCHER ALM UND HEILIGWASSER UND ZURÜCK


Ausgangsort u. -ziel: Wanderskizze
Patsch,Tourismusbüro, 998 m
Zielort: Patscher Alm, 1694 m
Höhenunterschied: 696 m
Wanderzeit: 4 Stunden
Weglänge: 13 km gesamt; Patsch – 5,5 km – Patscher Alm – 4 km – Heilig-wasser – 2,5 km -Grünwalderhof – 1km – Patsch.
Einkehr: Patsch: Hotel Eschenhof, Hotel Bär, Hotel Grünwalderhof;
Patscher Alm, Gasthof Heiligwasser

Diese waldreiche Wanderung beginnen wir beim Tourismusbüro Patsch-Ellbögen im
Ortszentrum und gehen in nordöstlicher Richtung aus dem Dorf hinaus und stoßen auf den Speckbacherweg. Nach ca. 200 m rechts auf dem Wanderweg mit der Nummer 31 bergwärts (führt bis auf den Patscherkofel).

Die ersten 600 m ist dies auch ein Kreuzweg, den wir aber bei der Kapelle St. Johannes in der ersten Kehre nach rechts verlassen. Nun geht es ständig ca. 300 m gleichmäßig auf dem Forstweg 31, der auch von Mountainbikern benutzt wird, hinauf. In ca. 1600 m Höhe treffen wir auf den Almenweg 1600, nachdem wir vorher an der Magdalenenkapelle vorbeigewandert sind. Den Wegweisern zur Patscher Alm folgend erreichen wir diese und können uns auf eine erfrischende Jause freuen. Zugleich sind wir am höchsten Punkt 1694 m unserer Wanderung angelangt. Auch die Aussicht über Innsbruck hinweg auf die Nordkette und die gegenüberliegenden Kalkkögel sollte genossen werden.

Auf dem gleichen Weg geht es wieder hinab bis zur zweiten Kehre, wo der Weg 31A nach rechts abzweigt und die kurze Verbindung zur unbewirtschafteten Igler Alm auf 1475 m herstellt.Von hier geht es auf einem Forstweg mit der AV-Nummer 350 in drei Kehren hinab zum Alpengasthof Heiligwasser auf 1234 m Höhe. Bei herrlichen Schlutzkrapfen und gutem Speck mit Bauernbrot lässt sich auf der Terrasse gut jausnen und man hat dazu noch eine der schönsten Aussichten auf Innsbruck und die Nordkette. 1662 wurde eine kleine Kapelle von Abt Dominikus Löhr erbaut und hieß "Maria Schnee". Der Wallfahrtsort wurde sehr oft erneuert und auch um die Ottilienkapelle 1722 erweitert. Erst 1786 wurde durch ein Attest die heilende Wirkung des Quellwassers bestätigt.

Auf dem Weiterweg nach unten kann der 1802 mit sieben bildstockartigen Kapellen versehene Heiligwasserweg, der direkt zum Ort Patsch führt oder der Fahrweg zur Lan-desstraße benützt werden. Die Straße geht am Hotel Grünwalderhof mit Schwimmbad vorbei und an der Abzweigung gehen wir das kurze Stück bergab Richtung Autobahn und sind nach ein paar Minuten beim Hotel Eschenhof in Patsch. Bevor uns der Bus oder das eigene Auto wieder nach Innsbruck zurückbringen, sollten wir uns auf der schönen Terrasse des Hotels noch den hausgemachten Kuchen oder die Tiroler Speisen schmecken lassen.


Wanderskizze

[Übersicht]





AM ROSNERWEG ZUM RECHENHOF

Ausgangsort: Wanderskizze
Bergstation der Hungerburgbahn
(868m)
Ziel: Gasthof Rechenhof (869m)
Höhendifferenz:1m; in gesamten Verlauf ca. 60mGehzeit: ca. 1 StundeWeglänge: 4,5 km
Einkehr: Gasthof Rechenhof
Bild links: Die Teestube, ein malerisch gewagter Bau aus der Zeit der Jahrhundertwende schmiegt sich an die Felswand der Mühlauer Klamm. Die Teestube liegt einige Meter unterhalb der Abzweigung zum Rechenhof.

Auf die Hungerburg gibt es den bequemen Weg mit dem Bus J oder mit der Hungerburgbahn. Und dann gibt es noch die sportliche Variante über Schloss Weiherburg, den Alpenzoo und den WilhelmGreil Weg. Über die alte Variante dieses doch recht steilen Wegs haben bis etwa 1930 „Ziegelinnen“ und Ziegelträger rund 60 000 Ziegel zum Bau der Wallfahrtskirche auf das Hungerburgplateau geschleppt. Die WeilerFresken in der Theresienkirche sind einen Besuch wert.

Vom Parkplatz führt der Rosnerweg vorerst noch asphaltiert leicht bergauf. Links zweigt ein Steig zur Arzler und Umbrüggler Alm ab, nach etwa 400 m steht eine Orientierungstafel des Innsbrucker Verschönerungsverein und schräg gegenüber geht der Amarellersteig steil bergab nach Mühlau.

Wir aber bleiben auf dem Rosnerweg und kommen zum Lawinendamm mit einem Aussichtspunkt und einigen Bänken des Verschönerungsvereins. Dass man auf einem Damm geht, bemerkt man nur am schnurgeraden, ebenen Verlauf des Weges, denn die Natur hat in den letzten 20 Jahren für ausreichendes Grün gesorgt. Der Blick auf die Stadt und zum Patscherkofel lässt sich geniessen. Den höchsten Punkt mit 929m erreichen wir kurz vor der Mühlauer Klamm.Hier war einmal ein kleiner Tunnel, der durch die steilen Felsen führte.

An den Bau des Rosnerwegs 1908 erinnert eine Marmortafel an der Felswand. Kurz nachdem der Weg die Klamm überquert, müssen wir links ziemlich steil durch Felsen wieder nach oben. Etwa 300m geht es nun durch Wald bis zu einem Gatter. Hier betreten wir die weiten Wiesen des Purnhofes. Es ist eine überraschend grosse, weite Fläche mit herrlichem Blick auf Patscherkofel und Glungezer. Durch die Wiesen führt der Weg am Bauernhof vorbei, führt uns zum Ansitz Hernstein und dann in wenigen Minuten zur Gastwirtschaft Rechenhof. Dieses gepflegte Ausflugsgasthaus mit langer Tradition und guter Küche ist durch ein modernes „Salettl“ erweitert worden, in dem sich sehr gemütlich sitzen und geniessen lässt.

Der Name Rechenhof leitet sich von „Reachhof“ ab und geht auf das Jahr 1363 zurück, als der Ansitz auch als Tiergehege für die Jagd der Habsburger diente. Zum Rechenhof führt kein öffentliches Verkehrsmittel und so geht es auch wieder zurück über den Rosnerweg. Die Zeit knapp vor der Dämmerung belohnt Wanderer manchmal mit dem Anblick von Rehen oder auch einmal einem Fuchs auf den weiten Wiesen des Purn hofes. Der Rosnerweg ist für einen gemütlichen Ausflug, für Auftanken in der Natur und für das Schauen einfach ideal.

Wanderskizze

[Übersicht]

 





RUNDWANDERUNG UM DIE STANDSCHÜTZENKASERNE KRANEBITTEN

Ausgangsort: Wanderskizze
Kranebitten, Haltestelle Bus LK
Höhenunterschied: 112 m
Wanderzeit: 1 1 /2 Stunden
Weglänge: 4,5 km
Einkehr: Gasthof Kranebitten, Gasthof Klammstub´n

Bei der End-Haltestelle der Buslinie LK stehen wir wenige Meter vor der neuen Fussgängerbrücke über den Klammbach, die vom Innsbrucker Verschönerungsverein errichtet wurde. Einige Meter oberhalb unseres Standortes sehen wir eine der 1912 erbauten Brücken der Mittenwaldbahn.
Wegen der Bauarbeiten am Bahnhof Hochzirl ist derzeit ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, der aber Kranebitten nicht anfährt.

Unser Weg führt uns knapp unterhalb der Bahntrasse durch Wald fast eben nach Westen. Nach etwa 10 Minuten erreichen wir eine Stelle mit schöner Aussicht über den Flughafen hinweg zum Patscherkofel und zur Nockspitze. Bei einer kleinen Rast lässt sich an schönen Tagen von hier aus besonders gut das elegante Gleiten der Segelflieger beobachten.
Auf dem Weiterweg geht es nun in zwei Serpentinen hinab zur Hauptstrasse Innsbruck-Zirl.

Beim Überqueren der Strasse bitte besonders vorsichtig sein, da man die Geschwindigkeit der Autos hier leicht unterschätzt. Nun führt ein kurzer Trampelpfad hinab zu einem guten Weg in die Kranebitter Innauen.Diese und die südlich des Inn gelegenen Völser Innauen wurden vor einigen Jahren unter Naturschutz gestellt. In diesem Gebiet von etwa 35 Hektar sind derzeit 89 Vogelarten nachgewiesen, die hier zum grossen Teil brüten. Einige Arten sind nur auf der Durchreise.
Aber auch die Vegetation der Au mit ihrem Ulmen-Eichen-Mischwald im Überschwemmungsgebiet, dem Bestand an Grauerlen und dem Weidengebüsch ist bemerkenswert.

Abseits der Hauptstrasse führt der Weg eben zum FKK-Gelände Hawai zurück nach Kranebitten.
Wo der Weg aus den Auen wieder die Hauptstrasse erreicht, quert man diese nochmals und wandert nach Norden am Gelände der Standschützenkaserne entlang am rechten Uferweg des Sulzenbachs
bergauf. Die Kaserne wurde 1986 eingeweiht, umfasst rund 20 Hektar Gelände und 10 Gebäude einschliesslich einer Sporthalle, einem Parkdeck für 245 Kraftfahrzeuge und einem Exerzierplatz. Fast der gesamte Energiebedarf der Kaserne wird über Wärmepumpen abgedeckt.
Nach 20 Minuten leichtem Anstieg erreichen wir wieder unseren Ausgangpunkt bei der neuen Fussgängerbrücke.

Wer noch mehr vom Ortsteil Kranebitten sehen will, insbesondere seine alte und neue Kirche, muss südlich der Hauptstrasse bleiben und bis zur Hans-Flöckinger-Promenade gehen, wo eine Brücke über den Autobahnzubringer
führt. Auf dieser Strecke ist gewisse Vorsicht geboten, da sich hier Wan-derer und Radfahrer den Weg teilen müssen.
Oberhalb der Brücke lädt der Gasthof Kranebitten zur Einkehr ein und auf der anderen Strassenseite stehen zwei Kirchen dicht beieinander. Die ältere ist die Pestkapelle aus dem Jahr 1620, die neue ist die Kirche „Mariä Heimsuchung“ aus dem Jahr 2002. Diese neue Kirche ist ein sehenswerter Rundbau mit zentralem Altar der Innsbrucker Architekten Illmer und Tautschnig.
Am Rückweg zur Haltestelle Klammgeist der Linie LK kommen wir in der Klammstrasse zum Gasthof „Klammstub´n“, wo man auf schattiger Terrasse seinen Durst löschen kann.

Wanderskizze

[Übersicht]

 




 

Schloss Tratzberg im Unterinntal

An den Abhängen der östlichen Ausläufer des Karwendels, dort, wo das Stanser Joch in steilen Wänden zum Inntal abfällt, steht weit sichtbar beherrschend zwischen Schwaz und Jenbach auf einem Felsrücken das prachtvolle Schloss.
Von der alten Grenzburg gegen Bayern, urkundlich 1297 erwähnt, ist nichts mehr erhalten. Nach einem Brand im Jahr 1490 entstand, etwa 150 m von der einstigen Anlage entfernt, ein von den Gewerken Veitjakob und Simon Tänzl errichteter Neubau, der 1499 fertig gestellt war. In den Jahren 1500 bis 1515 wurden der Süd- und Ostflügel ausgebaut und der Westflügel teilweise errichtet. Der restliche West- und der komplette Nordflügel entstand unter dem neuen Besitzer Georg Ilsung. Seit dem Jahr 1847 steht das Schloss im Besitz der Grafen Enzenberg.*
Schloss Tratzberg bietet heute einen faszinierenden Spaziergang in die Vergangenheit. Die Innenräume sind original erhalten. Herrliche, kunstvoll bearbeitete Säulen aus Unterländer Marmor tragen schwere, prächtige Holzdecken. Das Mobiliar ist ebenfalls original erhalten. Hohe aufragende Schränke mit wunderschönem Zierrat haben einst Wäsche aufgenommen. Die Himmelbetten bestätigen, unsere Vorfahren waren um etliches kleiner gewachsen, als wir es heute sind. Geschnitzte, vergoldete Bilderrahmen umgeben die Porträts früherer Besitzer, die ernst auf die Besucher blicken und die moderne Zeit berührt sie ganz bestimmt nicht mehr! Der Habsburgersaal mit den einzigartigen Wandgemälden, die gotische Fuggerstube, das Königinzimmer mit reichem Renaissancedekor, die Rüstkammer und die Hauskapelle sind eindrucksvolle Stationen der Führung.
Schloss Tratzberg wird durch eine besonders liebenswürdige Art der Präsentation zum Erlebnis. Die Besucher erhalten ein tragbares Stereo-Kopfhörer-Gerät. Wenn es eingeschaltet ist, beginnt eine ganz persönliche Führung, denn es erklingen nacheinander die Stimmen des heutigen Besitzers, Graf Goess-Enzenberg, seines Vorfahren, sogar Kaiser Maximilian spricht, und eine liebenswürdige Dame aus längst vergangenen Tagen erklärt, was sie einst mit den Geräten im Damenzimmer gemacht hat. Musik aus alten Tagen wechselt mit Fanfaren- und Hörnerklang ab, Hufgetrappel und Waffengeklirr, aber auch ein sehnsüchtiges Lied, das einst eine Bewohnerin von Tratzberg gesungen hat, lassen eine Zeit lebendig werden, die man heute einfach als „Geschichte“ bezeichnet. In der Waffenkammer stößt ein gepanzerter Ritter sein gewaltiges Schwert in den Boden und mit tiefer Stimme berichtet er den Besuchern von Krieg und Schlachten in schweren Zeiten.
Der prachtvolle Burghof mit den herrlichen Malereien bildet Anfang und Ende des Ausfluges in versunkene Tage. Im Souvenirladen kann man Postkarten und kleine Geschenke sowie Literatur über Schloss Tratzberg und mehr kaufen.
Das Schloss ist vom 1. April bis 31. Oktober täglich von 10 bis 16 Uhr zu besichtigen. Wer mit dem eigenen Auto kommt, fährt bis zum Parkplatz unterhalb des Schlosses Tratzberg. In einer schwachen halben Stunde erreicht man über einen schattigen Weg das Schloss. Bequemer geht es mit dem kleinen Bummelzug, der um nur einen Euro die
Gäste direkt zum Schloss fährt. Wer gerne Kultur mit Natur verbinden will, fährt mit der Bahn bis Stans, geht zur Ortsmitte und wandert dann fast eben über einen schattigen, gut ausgeschilderten Weg zum Schloss Tratzberg.
Wenn sich dann irgendwann einmal nach allem Kulturgenuss knurrend der Magen meldet, wenige Schritte vom Parkplatz erwartet der „Schlosswirt“ hungrige und durstige Gäste.
* Dehio Tirol

[Übersicht]

 

 

Die Bodensteinalm, ein Innsbrucker Juwel

Auf einem lawinengeschützten Bergrücken der Nordkette liegt knapp über der Waldgrenze in 1600 m Seehöhe die Bodensteinalm, sie ist die höchstgelegene der Innsbrucker Almen. Die trockenen Wiesen, von einem Latschengürtel umgeben, bieten etwa 300 Schafen über den Sommer Nahrung.
Für die Innsbrucker Ausflügler und Wanderer ist die Bodensteinalm längst ein Begriff. Allein der einmalig schöne Blick auf die Stadt und das Inntal bis hin zu den Stubaiern und Zillertalern ist den Besuch wert. Die Wirtin der Alm, Frau Edith Felderer, kümmert sich um die Wirtschaft, bietet Speis und Trank und hat für ein freundliches Wort immer Zeit!
Drei Wege führen auf die Alm: Zünftige Wanderer erreichen sie auf dem teilweise steilen AV-Steig 216 von der Hungerburg in knapp 2 Stunden. Etwas länger, aber viel gemütlicher geht man entlang der Forstwege mit einer Abzweigung im Bereich der Stütze 3 der Nordkettenbahn. Dort trifft man auch zahlreiche Radler, die schwitzend den Berg hinaufstrampeln. Für ganz bequeme Bergsteiger gibt es die Nordkettenbahn. Von der Seegrube gelangt man in einer knappen halben Stunde hinunter auf die Alm.
Die Stadt Innsbruck hat viel für ihre Almen getan. Das schmucke Haus am Berghang hat Anschluss an Strom, Wasser und Kanal.

[Übersicht]

 

 

Von St. Peter in Ellbögen nach Innsbruck

Wanderskizze

Ausgangsort: Gemeinde Ellbögen,
Ortsteil St. Peter, 1070 m
Zielort: Innsbruck, Wilten bzw. Amras, 575 m
Höhenunterschied:495 m, fast nur abwärts
Wanderzeit: 3 Stunden
Weglänge: 11 km gesamt: Ellbögen - 3,5 km - Patsch - 3 km - Igls - 1,5 km - Lanser See - 3 km - Innsbruck
Einkehr: St. Peter: GH St. Peter; Patsch: Hotel Bär, Hotel Eschenhof, Hotel Grünwalderhof; Igls: mehrere Hotels und GH im Ort; Vill: GH Turmbichl; Lanser See: Jausenstation im Badgelände; Jausenstation Voglhütte

Des einen Freud, des anderen Leid! Innsbrucks Winter sind schneearm und wärmer geworden. So kann man mitten im Winter in manchen Jahren, ohne Angst vor vereisten Wegen haben zu müssen, recht reizvolle kleine Wanderungen unternehmen. Unser Wandervorschlag gilt dem südlichen Mittelgebirge. Also gilt es den Autobus zu nehmen, der entweder um 8.15 oder ab 11.15 Uhr im Stundenabstand uns in 25 Minuten nach St. Peter bringt. Nach einem Besuch der im Kern gotischen, aber im 18. Jahrhundert barocki-sierten Kirche von St. Peter wandern wir auf der schmalen kaum befahrenen Straße hinunter zu den Rinnerhöfen (942 m) und verlassen beim Hof Pfraum die Straße um nach Norden den sehr reizvollen, zuerst leicht ansteigenden Wanderweg (Rauherbrunnenweg) Markierung 1 durch Wald und Wiesen nach Patsch zu nehmen; sehr bequem in einer Stunde zu erreichen.

Auch in Patsch ist es empfehlenswert der schönen spätgotischen, im Inneren jedoch barockisierten Dorfkirche einen Besuch abzustatten, dann aber am unteren Dorfrand die Dorfstraße nach Norden zu gehen, den Autobahnzubringer beim Hotel Eschenhof zu queren und über die Patscher Wiesen sehr sonnig auf guten Wegen nach Igls zu wandern. Ca. 500 m nach Querung des Autobahnzubringers teilt sich der Weg.
Auf dem oberen, rechten aussichtsreichen Weg geht es am Pfaffenbichl (989 m) und später links am Pfarrbründl vorbei zur Tennishalle in Igls. Durch den Kurpark
mit dem Congress - Igls (Einkehr) gehen wir hinab zur schönen ebenfalls barockisierten Kirche mit sehenswertem Deckengemälde, Hochaltar und Rokokokanzel.
Im Sommer finden jeweils sonntags abends sehr schöne anmutige Orgel- und Kammerkonzerte in der Kirche statt.

Der untere Weg erreicht ebenfalls nach 3 km beim Fernkreuz vorbei den unteren Ortsteil von Igls (900 m). Von der Kirche wandern wir über den Viller Steig abwärts nach Vill (817 m). Am Turmhügel sind die Ausgrabungen einer bronzezeitlichen Siedlung der illyrischen Räter zu sehen.
In Vill ist eine Einkehr im GH Turmbichl empfehlenswert.Weiter durchs Viller Moor zum Lanser See, wieder etwa eine halbe Stunde, immer mit der Aussicht auf die Nordkette und über Mutters und Natters hinweg zur Hohen Munde und der Mieminger Kette. Vom Lanser See (im Sommer freier Eintritt zur Jausenstation im Badgelände) gibt es verschiedene Varianten um nach Innsbruck zu kommen:

1) Über den Seerosenweiher nördlich am Golfplatz Sperberegg entlang zur beliebten Einkehr "Vogelhütte". Weiter über die Haltestelle Aldrans auf dem Bederlungerweg zur nächsten Haltestelle Tantegert und am Tummelplatz und Schloss Ambras vorbei oder durch ihn zur Straßenbahnendhaltestelle 3.

2) Der kürzere Weg jedoch ohne Zwischeneinkehr führt über den Lanser Steig an der Poltenhütte vorbei, von hier den Paschbergweg hinab zum Kraftwerk Untere Sill und unter der Autobahnbrücke hindurch zum GH Bretterkeller, wo wir uns kurz vor dem Ende unserer Wanderung laben können. Bis zur Endhaltestelle der Linie 1 sind es nur noch ein paar Minuten.

Noch ein paar Ratschläge:

Im Winter ist es ratsam, früh am Nachmittag die Wegstrecke zwischen Patsch und Igls zu gehen, denn die Nockspitze, von den Einheimischen des westlichen Mittelgebirges vielfach Saile genannt, wirft früh ihren Schatten auf die Flur von Patsch.
Rechnen Sie aber auch mit vereisten Wegen, besonders auf dem Rauherbrunnenweg (Rauher Brunnen nennt sich das Wegstück zwischen den Rinnerhöfen und dem südlichen Waldrand von Patsch). Es ist besser den konsequent markierten Rundweg Patsch - St. Peter in der warmen Jahreszeit zu gehen und im Winter die Wanderung in Patsch zu beginnen.

Dr. Hans Gschnitzer

Wanderskizze





WA N D E R T I P P: RUNDWANDERUNG VON NATTERS ÜBER NATTERER SEE NACH
GÖTZENS AUF DEM PANORAMAWEG ÜBER MUTTERS


Ausgangsort u. -ziel: Wanderskizze
Natters,Tourismusbüro, 998 m
Höhenunterschied: 220 m
Wanderzeit: 4 Stunden
Weglänge: Gesamt: 12 km; Natters - 2,5 km - Natterer See - 2,5 km -
Götzens - 6 km - Mutters - 1 km - Natters.
Einkehr: Natterer See (nur Sommer), Klammhütte (Öffnungszeiten - siehe
Seite 8), Gruberwirt, Gasthöfe in Götzens, Mutters und Natters

Für diese Rundwanderung lassen wir den PKW beim Parkplatz des Gemeindeamtes (Ansitz Waidburg) stehen oder wir verlassen die Stubaitalbahn in Natters und wandern zur gotischen Pfarrkirche des heiligen Michael. Der 49 m hohe barockisierte Turm hat eine vom Tiroler Kartographen Peter Anich (18.Jh.) entworfene Sonnenuhr. Vom Dorfplatz wandern wir zuerst den Magdalenenweg leicht ansteigend hinauf,um auf halber Höhe nach links in den Weg „Troie“ abzubiegen. Erst durch bebautes Gebiet, doch bald am Waldrand oberhalb des flachen Tales „Tiefental“ auf dem ebenen Wanderweg Nr. 3 in Richtung Natterer See. Auf der Straße bis zum Natterer See mit gut geführtem Gasthaus (doch leider im Winter geschlossen) und nördlich am dazugehörigen Campingplatz vorbei, dann kurz etwas steil zum Ortsteil Geroldsmühle hinab und an den Einethö fen vorbei auf dem Wanderweg 47 in ca. 20 Minuten durch Felder in den Ort Götzens hinein.

In Götzens ist die schönste Rokoko Dorfkirche Tirols und auch Wallfahrtskirche sehenswert: 1772 – 75 von Baumeister Franz Singer erbaut und mit kunstvollen Stukkaturen versehen. Bei Konzerten kann die hervorragende Akustik des Gotteshauses bewundert werden.Außerdem ist die Kirche die letzte Ruhestätte des 1996 selig gesprochenen Märtyrerpfarrers Otto Neururer. Auf der Straße „Steinangerl“ verlassen wir wieder Götzens in südöstlicher Richtung, um eventuell kurz vor dem Überschreiten des Geroldbaches auf der linken Seite im Restaurant „Klammhütte“ Einkehr zu halten, denn auf dem ca. 5 km langen Panoramaweg Nr. 15 gibt es bis Mutters keine Labestation. Der Panoramaweg führt langsam ansteigend zuerst immer am Waldrand, doch später eben im Wald mit kurzen Ausblicken über das Mittelgebirge auf die Nordkette nach Mutters. Kurz vor Mutters, einem der schönsten Dörfer Tirols, liegt rechter Hand der Waldfriedhof mit Kapelle. (Von hier aus kann man nach links zur Landstraße absteigen und auf dem Weg am schönen Landhaus Gigglberg vorbei nach Natters gelangen.)

Nach Überqueren der Schienen der Stubaitalbahn hinab zur Dorfstraße mit wunderschönen, im Sommer blumengeschmückten Bauernhäusern. Auch hier in Mutters hat Peter Anich am 54 m hohen Turm der gotischen Pfarrkirche zum heiligen Nikolaus die Sonnenuhr gezeichnet. Im 18. Jh. wurde der Innenraum barockisiert und mit Deckenbildern von Anton Zoller und dessen Sohn Josef Anton verziert.

Zum Ausgangsort Natters kann man leider nur auf einer wenig befahrenen Straße hinab gehen. Zur Stärkung nach diesem aussichtsreichen Rundweg empfehlen wir zum Abschluss noch die guten Gasthöfe in Mutters und Natters. Alle beschriebenen Wege werden im Winter geräumt.

Wanderskizze


[Übersicht]



WA N D E R T I P P: ZUR STÖFFLHÜTTE AUF DER WALLERALM IM WILDEN KAISERN

Ausgangsort: Eiberg bzw. Egerbach (Steinbruch), 620 m
Zielort: Walleralm, 1171 m
Höhenunterschied: 551 m
Wanderzeit: 13/4 - 2 1/2 Stunden aufwärts, 11/4 - 11/2 Stunden abwärts
Gesamtlänge: ca. 11 km
Einkehr: Stöfflhütte, Walleralm
Bei Abstiegsvariante: Jausenstationen Maier und Hagenhof sowie Jausenstation Goingstätt am Hintersteiner See.

Nach 11/4-stündiger Anfahrt von Innsbruck über die Inntalautobahn bis zur Ausfahrt Kufstein-Süd fahren wir noch ca.eine Viertelstunde auf der Bundesstraße 173 bis zur ersten 30-km-Beschränkung (ca. 5,5 km). Ungefähr 200 Meter nach dieser scharfen Linkskurve weisen rechts zwei grüngelbe Schilder (Deponie und Gartenbau Strillinger) nach links auf eine Forststraße, die nach oben zur Walleralm führt. Nach ca. 400 m ist beim Steinbruch die Straße gesperrt (Parkplatz) – unlogischerweise gibt es aber 1 km weiter im Wald noch einen zweiten Parkplatz!

Wir beginnen unsere Wanderung im Ortsteil Egerbach und gehen auf der Straße links am ca. 30 Meter tiefen Mergellager vorbei. Der im Jahr 1843 entdeckte hervorragende Kalkmergel liefert den tonhaltigen Kalk, der, zuerst gebrannt und dann gemahlen, den Baustoff „Eiberg-Zement“ ergibt. Ungefähr 400 Meter nach dem Steinbruch kommen wir zum Weiler Aßmann mit einer kleinen Kapelle. Der Ort besteht nur aus drei schönen Einhöfen mit Mittelflur. Rechts geht die Forststraße nun langsam aber stetig steigend unter den Felswänden des 1089 m hohen Eibergkopfes bergan. Der Weg führt stets im Schatten des hohen Mischwaldes in ca. 1 Stunde zur Abzweigung Richtung Hölzentalalm. (Die Abzweigung Richtung Steinerne Stiege – Hintersteiner See ist als Abstiegsvariante möglich!)

Ab hier wird der Weg interessanter, da er jetzt in Serpentinen mit z.T. schönen Ausblicken ins Inntal durch lichteren Wald in 20 Minuten zum Weiderost der Hochfläche der Walleralm führt. Ab hier kann man – kurz vor dem Almauftrieb des Viehs in besonderem Ausmaß - die Vielfalt der Blumen wie Schneerosen, Enzian usw. und Gräser solcher Almwiesen bewundern. Nach einem großen Bogen sieht man in einer Senke mehrere Hütten und Almen,drei davon sind bewirtschaftet und laden zur Labung mit heimischen Produkten ein. In der Stöfflhütte gibt es zudem hausgemachte Köstlichkeiten sowie selbst gebrannten Schnaps und drei hervorragende Biersorten aus der Hausbrauerei des Schwoicher Stöfflhofes: Helles Gerstl, Dunkles Weißbier und ein Saisonbier. Nach der Stärkung sollte man noch die 5 Minuten zum gut sichtbaren Gipfelkreuz hinauf steigen und die Rundumsicht genießen.

Der Abstieg bzw. Rückweg erfolgt auf der gleichen Forststraße, auf der man das Auto nach 11/4 – 11/2 Stunden erreicht. Es gibt aber auch eine etwas beschwerlichere Variante zurück, diese zweigt kurz hinter der Hölzentalalm links ab. Beschildert ist der Weg mit „Steinerne Stiege – Hintersteiner See“ (s. o.). Dieser inzwischen auch zur Forststraße ausgebaute Weg führt erst leicht und später stärker abfallend durch Wald zu den Jausenstationen Maier und Hagenhof in der Nähe des West-Endes des Hintersteiner Sees. In den sauren Wiesen südlich der Jausenstation Goingstätt kann man bei einem kurzen Abstecher verschiedene Arten von Orchideen bewundern.

Wir gehen durch leicht abfallende Wiesenpfade in diesem Tal westwärts und kommen, an einem Wasserschloss vorbei,zum oberen Beginn der „Steinernen Stiege“. Achtung! Dieser Abstieg ist nur für schwindelfreie und bergsichere Wanderer zu empfehlen. Der steile Treppenabstieg ist gut ausgebaut und führt ca. 150 Meter neben einem Wasserfallrohr in die Tiefe. Die „Steinerne Stiege“ wurde im Jahr 1903 als Steigbehelf zur Verlegung der Fallrohre gebaut,allerdings führte sie damals auf der anderen Seite des Rohres hinauf.

Der Hintersteiner See diente früher als Trinkwasserspeicher für Bayern und floss in einem Stollen bis zum heute noch erhaltenen Wasserschloss am oberen Ende der Stiege. Erst vor ungefähr 30 Jahren wurde die Stiege in der heutigen Trasse neu angelegt. Unten angelangt geht man nach rechts über das Rohr und bei der ersten Weggabelung auf dem rechten Weg zum Weiler Aßmann zurück.(Auf dem Wegschild steht Whs. Haberg.) Die Wegzeit ist gleich wie oben.

Ing. Rolf Opitz

Wanderskizze


[Übersicht]

 

[startseite] [kontakt] [vorstand] [ehrentafel] [wandertipps] [archiv] [mitglieder werben]
Termine 2009 

Jahreshaupt-
versammlung 2010


Dienstag, 6. April 2010, 19.00 Uhr
Hyposaal,
Hypo-Passage 2, Innsbruck/Wilten

 
aktuelle Aussendung
sollten Sie noch kein Exemplar des aktuellen Mitteilungsblattes erhalten haben, können Sie es hier nachbestellen.